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Fußball-Nachlese

25.03.2019

Mering wartet weiter auf das erste Tor

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In dieser Szene verhindern Merings junger Torhüter Simon Kratzer und Markus Gärtner mit letztem Einsatz einen Treffer von Türkspor Augsburg. Dennoch waren die Meringer beim 0:4 gegen den derzeitigen Spitzenreiter der Landesliga letztlich chancenlos.
Bild: Michael Hochgemuth

Beim MSV läuft es in diesem Frühjahr nicht. Noch düsterer sieht es beim Kissinger SC aus. In der Kreisliga starten die Friedberger Teams auch eher holprig.

Drei Spiele, null Punkte, 0:6 Tore, abgerutscht auf Platz 14 – es läuft nicht in diesem Frühjahr beim SV Mering in der Landesliga Südwest. Auch beim Gastspiel bei Türkspor Augsburg bekamen die Meringer beim 0:4 ihre derzeitigen Grenzen aufgezeigt, allerdings von einer Mannschaft, die überdurchschnittlich stark besetzt ist. „Bei denen saßen mit Heikenwälder und Wurm zwei Spieler auf der Bank, die zusammen auf rund 500 Regionalligaspiele kommen – das sagt alles, die sind ein ganz anderes Kaliber“, meinte MSV-Trainer Gerhard Kitzler, der auch von einem hochverdienten Sieg der Augsburger sprach. „Unser Manko liegt auf der Hand, wir haben heuer noch kein Punktspieltor geschossen und so wird der Wind, der uns derzeit entgegen weht, immer stärker“, erklärte der Coach. Man müsse effektiver werden, die Chancen endlich verwerten, forderte der Trainer. Zudem plagen den MSV auch Torhütersorgen: Adrian Wolf wird mit einer Bänderverletzung in der Schulter einige Zeit ausfallen, für Nicolas Köpper ist die Saison beendet – er hat sich die Außenbänder im Knöchel gerissen. Der junge Simon Kratzer, der gegen Türkspor im Tor stand, machte seine Sache laut Kitzler trotz der vier Gegentreffer gut.

Kissing steckt mitten im Abstiegskampf

Noch düsterer sieht es in der Bezirksliga Süd beim Kissinger SC aus, der beim Schlusslicht Viktoria Buxheim mit 1:3 unterlag und damit weiter auswärts in dieser Saison sieglos bleibt. KSC-Abteilungsleiter Mario Borrelli war angesichts der Leistung seiner Elf ziemlich bedient. „Wenn wir uns nicht um 180 Grad drehen, spielen wir nächstes Jahr in der Kreisliga. Bei uns haben einige offensichtlich noch nicht begriffen, dass wir im Abstiegskampf stecken“, schimpfte er. Einer der wenigen, die mit Leistung überzeugten, war Bastian Lang, der mit einer Platzwunde am Kopf ausschied. „Der Ellbogenschlag hätte mit Rot geahndet werden müssen, Basti wurde mit sechs Stichen genäht“, so Borrelli. Rot gab es dann – aber gegen Kissings Edin Ganibegovic wegen einer Tätlichkeit. „Der flog zu Recht vom Platz, das war mehr als unklug“, erboste sich der Kissinger Fußballboss.

Dagegen sollte der FC Stätzling nach seinem dritten Sieg in Serie – 3:2 gegen Heimertingen – mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, Der FCS ist von Platz zwei der Bezirksliga Süd ebenso weit entfernt, wie vom Abstiegsrelegationsplatz: sieben Punkte. „Der Sieg gegen diesen guten Gegner war hart umkämpft. Bei uns herrscht noch nicht eitel Sonnenschein, aber wir sind zufrieden“, meinte Abteilungsleiter Manfred Endraß. Interimstrainer Helmut Leihe habe das Team gut im Griff und der Zusammenhalt passe freute sich Endraß. Leihe steht zudem in regem Austausch mit Coach Stefan Tutschka, der sich noch auf Reha befindet.

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Nur Unentschieden für die Friedberger Kreisligisten

Für die beiden Friedberger Teams in der Kreisliga Ost verlief der Start in die Frühjahrsrunde eher holprig. Sowohl der TSV Friedberg (0:0 gegen Münster) als auch der BC Rinnenthal (1:1 gegen Schlusslicht Lechhausen) kamen nicht über Punkteteilungen hinaus. „Die Mannschaft wollte, aber uns hat der letzte Biss gefehlt, auch wenn wir 90 Minuten auf ein Tor gespielt haben“, so TSV-Trainer Ali Dabestani. Der hätte sich gewünscht, dass „die Führungsspieler so ein Spiel einmal mit einem Geniestreich entscheiden.“ So aber sei es für die eigenen Ambitionen zu wenig gewesen. Auch der BCR tat sich unerwartet schwer. „Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Spielertrainer Markus Rolle. Der erzielte früh das 1:0, schied dann aber wenig später mit einer Wadenzerrung verletzt aus.

In der Kreisklasse Aichach machte der Tabellenführer TSV Dasing damit weiter, wo man vor der langen Winterpause aufgehört hatte: mit einem Sieg. Diesmal setzte sich die Truppe von Trainer Jürgen Schmid souverän mit 4:0 gegen Klingen durch. Der SV Ried kletterte mit dem 1:0 gegen Steingriff „über den Strich“ auf einen Nichtabstiegsplatz und Wulfertshausen holte beim 1:1 gegen Inchenhofen einen wichtigen Punkt.

Aufhorchen ließ in der Augsburger Gruppe der SV Ottmaring, der den Tabellenzweiten Pfersee mit 3:0 bezwang. Zudem stand beim SVO noch eine Ehrung an: Manuel Brunner wurde nach dem Spiel der zweiten Mannschaft für 350 Spiele im Trikot des SVO geehrt. Der Stürmer kam dabei auf 143 Tore. Merching vergab mit dem 0:3 gegen Spitzenreiter Kriegshaber wohl die letzte kleine Chance auf Platz zwei, während Kissing II nach dem 0:1 gegen Stadtbergen weiter die Rote Laterne in Händen hält. Etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte sich der FC Stätzling II mit dem 2:1 gegen Schwaben II.

Und auch in der A-Klasse Ost gibt es eine „Überflieger-Mannschaft“: die Sport-Freunde Bachern. Der souveräne Tabellenführer ließ sich auch vom TSV Friedberg II nicht vom Kurs in Richtung Kreisklasse abbringen. Mit 6:1 setzte sich die Truppe von Spielertrainer Michael Guggumos durch. Die Sportfreunde Friedberg mussten im Rennen um Platz zwei mit der 2:3-Niederlage bei der DJK Hochzoll einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen. Für das Rekordergebnis an diesem Spieltag sorgte die Reserve des BC Rinnenthal. Der BCR II schoss den Tabellenletzten DJK Lechhausen II gleich mit 9:1 vom Platz.

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