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Sportakrobatik

04.11.2019

Für das Finale reicht es nicht ganz

Auf höchstem Niveau turnten die Friedberger Sportakrobatinnen Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner bei den Europameisterschaften in Israel. Sie belegten Platz 14.
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Auf höchstem Niveau turnten die Friedberger Sportakrobatinnen Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner bei den Europameisterschaften in Israel. Sie belegten Platz 14.
Foto: Felix Kuntoro

Plus Das Friedberger Trio Emilie Brauchle, Lucia Gaag und Laura Kirschner erreicht bei den Europameisterschaften in Israel aber einen anerkennenswerten 14. Platz.

Aviv Bei den Europameisterschaften in Israel absolvierte das Friedberger Trio Lucia Gaag, Emelie Braichle, Laura Kirschner einen Wettkampf auf höchstem Niveau und landete letzten Endes auf Platz 14.

Zu ihrem Saisonhöhepunkt reisten die Friedberger Sportakrobaten nach Israel zu den Europameisterschaften. Lucia Gaag, Emelie Brauche sowie Laura Kirschner vertraten stolz die Deutschen Farben auf dieser internationalen Bühne. In der Altersklasse der elf- bis 16-Jährigen unter der Disziplin der Damengruppen gingen insgesamt 29 Formationen an den Start, wobei sich nur die besten acht für das Finale qualifizieren konnten. Unter diesem großen und starken Starterfeld hieß es für die Friedbergerinnen, sich zu beweisen und zu lernen.

Begeisternde Atmosphäre

Nachdem sich die Nationalmannschaft in Berlin getroffen hatte, ging es gemeinsam mit dem Flieger nach Tel Aviv. Bereits am ersten Tag konnten die Sportler sich die prächtig hergerichtete Wettkampfhalle anschauen und ein erstes lockeres Training absolvieren. Am Tag darauf ging es dann auch schon zum Podiumstraining, um sich an die Lichtverhältnisse sowie die Atmosphäre zu gewöhnen. Am dritten Tag war es dann nachmittags 14.40 Uhr soweit. Lucia Gaag, Emelie Brauchle und Laura Kirschner betreten strahlend den Wettkampfboden unter tobendem Applaus der Mannschaftskollegen sowie der mitgereisten Fans, bestehend aus Eltern, Großeltern, Geschwistern und den Heimtrainern.

Die Nervosität war groß

Die Aufregung und Nervosität, bei so einem großen Event teilzunehmen, war entsprechend groß und so kamen die drei jungen Mädchen nicht ganz fehlerfrei durch ihr Programm. Zwei kleinere Unsicherheiten mit größerer Auswirkung bei der Vergabe der technischen Note wirkten sich fatal auf die Platzierung aus. So landeten die drei Friedbergerinnen nach der ersten Qualifikationsrunde vorerst auf Platz 21. Entsprechend bedrückt war die Stimmung hinterher, da der erhoffte Finalplatz unerreichbar zu sein schien.

Durch den freien Tag, wobei auch hier ein letztes Podiumstraining angesetzt war, konnten sich Lucia, Emelie und Laura wieder

Emilie Brauchle, Laura Kirschner und Lucia Gaag (von links) mit Trainer Wlad Ljubimov.
Foto: Gabriele Port

sammeln und fokussierten sich wieder auf den folgenden und gleichzeitig letzten Wettkampftag der Europameisterschaft.

Bereits um 8 Uhr in der Früh ging es Richtung Wettkampfstätte. Mit ihrer favorisierten Dynamik-Übung sollte ein starker Abschluss der Europameisterschaft gelingen. Ein winziger Moment der Unachtsamkeit verhinderte jedoch erneut eine mögliche Chance auf den Finaleinzug.

Um sieben Ränge verbessert

Spannend bleib es dennoch. Als vierte Starter ihrer Altersklasse und Disziplin hieß es lange warten und bangen, bis das finale Ergebnis der Qualifikation feststand. Lange Zeit sortierten sich Lucia, Emelie und Laura unter den besten acht in der Nationenwertung ein, sodass ein kleiner Hoffnungsschimmer bestehen blieb. Am Ende fehlten insgesamt nur 0,5 Punkte zum Finale – ein Abstand, der in Zukunft nicht uneinholbar scheint.

Nach dem etwas verhaltenen Einstieg ins Wettkampfgeschehen mit dem 21. Platz, holten die Friedberger Akrobatinnen ganze sieben Plätze auf und sicherten sich einen beachtenswerten 14. Platz. Ein toller Erfolg für die drei Neulinge der deutschen Nationalmannschaft, der sie sicher für die Zukunft anspornen und motivieren wird.

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