28.05.2010

Ein heißer Tanz beim Meister

Stabil in der Abwehr zu stehen, das fordert Friedbergs Trainer Reinhard Kindermann von Stefan Fischer (weiß, vorne) und seinen Kollegen. Einen Punkt muss der TSV heute mindestens holen, wenn es zum Meister TSV Babenhausen geht. Foto: Peter Kleist
Bild: Peter Kleist

Friedberg/Mering/Kissing Die ganz große Spannung ist raus beim Kissinger SC und dem SV Mering, die beiden heute um 15.30 Uhr sich vom eigenen Publikum verabschieden. Der TSV Friedberg dagegen steht noch voll im Feuer und muss bei Meister TSV Babenhausen unbedingt noch einen Punkt holen. Anpfiff ist in der gesamten Liga heute um 15.30 Uhr.

TSV Babenhausen - TSV Friedberg "Vollgas". Für Reinhard Kindermann gibt es nichts anderes. Und kein Gedanke an eine mögliche Relegation. "Jetzt erst recht." Der Friedberger Trainer hat ganz klar die Devise ausgegeben, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. "Ich will gar keinen Kontakt zu den Allgäuern, nichts von wegen: gut Freund." Denn es werde so laufen, dass Germaringen und Lengenwang noch den nötigen Sieg holten - fast zu durchsichtig erschienen ihm die Ergebnisse der letzten Wochen.

Kindermann wird vielleicht eine Spur defensiver agieren als zuletzt, vor allem dann, wenn Damir Mackovic tatsächlich ausfallen sollte. Ihn plagt eine Entzündung. Miok ist von der Schule zurück, Antony hat zwar Notdienst, steht aber hoffentlich zur Verfügung. Die Auswärtsbilanz der letzten sechs Spiele ist nicht gut: drei Niederlagen, drei Remis. "In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen." Jetzt müsse sich jeder zerreißen für den TSV.

Der Kader: Auer; Hofecker, Fischer, Brunnenmeier, Holzberger, N. Kindermann, Miok, Gocevic, Antony, Kühnl, Karakurt, Schulz, Schunter, Mackovic (?).

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SV Mering - BSK Olympia Neugablonz Die Enttäuschung sei schon noch wahnsinnig groß, gibt Alex Bartl unumwunden zu. Der Trainer des SV Mering hätte es seinen Jungs von Herzen gewünscht, dass sie eine "super Saison" noch würden krönen können. Die Chancen, den Relegationsplatz Richtung Aufstieg zu erreichen, sind zwar theoretisch noch vorhanden. Doch glaubt in Mering niemand daran, dass der momentane Zweite, der ASV Fellheim, sich die Chance noch entgehen lässt. "Es ist schon bitter, dass wir so kurz vor der Linie noch straucheln."

Anil Zambak bleibt

Aber auch bei Bartl und den anderen werde der Frust auch einmal wieder weichen und dann das Wissen durchkommen, dass die "beste Saison der letzten zehn Jahre war." Zuerst aber gelte es, das Spiel gegen Neugablonz noch sauber und möglichst erfolgreich über die Bühne zu bringen. Anil Zambak hat inzwischen zugesagt, dass er auch nächste Saison in Mering bleiben wird. Das wird wieder Ruhe und Hoffnungsfreude ins Team bringen.

Der Kader: Wiesmüller; Bitic, Nosek, Hunjar, Langhammer, Gocevic, Baumgartl, Marzahn, Zambak, Lammer, Fischer, Bicho, Gentgen, Kampczyk.

Kissinger SC - FC Heimertingen Als richtiger Showdown im Kampf gegen den Abstieg wäre diese Partie zwar noch schöner gewesen. Kissings Abstieg aber ist schon besiegelt. Aber auch so liegt noch viel Reiz drin. Den Kissing will sich unbedingt positiv aus der Bezirksliga verabschieden, "erhobenen Hauptes gehen", wie Spielertrainer Andreas Spöttl es ausdrückt.

Denn der Coach schlüpft ein letztes Mal selbst ins Trikot, nachdem der Kader richtig dünn geworden ist. Peter Frauenknecht war die ganze Woche über krank, Uli Antunes kommt erst heute aus dem Urlaub zurück, "ob rechtzeitig, ist unsicher." Bröll hat laut Spöttl indiskutabel trainiert und Berglmeir muss arbeiten, kann also vielleicht erst später eingesetzt werden. Ludwig Peyker ist auf einer Hochzeit.

Bei den Heimertingern läuft es, so weiß Spöttl, seit die Memminger Vorstädter den Trainer gewechselt haben und jetzt mit "Sammy" Mayer, dem 46-jährigen Ex-Bayernligaspieler auflaufen.

Der Kader: Beil; S. Peyker, Bures, Strähle, Schaich, Matz, Wrba, Castro, Vötter, Coppola, A. Spöttl, Berglmeir, D. Kramer, Magherusan.

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