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Fußball Bezirksliga

27.10.2018

Die Statistik spricht für Stätzling

Diese beiden werden am Sonntag fehlen: Loris Horn (FCS, links) und Franko Berglmeir (KSC).
Bild: Hochgemuth

Was die momentane Formkurve vor dem Derby betrifft, so scheint der Kissinger SC diesmal aber die besseren Karten zu haben.

Auch in der Bezirksliga Süd startet an diesem Wochenende die Rückrunde – und auf dem Programm steht immer brisante Derby zwischen dem Kissinger SC und dem FC Stätzling. Dieses wird am Sonntag um 14 Uhr in Kissing angepfiffen.

Vor ziemlich genau drei Monaten standen sich die beiden Teams in Stätzling gegenüber und der Landesliga-Absteiger behielt damals gegen den hoch eingeschätzten KSC mit 1:0 die Oberhand. Mittlerweile sind die beiden Teams Tabellennachbarn und zwar in einer Tabellenregion, in der beide nicht hinwollten – nämlich in Abstiegsgefahr. „Wir haben gegen Stätzling noch was gutzumachen“, so Kissing Trainer David Bulik. Zuletzt wartete sein Team mit einem 3:0 gegen die Spitzenmannschaft TG Viktoria auf, was dem KSC weiter Auftrieb gegeben haben dürfte. Auf der anderen Seite ist der FCS seit nunmehr sieben Spielen sieglos. „Vielleicht kommt das Derby gerade recht, gerade solche Duelle haben ja oft eigene Gesetze“, meinte FCS-Trainer Alex Bartl. Beide Teams haben Sorgen personeller Art. Beim FC Stätzling zieht sich das schon durch die ganze Saison, sodass man im Winter dringend nach Verstärkung Ausschau halten will.

Beim KSC sind es die Langzeitverletzten Berglmeir, Springer und Graf, die mit Knorpelschaden oder Kreuzbandriss ausfallen. Dicke Fragezeichen stehen zudem hinter Gashi und Spielertrainer Bulik. „Das wird schwer, Stätzling ist ja schließlich keine Laufkundschaft – und wir haben gegen die immer schlecht ausgesehen“, meint KSC-Abteilungsleiter Mario Borrelli. Seit der 2006 an die Spitze der KSC-Fußballer kam, gab es in elf Spielen gerade mal zwei Siege, dafür drei Unentschieden und sechs Niederlagen. „Es wäre Zeit für den dritten Sieg und es wäre schön, wenn das Wetter ein bisschen mitspielen würde“, so Borrelli.

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