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Handball Landesliga

08.12.2019

Deftige Pleite im letzten Heimspiel des Jahres

Mit vier Toren beste Kissinger Werferin: Melanie Pusch.
Bild: Peter Kleist

Kissings Damen erwischen gegen Gröbenzell II einen absolut gebrauchten Tag.

Eine deftige Pleite gab es für die Kissinger Handballerinnen zu Hause gegen Gröbenzell II. Beim 19:29 (12:19) erwischten die Damen einen gebrauchten Tag.

Die KSC-Damen, deren Siegesserie letzte Woche gerissen war, hatte im letzten Heimspiel des Jahres die Chance, sich gegen die mit nur zehn Spielerinnen angereiste Reserve des Drittligisten Gröbenzell weiter vom Tabellenkeller abzusetzen. Aber die Damen, die heuer schon so manchen begeisternden Auftritt hingelegt hatten, waren diesmal in der Paartalhalle nur körperlich anwesend. Von Beginn an ließen sie dieses Handballspiel mehr über sich ergehen, als sich aktiv daran zu beteiligen. Ohne Wille und Zusammenhalt spielte Kissing auf, der Gegner aus Gröbenzell hatte es oft viel zu einfach. In der Abwehr fehlte der Zugriff, der KSC war meist viel zu spät dran und arbeitete an diesem Tag nicht gut zusammen.

Gröbenzell schnell vorne

Gröbenzell war schnell mit 4:1 vorne. Nach dem 7:4 ließen die Kissinger Damen binnen weniger Minuten ihren Gegner fast ohne Gegenwehr bis auf 10:4 wegziehen, zur Pause lag Kissing schon mit 12:19 hinten.

Deftige Pleite im letzten Heimspiel des Jahres

Auch im zweiten Durchgang wurden die Fans, die auf einen erfolgreichen Jahresabschluss gehofft hatten, enttäuscht. Weiterhin agierte Kissing vor allem in der Abwehr zu unkonzentriert, Gröbenzell traf ohne viel Aufwand. Jetzt hatte Kissing aber auch im Angriff Ladehemmung, ganze sieben Treffer gelangen den Damen nach der Pause.

Sang- und klanglose Niederlage

So endete das letzte Heimspiel in einem ansonsten oft erfolgreichen Handballjahr mit einer sang- und klanglosen Niederlage. Mit dem 19:29 geht Kissing als Sechster in das letzte Spiel des Jahres. Dieses findet am kommenden Sonntag in Ingolstadt statt.

Trainerin Anita Steiner war ziemlich bedient: „Es ist schwer, aus dieser blutleeren Leistung etwas Positives zu ziehen. Heute hat es an vielem gefehlt. Nie hatte man den Eindruck, dass die Mannschaft bereit war, Wille oder Emotionen in diese Angelegenheit zu investieren. Diese hohe Niederlage geht so absolut in Ordnung.“

Kissing A. Lang; F. Lang; Kefer (3); Pusch (4); Eder; R. Gottwald (3/2); Huber (3); Osterhuber (2); Sirch; Ruchti; Zerbs (1); S. Gottwald; Winter (3); L. Neumeier.

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