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A-Klasse Ost

21.10.2019

Sportfreunde Friedberg setzen sich hauchdünn durch

Der TSV Dasing II um Marco Richter und Benedikt Dengler setzte sich beim TSV Mühlhausen – in der Mitte Krzysztof Dudek (lila Trikot) und rechts Florian Haug – knapp mit 3:2 durch.
Bild: Reinhold Rummel

1:0 gegen Aindling II. Dasing gewinnt Derby in Mühlhausen. Eurasburg schlägt sich wacker.

Hauchdünne Siege für die Sportfreunde Friedberg und den TSV Dasing II, eine deutliche Pleite für Ottmaring II und ein achtbares Resultat von Schlusslicht Eurasburg gegen Spitzenreiter Gebenhofen – an diesem A-Klassen-Spieltag war alles dabei.

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EurasburgDJK Gebenhofen 0:2 Ein achtbares Resultat konnte Schlusslicht SC Eurasburg gegen den Aufstiegsfavoriten aus Gebenhofen verbuchen. Trainer Gerhard Thoma zeigte sich dann auch zufrieden. „Wir haben gekämpft und es dem Spitzenreiter schwer gemacht.“ Markus Lindermeir gelang der Führungstreffer. Dann vergab Lindermeir aber die Chance zum zweiten Treffer, als er mit einem Foulelfmeter an Torhüter Armin Seidler scheiterte. Rene Röhrle hatte gefoult. Gebenhofen fiel gegen die dicht gestaffelte Abwehr wenig ein. Tobias Haas gelang kurz vor dem Seitenwechsel zwar der zweite Treffer, aber im weiten Spielabschnitt ließen die aufopferungsvoll kämpfenden Platzherren nichts mehr zu.

Tore 0:1 Lindermeir (20.) 0:2 Haas (40.) – Zuschauer 50 – Besonderes Vorkommnis Lindermeir (DJK) scheitert mit Foulelfmeter an TW Seidler

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Torhüter hält Dasings Sieg fest

Mühlhausen - Dasing II 2:3 Keinen angenehmen Nachmittag erlebte Mühlhausens Coach Philipp Pistauer. Bei Nieselregen fand seine Truppe nicht ins Spiel und musste sich erneut geschlagen geben. „Das war ein sehr schwacher Auftritt von uns“, meinte Pistauer bedient. Denn die Gäste, die mit ihrem letzten Aufgebot angereist waren, kämpften aufopferungsvoll und gingen nach 90 Minuten nicht unverdient als Sieger vom Feld. Zumal in der heißen Schlussphase der reaktivierte Torhüter Oldie Alexander Zerle mit zwei Glanzparaden gegen Florian Haug und Dominik Erber den Dasinger Sieg festhielt. Mustafa Özer, der den beim Kreisligateam mitwirkenden Spielertrainer Schulz als Coach vertrat, war überglücklich: „Diese drei Punkte haben sich die Jungs redlich verdient.“

Tore 0:1 Bittner (11.) 0:2 Römmelt (44.) 0:3 Palluch (66.) 1:3 Dodaro (69.) 2:3 Erber (84.) – Zuschauer 70

Über 90 Minuten klar besser

Mering II - Wulfertshausen II 3:0 Merings verletzt zusehender Coach Agustino Barbano sah seine Elf über 90 Minuten dominant auftreten. „Wir haben überhaupt nichts zugelassen und das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können“, war Barbano mit dem Auftreten hochzufrieden. Eine halbe Stunde nahmen die Meringer Anlauf. Dann bediente Maximilian Kless von der Außenbahn den mitlaufenden Noah Rech, der mit dem 1:0-Bann brach. Nach dem Wechsel drehten die Meringer noch druckvoller auf. Maximilian Kless machte nach einem Solo das 2:0, Oliver Koll traf per Elfmeter nach Foul an Rech zum 3:0.

Tore 1:0 Rech (32.) 2:0 Kless (53.) 3:0 Knoll (56.) – Zuschauer 30

Obergriesbach - Ottmaring II 7:0 Keine Mühe hatten die Gelb-Schwarzen im Heimspiel gegen einen biederen Gast aus Ottmaring. Abteilungsleiter Nodlbichler sprach dann auch von einer klaren Angelegenheit. „Wir haben das Spiel immer kontrolliert und hätten durchaus noch höher gewinnen können.“ Er notierte noch vor dem Seitenwechsel einen lupenreinen Hattrick von Spielertrainer Sebastian Kinzel, der alle drei Tore zum 3:0-Pausenstand erzielte. Auch im zweiten Abschnitt hatte Obergriesbach wenig Mühe und kam zu einem ungefährdeten Erfolg.

Tore 1:0 Kinzel (12.) 2:0 Kinzel (23.) 3:0 Kinzel (44.) 4:0 Weiß (50.) 5:0 Eisner (70.) 6:0 Eisner (80.) 7:0 Wieke (86.) – Zuschauer 100

Einigen brennt die Sicherung durch

SF Friedberg - Aindling II 1:0 „Das war ein Sieg mit der Brechstange“, teilte Sportfreunde-Chef Fritz Sedl mit. Buchstäblich in der Schlussminute gelang der Heimelf der erlösende Treffer. Der eingewechselte Jan Pupeter war der gefeierte Torschütze, als er nach einer Heim-Freistoßflanke per Kopf das Goldene Tor erzwang. Danach brannten bei einigen Gästezuschauern die Sicherungen durch, wie Sedl betrübt feststellen musste. „Ausländerfeindliche Äußerungen hätten fast noch einen Spielabbruch zur Folge gehabt“, wetterte der Friedberger. Befeuert wurde das Ganze auch noch von den Gästetrainern. Die Folge war lediglich eine Gelb-Rote Karte gegen Simon Schön. Das Spiel war ansonsten arm an Höhepunkten. Die Sportfreunde hatten leichte Feldvorteile, konnten sich aber nicht durchsetzen. In der 80. Minute hatten die Hausherren Glück. „Da hätten wir uns nicht beklagen können, wenn es Elfmeter gegeben hätte“, so Sedl nach dem Einsatz von Johannes Huber. (FSE)

Tor 1:0 Pupeter (90.) – Gelb-Rot Schön (Aindling/90.)

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