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Bezirksliga Süd

25.05.2015

Friedberg ärgert den Meister lange

Ex-Profi Damir Suljanovic (Mitte) sorgte immer wieder für Gefahr vor dem Tor des TSV Friedberg – meist aber konnte die TSV-Defensive um Philipp Boser (links) und Ivan Petrovic (rechts) Schaden abwenden.
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Ex-Profi Damir Suljanovic (Mitte) sorgte immer wieder für Gefahr vor dem Tor des TSV Friedberg – meist aber konnte die TSV-Defensive um Philipp Boser (links) und Ivan Petrovic (rechts) Schaden abwenden.
Bild: Kleist

Der Absteiger macht es dem Landesliga-Aufsteiger nicht leicht und verliert einmal mehr nur knapp. Ein Trainer spricht aber von einem „müden Kick“

Die Formalitäten waren schon vor dem Anstoß erledigt. Das Schlusslicht gratulierte dem Meister und Friedbergs Abteilungsleiter Marcus Mendel hatte für Türkspor-Kapitän Burak Tok auch ein Präsent parat: ein kleines Fässchen Bier.

Bevor der Ball rollte, wurden auch noch die Spieler beim TSV verabschiedet, die in der kommenden Saison in anderen Trikots dem Ball hinterherlaufen werden. Marcel Pietruska und Bujar Bytyqi zieht’s zum Kissinger SC, Marco Heckmeier zum FC Stätzling, Narun Nurten zum SV Stadtwerke und Bora Kalkan wohl zum TSV Neusäß.

Dann aber war die Zeit der Geschenke vorbei und man spürte, dass sich der abgeschlagene Tabellenletzte noch einmal von seiner besseren Seite präsentieren wollte. Vor der eher spärlichen Kulisse von gerade mal 100 Zuschauern gelang dies dem Friedberger Team durchaus – auch wenn man sah, dass Türkspor Augsburg nicht am absoluten Anschlag spielte. „Es war ein müder Kick“, meinte nach den 90 Minuten und dem 3:2-Sieg seiner Mannschaft Türkspor-Trainer Gerhard Kitzler. Man habe gemerkt, dass es bei beiden um nichts mehr ging. Dennoch – verlieren wollten die Türken dann auch nicht, aber letztlich waren sie nah dran an einer Niederlage. Sicher, die besseren Einzelspieler stellte ganz klar der Meister und die TSV-Defensive um Boser, Bytyqi, Petrovic, Abdulajevs und Böswald hatte Probleme mit Akteuren wie dem Ex-Profi Damir Suljanovic oder dem pfeilschnellen Abdoul Thiam. Aber meist konnte man im Verbund Schaden abwenden. Und nach 32 Minuten dann auch das 1:0 für den TSV Friedberg: Pietruska hatte einen Befreiungsschlag von Keles geblockt und unhaltbar eingeschossen.

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Bis zur 48. Minute hielt die Führung, dann glich Kamali nach einer Flanke von Thiam aus – wobei die Situation eigentlich schon geklärt schien. „Schade, wir geben das Spiel aus der Hand“, so TSV-Trainer Willi Gutia. In der 78. Minute dann das 1:2 – wieder durch Kamali, wieder auf Thiam-Vorarbeit. Dass der ansonsten hervorragende Unparteiische Felix Kuntz (Mertingen) den Augsburgern dann auch noch einen Elfmeter schenkte (87.), hätte es nicht gebraucht – es war der einzige Fehler von Kuntz. Harun Nurten sorgte in der Schlussminute dann nach Vorarbeit von Bytyqi noch für das Tor zum 2:3.

Friedberg Bader, Böswald, Abdulajevs, Bytyqi, Pietruska, Nurten, Petrovic, Ögünc, Franz, Boser, Pfeifer. – Tore 1:0 Pietruska (32.), 1:1 Kamali (48.), 1:2 Kamali (78.), 1:3 Thiam (87./FE), 2:3 Nurten (90.) – Zuschauer 100 – SR Kuntz (Mertingen)

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