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Rock’n’Roll

09.10.2019

Merings Crazy Dancers haben gemischten Erfolg bei WM

Das Team „Dance Explosion“ der Meringer Crazy Dancers vertritt Deutschland bei der WM in Prag.
Bild: Alexandra Wandera

Dance Explosion, die Lady-Formation der Meringer Crazy Dancers, schafft über die Hoffnungsrunde den Einzug ins Viertelfinale. Ein Zusammenstoß kostet Punkte.

Drei Teams pro Nation hatten sich für die Rock’n’Roll-Weltmeisterschaft der Lady-Formationen in der tschechischen Hauptstadt Prag qualifiziert, darunter die Führenden der Deutschen Rangliste, die „Dance Explosion“ der Crazy Dancers des SV Mering. Es sollte ein Mega-Event werden. Insgesamt waren 60 Formationen und fast 80 Paare am Start.

Die Meringer hatten sich intensiv vorbereitet und sogar die kompletten Sommerferien über zweimal pro Woche trainiert. An den vergangenen Wochenenden kamen zweimal sechs Stunden und einmal drei Stunden zum dreimaligen Regeltraining, welches unter der Woche stattfindet, hinzu.

Wegen des Feiertags und weil schon am Freitag die Stellproben stattfanden, ging das Abenteuer bereits am Donnerstag los. Die beiden Teams „Dance Explosion“ aus Mering und die „Twickers“ aus Anzing schlossen sich zusammen, um Kosten zu sparen und den Teamgeist für Deutschland zu fördern. Stau und für den Bus zu niedrige Unterführungen verlängerten die Fahrt um einiges, aber die Mädels der beiden Teams steckten das locker weg.

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Meringer gönnen sich einen Stadtbummel durch Prag

Den Abend genossen dann alle noch bei einem gemeinsamen Essen mit dem Team und den mitgereisten Eltern. Am Freitag machten alle noch Prag etwas unsicher, bevor es gegen 16.15 Uhr zur Halle ging, um dort die Stellprobe zu absolvieren, die sehr gut verlief. Den Freitagabend ließen alle gemeinsam in einem italienisch/mexikanischen Restaurant ausklingen. Zurück im Hotel gab es noch eine kurze Teambesprechung und danach verschwanden alle schnell in ihren Betten, da die Nacht sehr kurz war. Bereits um 5.30 Uhr trafen sich die Mädels zum Haare machen und Schminken, ehe es um 8.15 Uhr in Richtung Veranstaltungshalle ging.

Gut vorbereitet und motiviert starteten die Mädels der „Dance Explosion“ in Runde 29 in ihre Vorrunde. Es war eine gute Runde, jedoch schlichen sich ein paar kleine Fehler ein, sodass die Mädels nur auf den 27. Platz kamen. Aber es gab ja noch eine Hoffnungsrunde. Hier musste das Team schon in der 5. Runde auf die Fläche, was bedeutete, dass gerade mal 15 Minuten zum Aufwärmen und Umstellen blieb, da es zwei Positionswechsel gab. Die Hoffnungsrunde war stärker und präziser und auch die Ausstrahlung zeigte, wie sehr sie ins Viertelfinale wollten. Nun hieß es warten, bis alle Teams getanzt hatten und das Ergebnis verkündet wurde.

Große Freude über den Einzug ins Finale

Die Freude der Mädels und der Trainerin war riesig, als klar war, dass sowohl Mering,als auch Anzing ihre zweite Chance genutzt hatten und jeweils einen der zusätzlichen acht Plätze im Viertelfinale ergattern konnten. Nun hieß es, sich erneut aufzuwärmen, was in der für die Anzahl der Teilnehmer viel zu kleinen Eintanzhalle gar nicht so einfach war, da einige Teams sich ihren Platz mit harten Mitteln erkämpften. Alle versuchten, noch einmal alles zu geben.

Ein heftiger Zusammenstoß bei der Vorführung sorgte für einen hohen Punktabzug und verhinderte eine bessere Platzierung der Meringer Ladyformation. So landeten die Dance Explosion am Ende auf Platz 24, während wie üblich die Teams aus Russland, Ungarn, Tschechien klar dominierten. Trainerin Alexandra Wandera war mit der gezeigten Leistung ihrer Mädels sehr zufrieden. Zurück von der WM begann dann die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft, die am 9. November in Bochum stattfindet.

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