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Bayerisches Landesturnfest

04.06.2019

Ein Höhepunkt jagt den nächsten

Die Jumpinos des TSV Friedberg durften auch beim bayerischen Landesturnfest einen herausragenden Erfolg feiern. Sie zählten zu den zwei besten bayerischen Gruppen.
Bild: Annette Degen

Die Jumpinos des TSV Friedberg feiern einen herausragenden Erfolg. Die Mädchen begeistern ihr Publikum und freuen sich schon auf einen besonderen Auftritt.

Das Bayerische Landesturnfest findet alle vier Jahre statt und bringt Sportler aus dem ganzen Freistaat zusammen. Nach Landshut 2011 und Burghausen 2015 machten sich die Jumpinos dieses Jahr auf den Weg ins unterfränkische Schweinfurt, um wie 9000 weitere Sportler am 32. Bayerischen Landesturnfest teilzunehmen.

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Das Motto kommt gut an

Gleich am ersten Tag des Großevents stand für die Jumpinos ein wichtiger Wettkampf an: Das „Rendezvous der Besten.“ Dabei treten Showgruppen aus ganz Bayern gegeneinander an und werden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Die Show der Jumpinos trägt – passender könnte es anlässlich des bayerischen Landesturnfestes nicht sein – den Titel „Bayern – des samma mia“. In Lederhose und Dirndl, ausgerüstet mit Maibaum, Bierbank, Fass und Krügen betraten die Rope Skipper aus Friedberg die Wettkampffläche. Zu Beginn liefern sich Madln und Buam, die eigentlich nur Madln in Lederhosen waren, ein Duell. Die Madln tanzen traditionell um den Maibaum, die Buam beeindrucken mit einem Freestyle. Anschließend wird zur Musik von Voxxclub gesprungen, Zillertaler und Co. dürfen natürlich nicht fehlen. Die zünftige bayerische Musik, die kreative Gestaltung, die urigen Kostüme und die spektakulären Tricks konnten das Publikum begeistern und machten die wenigen kleinen Hänger beinahe ungeschehen. Die noch junge Show der Jumpinos war ein voller Erfolg und kam sowohl bei den Zuschauern als auch bei der Jury sehr gut an.

Bei der Siegerehrung wurde es spannend, denn die Konkurrenz war sehr stark. Die acht gegnerischen Gruppen präsentierten allesamt Shows auf hohem Niveau. Für die Jury war es sicher kein Leichtes, eine Entscheidung zu treffen. Beim Rendezvous der Besten gibt es keine Platzierungen, sondern Prädikate. Angefangen bei „mit Erfolg teilgenommen“ geht es über „gut“ und „sehr gut“ zu „ausgezeichnet“ und „hervorragend“.

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Friedbergs Mädchen freuen sich riesig

Die Jury war dieses Mal besonders streng und verteilte kein einziges Mal das Prädikat „hervorragend“. Deshalb freuten sich die Jumpinos umso mehr, als sie ihr Prädikat „ausgezeichnet“ in den Händen hielten. Doch es wurde immer besser: Mit dieser Auszeichnung hatten sich die Jumpinos automatisch für das Bundesfinale am 23. November qualifiziert und erhalten den Titel „BTV-Showgruppe 2019“. Die Freude war riesig. Eine Überraschung gab es für die Jumpinos noch: Genau wie die Gruppe aus der Firnhaberau dürfen sie im Januar 2020 das Feuerwerk der Turnkunst in der Olympiahalle München eröffnen. Mit dieser Ehre belohnte die Jury in Schweinfurt die beiden besten Showgruppen Bayerns. Nach einem Auftritt auf dem Marktplatz in der Innenstadt feierten die Jumpinos ihren erfolgreichen Tag. Am nächsten Tag ging es früh morgens weiter, schließlich standen zwei Auftritte bei der Turnfestgala nachmittags und abends im Theater der Stadt an.

Dafür wurde fleißig frisiert und geschminkt. Für die Jumpinos war es eine große Ehre, mit Top-Artisten auf der Bühne stehen zu dürfen. Ihre Show „It´s magic“ zog die Zuschauer in den Bann.

Auch am Tag darauf traten die Jumpinos wieder bei der Gala auf. Doch zuvor hatten sie Zeit, Schweinfurt zu erkunden. Die Stadt hatte sich sehr viel Mühe gegeben und ein unvergessliches Turnfest organisiert. Überall in der Stadt gab es tolle Aktionen für die Teilnehmer. Überall konnte man sich austoben, auf einer Airtrack-Bahn turnen oder andere Sportarten ausprobieren. Allerorten spürte man das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit zwischen den Sportlern, die alle Teil dieser Großveranstaltung sein durften.

Für die Jumpinos ging ein mehr als erfolgreiches Turnfest 2019 in Schweinfurt zu Ende und sie freuen sich schon auf das nächste Mal in vier Jahren. Nach Schweinfurt geht es bereits in vier Wochen schon wieder weiter – dann zum Trainingswochenende für das nächste große Event, die Weltgymnaestrada im Juli im österreichischen Dornbirn.

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