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Ringen

07.09.2019

Mering geht mit neuem Trainer in die Saison

Lennart Bieringer (rot) und der TSC Mering starten am Samstag beim Aufsteiger SC Anger II in die neue Saison in der Bayernliga.
Bild: Matthias Biallowons

Der TSC Mering muss im ersten Kampf unter Radoslaw Siejak auswärts beim SC Anger II antreten. Wie sich die Bayernliga verändert hat.

Eine turbulente Saison haben die Meringer Ringer hinter sich. Mit spektakulären Duellen gegen den TV Geiselhöring oder Hallbergmoos II erkämpften sich die Paarstädter einen respektablen dritten Platz und sicherten sich damit aufs Neue die Begeisterung und Treue der Meringer Fans.

Siejak ist Nachfolger von Haring

Trotz der guten Entwicklung der jungen Mannschaft nahm Trainer Hannes Haring am Ende der Saison seinen Hut und räumte das Feld für Radoslaw Siejak. Der Pole tritt damit ein schweres Erbe an, immerhin wird man auch in Mering an den Ergebnissen gemessen. Unterstützt – vor allem im organisatorischen Bereich – wird der Freistilspezialist vom zweiten Vorsitzenden des TSC Mering, Korbinian Krupna, der die Ziele für das neue Jahr klar absteckt: „Wir wollen die Mannschaften besiegen, die wir auch auf dem Papier schlagen können. Gegen die Topteams möchten wir dem Publikum gute Kämpfe liefern“.

Viele neue Teams in der Liga

Die Liga hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert: „Ich schätze die Liga heuer deutlich stärker ein“, mutmaßt TSC-Sportwart Peter Tränkl. Immerhin sind mit dem SV Mietraching und dem AC Penzberg gleich zwei Mannschaften aus der Oberliga hinzu gekommen, die über etliche hochkarätige Ringer verfügen. „Um dort zu bestehen, müssen wir alles geben und auch das Quäntchen Glück muss dabei sein“, weiß Tränkl. Neben dem SC Anger II ist auch noch die zweite Mannschaft des amtierenden deutschen Meister SV Wacker Burghausen aufgestiegen. Aus dem Vorjahr sind nur noch Kempten, Kottern und Westendorf II dabei. Im Meringer Lager herrscht nach der Vorbereitung und guten Platzierungen auf den Einzelmeisterschaften Zuversicht: „Wir haben uns gut vorbereitet. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, sind wir durchaus ein ernst zu nehmender Gegner“, gibt sich Krupna selbstbewusst.

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Am Samstag, 7. September, beginnt für die Ringer des TSC die Punktrunde. Gleich zum Auftakt müssen die Meringer beim Aufsteiger SC Anger II antreten, bevor es eine Woche später daheim gegen den SV 29 Kempten geht. „Nach dem ersten Kampf können wir die anderen Teams besser einschätzen. Wir sind gespannt“, freuen sich Krupna und Siejak auf die neue Runde.

Wie gewohnt bei den Auswärtskämpfen des TSC wird auch am Samstag ein Fanbus eingesetzt. Da der TSC beim SC Anger den Vorkampf der Oberligapartie bestreitet, ist bereits um 13.30 Uhr Abfahrt in Mering am Marktplatz. Der Kampf in Anger beginnt um 18.15 Uhr. Die TSC-Ringer würden sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen.

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