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Tennis

16.10.2019

Der TC Mering feiert seine „Weltmeister“

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3 Bilder
Mixed-Weltmeister Tansania. Von links: Kerstin Mayer, Carina Umlauf, Matthias Mulzer, Christine Rupprecht, Florian Guggumos, Michael Müller, Bettina Brzank, Arno Reichart.
Bild: Maximilian Ludwig

Beim Schupfer-Cup darf sich diesmal im Einzel-Wettbewerb das Team Portugal und im Mixed die Mannschaft Tansania freuen. Auch beim Nostalgie-Turnier haben alle viel Spaß.

Zum Abschluss der Tennissaison 2019 war beim TC Mering wieder einiges geboten. Mit dem beliebten Nostalgieturnier setzte der Verein bei strahlend blauem Himmel einen schönen Schlusspunkt unter eine ereignisreiche Saison. Ganz in weiß gekleidet, mit alten Holzschlägern und weißen Bällen, hatten alle großen Spaß, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.

Siegerehrung im Vereinsheim

Am Abend stand dann die Jahresabschlussfeier im „Chorizo“ auf dem Programm. Neben den Siegern der Vereinsmeisterschaften wurden auch die Sieger der „Schupfer-WM 2019“ geehrt. Dieser Wettbewerb ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil im Terminkalender des TCM. Auch 2019 wurde die „Schupfer-WM“ von Silvia Braatz organisiert, die wie gewohnt von Matthias Mulzer und Michael Müller unterstützt wurde. Insgesamt waren in diesem Jahr wieder 68 Teilnehmer (25 Frauen und 43 Männer) im Einsatz.

In zwei getrennten Konkurrenzen wurden insgesamt 72 Matches, 142 Sätze und 16 Match-Tiebreaks gespielt und die „Mannschafts-Weltmeister“ im Einzel und Doppel/Mixed ermittelt. Den Verlauf des Wettbewerbs und die aktuellen Ergebnisse konnte man zum Teil sogar live per WhatsApp verfolgen, wo die Spielergebnisse und Tabellenstände wieder humorvoll kommentiert wurden. Jeweils sechs Teams waren am Start und nach einer äußerst spannenden Vorrunde standen Ende September die vier Finalisten fest. Jedes Team wurde sowohl mit erfahrenen Mannschaftsspielern, als auch mit Hobbyspielern besetzt.

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Spannendes Finale im Einzel

Im Finale der Einzel-WM siegte Portugal nur hauchdünn mit 7:5 gegen Kolumbien. Das allerletzte Spiel zwischen dem „Portugiesen“ Johannes Spengler und dem „Kolumbianer“ Marco Ebner geriet dabei zur Nervenschlacht. Beim Stand 7:6, 3:6 für Spengler und einem Gesamtstand von 6:5 für Portugal musste die Partie wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Im entscheidenden Match-Tiebreak behielt Spengler schließlich aber die Nerven und holte den am Ende entscheidenden siebten Punkt. „Einzel-Weltmeister“ mit Portugal wurden somit: Johannes Spengler, Matthias Mulzer, Markus Schieferdecker, Eva Spengler, Florian Mühlan und Manuel Singer.

Klare Sache im Mixed

Im Finale der Doppel/Mixed-WM setzte sich Tansania am Ende klar mit 6:2 gegen Singapur durch. Die entscheidenden Punkte holten Christine Rupprecht/Florian Guggumos, die ihre Gegner Betty Urban/Manuel Singer 6:3 und 6:3 besiegten und damit während des ganzen Turniers keinen Satz abgaben. Unterstützt wurden die beiden von ihren Teamkameraden Carina Umlauf/Matthias Mulzer, Kerstin Mayer/Arno Reichart, Bettina Brzank/Michael Müller und Florian Mühlan/Michael Kinzer. Christine Rupprecht bekam als Mannschaftsführerin von Tansania den originalen „Schupfer-Cup“ überreicht und darf den Wanderpokal nun bis zum nächsten Jahr behalten.

Als erfolgreichste Spieler wurden die beiden „Kolumbianer“ Vera Große (sechs Siege) und Marco Ebner (vier) ausgezeichnet. Zwei Spieler schafften sogar das Kunststück „doppelte“ Weltmeister zu werden. Matthias Mulzer und Florian Mühlan triumphierten mit ihren Teams sowohl im Mixed-, als auch im Einzel-Wettbewerb.

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