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Bezirksliga Süd

04.05.2019

Ein Matchball für den FC Stätzling

Ziemlich ernst sind die Mienen derzeit beim Kissinger SC (hier Co–Trainer Alexander Streichele). Der abstiegsbedrohte KSC muss nach Erkheim.
Bild: Peter Kleist

Heimsieg gegen das Schlusslicht Buxheim könnte den Ligaerhalt bringen. Der Kissinger SC steht beim Tabellenzweiten vor der nächsten schweren Aufgabe.

Ein Endspiel steht dem FC Stätzling am Sonntag ab 15 Uhr ins Haus, wenn es gegen den bereits feststehenden Absteiger Viktoria Buxheim geht. Und der höchst abstiegsgefährdete Kissinger SC hat zur gleichen Zeit eine Herkulesaufgabe beim Tabellenzweiten Erkheim zu bewältigen.

Stätzling - Buxheim „Wir haben zwei Matchbälle – gegen Buxheim und am letzten Spieltag gegen Babenhausen, aber mir wäre es recht, wenn wir schon den ersten nutze würden“, sagte Stätzlings Interimstrainer Helmut Leihe vor dem Spiel am Sonntag gegen Viktoria Buxheim. Die Allgäuer müssen den Gang in die Kreisliga antreten, etwas, was der FCS mit aller Macht verhindern will. Personell sieht es gut aus für die Stätzlinger, die bis auf Armin Sailer alle Mann an Bord haben. „Wir werden alles daran setzen, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt schon im ersten Anlauf zu holen“, meinte Leihe. Der FCS-Coach ist auch zuversichtlich, dass das klappt – trotz zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie. „Wir waren auch mit Spitzenteams wie Durach auf Augenhöhe und ich bin mir sicher, dass wir es packen werden“, erklärte der Stätzlinger Trainer. Zuletzt punktete man ersatzgeschwächt in Neugablonz, nun könnte man in Besetzbesetzung für einen gelungenen Abschluss einer durchaus schwierigen Saison sorgen. (Sonntag, 15 Uhr).

In Kissing herrscht Katerstimmung

Erkheim – Kissinger SC Beim Kissinger SC herrscht momentan Katerstimmung – verständlich nach der schwachen Leistung beim 0:3 im Kreispokalfinale gegen den Kreisklassisten TSV Täfertingen. KSC-Abteilungsleiter Mario Borrelli war auch zwei Tage nach der Blamage noch spürbar angefressen. „So schwach wie am Mittwoch hat sich noch keine erste Mannschaft des KSC präsentiert, seit ich Abteilungsleiter bin – und das in ich schon seit 13 Jahren“, schimpfte er. Er hofft, dass seine Akteure einmal einen Blick auf die Tabelle werfen. „Vielleicht sorgt das dann für den Weckruf, wenn schon das, was wir sagen, nicht in die Köpfe der Spieler geht“, meinte Borrelli. Der KSC-Fußball-Boss flüchtete sich auch ein bisschen in Galgenhumor als er anfügte, dass es kaum noch schlechter gehen könne, als es dies am Mittwoch der Fall war. „Zwei Dinge sind vielleicht positiv: In Erkheim sind wir definitiv Außenseiter und die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir uns gegen die Spitzenmannschaften leichter tun, als gegen Teams aus dem Tabellenkeller“, fügte Borrelli noch an. Der Kader wird sich im Vergleich zum Pokal kaum ändern. (Sonntag, 15 Uhr).

Weitere Spiele Bad Grönenbach – FC Heimertingen, TSV Bobingen – VfL Kaufering, FC Thalhofen – BSK Neugablonz (alle Samstag, 15.30 Uhr); Sonthofen II – Wiggensbach (Samstag, 16 Uhr); Türkgücü Königsbrunn – VfB Durach (Sonntag, 15 Uhr)

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