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Bezirksliga Süd

17.05.2015

Friedberg dreht nach der Pause auf

Ivan Petrovic erzielte den vierten Treffer des TSV Friedberg beim 4:1-Auswärtssieg des Schlusslichts beim FC Wiggensbach.
Bild: Selder

Die weiteste Auswärtsfahrt nach Wiggensbach bringt den ersten Auswärtssieg für den TSV – und der ist auch in der Höhe durchaus verdient

Im letzten Auswärtsspiel hat der TSV Friedberg seinen ersten Sieg auf fremdem Platz errungen. Und dieser fiel mit 4:1 beim Tabellen-Neunten FC Wiggensbach auch noch recht deutlich aus. Der Aufwärtstrend der Elf von Trainer Willi Gutia war im Kemptener Vorort erneut unverkennbar. Die junge Elf kommt zum Ende der Saison immer besser in Fahrt.

Es war die zweite Halbzeit, in der die Truppe um Kapitän Bujar Bytyqi das Spiel herumriss. Bis dahin zeigte sich Friedberg eher unsortiert und unaufmerksam. Wiggensbach war optisch leicht überlegen und 30 Minuten lang auch die bessere Mannschaft. Torhüter Dominik Bader parierte zweimal prächtig. Wenn man dennoch von einem „gerechten“ 0:0 zur Pause sprechen konnte, dann deshalb, weil der Tabellenletzte in der Viertelstunde vor dem Wechsel besser zurechtkam und durch Nurten und Ögünc zwei dicke Chancen hatte.

Das gab Mut und Schiedsrichter Feistauer hatte kaum wieder angepfiffen, als Rimon Ögünc mit einem fulminanten Außenrist-Schuss aus 20 Metern dem Wiggensbacher Keeper keine Chance ließ. Trainer Willi Gutia und Stefan Reisinger hatten zu diesem Zeitpunkt auf dem weitläufigen Gelände noch gar nicht ihre Coachingzone erreicht. Das war die Wende. Friedberg dominierte jetzt klar, beherrschte mit Ivan Petrovic und Neuzugang Austris Abdulajevs das Mittelfeld und legte schließlich durch den für den verletzten Manuel Guimareas eingewechselten Michael Pfeifer zum 2:0 nach. Das war ein Hallo und man witterte die Überraschung. Goalgetter Marcel Pietruska ließ dann mit seinem 3:0 in der 73. Minute keinen Zweifel mehr aufkommen, wer das Spiel als Sieger verlassen wird. Da konnte auch das zwischenzeitliche „Ehrentor“ der Wiggensbacher nichts mehr ändern. Zehn Minuten vor Schluss vielleicht das schönste Tor: Bytyqi platzierte einen Freistoß genau und Petrovic vollstreckte per Kopfball zum 4:1. Gemessen an Ballbesitz und herausgespielten Chancen war das Ergebnis in dem anständigen Spiel auch der Höhe nach in Ordnung.

TSV Friedberg Bader; Böswald, Bytyqi, Abdulajevs (88. Haug), Franz, Boser, Guimareas (43. Pfeifer), Ögünz, Petkovic, Nurten (80. Stockinger), Pietruska – Tore 0:1 Ögünc (46.); 0:2 Pfeifer (55.); 0:3 Pietruska (73.); 1:3 Betz (76.), 1:4 Petrovic (80.) – Zuschauer 100 – Schiedsrichter David Feistauer

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