1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Lokalsport
  4. Der Pokal steht für Kissing nur an zweiter Stelle

Fußball Kreisokal

30.04.2019

Der Pokal steht für Kissing nur an zweiter Stelle

David Bulik

Für den Kissinger SC zählt einzig der Klassenerhalt in der Bezirksliga Süd.

Der Kissinger SC kommt im Abstiegskampf in der Bezirksliga Süd einfach nicht vom Fleck. Das 2:2 gegen den TSV Bobingen war „zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel“, wie es so schön heißt. Nach wie vor fehlen den Kissingern vier Punkte zum rettenden Ufer – bei vier noch ausstehenden Spielen. Zu allem Überfluss muss der KSC drei davon auswärts bestreiten und auf fremden Plätzen haben die Kissinger bislang erst ganze fünf Pünktchen ergattert.

Das Finale kommt zur Unzeit

So gesehen kommt das Pokalfinale am Mittwoch, 1. Mai, in Täfertingen für den Bezirksligisten vielleicht etwas zur Unzeit. „Dass das Finale zur Unzeit kommt, das haben wir uns selbst zuzuschreiben“, meinte Kissings Abteilungsleiter Mario Borrelli. Schließlich habe man den Pokalwettbewerb im Herbst des vergangenen Jahres ernst genommen und das Erreichen des Kreis-Endspiels ja auch als Ziel ausgegeben. Nun aber ist ein Erfolg in diesem Wettbewerb eher zweitrangig, wesentlich wichtiger wäre der Verbleib in der Bezirksliga.

„Rechnerisch ist es noch möglich, dass wir drin bleiben und die Mannschaft hat ja gegen Bobingen gezeigt, dass sie will. Aber vieles ist einfach Kopf- und Nervensache“, so der KSC-Fußballboss. Zu oft machte der KSC in dieser Saison seine Chancen nicht, zu oft flatterten in entscheidenden Situationen auch die Nerven. Auch gegen Bobingen reichte eine zweimalige Führung nicht zum Dreier, kurz vor Schluss kassierte man noch den Treffer zum 2:2-Endstand. „Nach einer Eckenserie haben wir halt den Ball nicht weggebracht“, analysierte Borrelli.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Der will aber trotz allem den Pokal nicht abschenken, sieht aber im TSV Täfertingen, dem Tabellenführer der Kreisklasse Nordwest, einen gefährlichen Gegner. „Die haben starke Spieler in ihren Reihen, stehen kurz vor der Meisterschaft und sind sicher ein mehr als ernst zu nehmender Gegner. Ich sehe uns jedenfalls nicht als klaren Favoriten“, meinte der Kissinger Fußball-Chef. Das Finale, das um 17 Uhr beim TSV Täfertingen angepfiffen wird, werde sicher kein Spaziergang, ist sich Borrelli sicher.

Hoffen auf den Spielertrainer

Personell wird der Kissinger SC wohl dem Kader vertrauen, der auch gegen Bobingen im Einsatz war. Dabei hofft man auch darauf, dass vielleicht Spielertrainer David Bulik wieder zur Verfügung steht. Der hatte wegen einer verschleppten Erkältung gegen Bobingen nur zuschauen können. „Wir haben ihm auch geraten, sich auszukurieren. Wir brauchen ihn im Saisonendspurt, da ist er für uns eminent wichtig“, erklärte Borrelli.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Fus-SF%20neue%202019.tif
Fußball

Sportfreunde Friedberg verstärken sich

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden