Landesliga Südwest

09.09.2019

Mering rutscht zu Hause aus

Manuel Utz brachte den SV Mering nach drei Minuten zwar schon in Führung, doch es sollte nicht reichen. Die Meringer rutschten auf eigenem Platz gegen den Aufsteiger TSV Jetzendorf mit 1:2 aus.
Bild: Rudi Fischer

Trotz einer frühen Führung ist am Ende die Enttäuschung groß. Ein Elfmeter wirft die Platzherren aus der Bahn. Ein Manko: die Chancenverwertung.

Am Ende war die Enttäuschung groß, musste sich der SV Mering doch dem Aufsteiger TSV Jetzendorf auf eigenem Platz mit 1:2 geschlagen geben. Sehr zum Ärger von MSV-Trainer Ajet Abazi.

„Aus dem Nichts kriegen wir einen Elfmeter gegen uns und kassieren den Ausgleich“, schimpfte er. Dabei begann es gut für Mering, schon nach drei Minuten durften die ganz in Rot spielenden Hausherren jubeln. Markus Gärtner behauptete den Ball, flankte butterweich auf Manuel Utz, der unter Bedrängnis den Ball flach am Torwart vorbei zum 1:0 in den Jetzendorfer Kasten legte. Auch danach machten die Meringer gut weiter, kontrollierten die Partie fast nach Belieben und erarbeiteten sich Torchance um Torchance. Doch die Verwertung der erspielten Möglichkeiten war auch diesmal das große Manko, denn so blieb es beim hauchdünnen 1:0-Vorsprung. Und es hätte sogar schon früher anders kommen können. Ende der ersten Spielhälfte wurden die Gäste immer stärker und waren ihrerseits in der 38. Minute nach einem Konter nah am Ausgleich. In dieser Situation konnten sich die Gastgeber auf ihren Torwart Julian Baumann verlassen, der gut mitspielte und rechtzeitig aus seinem Kasten kam.

Mering tut sich nach der Pause schwer

Nach dem Wechsel taten sich die Gastgeber von Beginn an schwer. Mehr und mehr gewannen auch die Jetzendorfer an Spielanteilen, und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Es war ein unnötiges Foul der Gastgeber im Strafraum, das in der 58. Minute zum Elfmeter für Jetzendorf führte. Der Gefoulte – Benedict Geuenich – trat selbst an und verwandelte seinen Strafstoß sicher zum 1:1.

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Mering kämpfte, aber erfolglos. Und so kam es in der 79. Minute, wie es fast kommen musste. Gut 30 Meter vor dem MSV-Tor kam der Ball zu Wlad Belz, der sah Julian Baumann weit vor seinem Tor stehen und zirkelte das Leder punktgenau ins Meringer Tor zum 2:1 für Jetzendorf.

Chancen nicht genutzt

Mering gab nicht auf, versuchte alles und hatte Chancen – der MSV hätte auch in letzter Minute noch den Ausgleich erzielen müssen. Aber letztlich blieb alles ohne zählbaren Erfolg und Mering musste als Verlierer vom Platz.

Ein enttäuschter Meringer Trainer meinte: „ Wir haben uns durch zwei, drei dumme Fehler selber bestraft. Seit vier, fünf Wochen ist unser Manko die Chancenauswertung.“ Abazi erklärte, dass man nur versuchen könne, ruhig weiterzuarbeiten. „Wir müssen versuchen, das, was wir heute nicht gut gemacht haben, besser zu machen, und die Fehler abstellen. Dann sind wir auf einem guten Weg“, so Abazi. Es sei schade für die Jungs, die wirklich über 90 Minuten Gas gegeben hätten, aber Fehler passieren, und das sei nun mal der Fußball.

Mering Baumann, Szilagyi, Lutz, Cosar (82. Bytyqi), Gärtner, Drevs, Utz, Kusterer (66. Buchhart), Kerber, Mittermaier, Abazi (71. Wiedemann) – Tore 1:0 Utz (3.), 1:1 Geuenich (58./FE), 1:2 Belz (79.) – Schiedsrichter Krakjic (Fischbachau)

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