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Sportler des Monats
01.09.2019

Siegesnachricht für Andreas Greppmeir kommt per Zeitung

Andreas Greppmeir, hier im Ziel bei seinem 100sten Marathon, wurde souverän Sportler des Monats Juli.
Foto: Silke Greppmeir

Andreas Greppmeir aus Mering freut sich über seinen Erfolg. Er sammelt überall die meisten Stimmen, dabei hat er nicht einmal ein Handy. Das Erfolgsrezept liegt woanders.

Erfahren hat er von seinem Sieg „ganz altmodisch aus der Zeitung“, erzählte Andreas Greppmeir. Der begeisterte Hobbyläufer aus Mering, der schon bei 101 Marathon- und Ultramarathonläufen an den Start ging, wurde ganz überlegen Sportler des Monats Juli. Der bald 48 Jahre alte Polizist, der in Friedberg seinen Dienst verrichtet, hatte in allen drei Abstimmungskanälen – Internet, Telefon und SMS – die Nase vorn und siegte so mit er höchstmöglichen Punktzahl von 45. Er verwies seine Konkurrenz – die Meringer Rennradfahrerein Sibylle Vormittag und den jungen Tenniscrack Lasse Bergmiller vom TC Friedberg auf die Plätze zwei und drei.

Erfolg kommt unerwartet

Für den strahlenden Sieger kam der Erfolg trotz allem unerwartet. „Ich hätte nicht damit gerechnet, ich dachte, die Jüngeren hätten mehr Connections als ich“, meinte der Meringer. Der ist nicht nur in Sachen Zeitung etwas „old school“, wie er zugibt. „Ich besitze nach wie vor kein Handy, habe demzufolge auch kein WhatsApp und kann so auf diesen Kanälen wenig erreichen und darum dachte ich nicht, dass ich etwas ausrichten kann“, führte er weiter aus. Doch es gab andere Wege, die Werbetrommel zu rühren. „Natürlich haben die Familie, die Verwandtschaft und alle Arbeitskollegen mitgeholfen“, erläutert Greppmeir.

Die Mutter macht mächtig Reklame

Zudem machte auch Mutter Erna, die beim TSV Dasing aktiv ist, dort mächtig Reklame für den Filius. Auch Frau Silke stimmte eifrig ab und aktivierte ihren Freundeskreis. Und noch eines dürfe man nicht vergessen, meinte Greppmeir: die vielen Vereinskollegen. So unterstützten ihn seine Lauffreunde vom Team Tomj, die Kissinger Leichtathleten und die Merchinger Schützen. „Zusammen mit der Arbeitsstelle in Friedberg und meinem Wohnort in Mering decke ich fast den halben Landkreis ab“, sagte Andreas Greppmeir mit einem Schmunzeln.

Im Internet hatten er und seine Freunde den Verlauf der Wahl verfolgt. „Mir wurde dann gesagt, du liegst weit vorn – das war dann das erste Mal, dass im Zusammenhang mit mir und einem Marathon das Wort Führung gebraucht wurde“, so Greppmeir mit einem Augenzwinkern.

Auf allen Kanälen die Nummer eins

Im Internet brachte es der Monatssieger auf 577 Klicks und lag vor Sibylle Vormittag (176) und Lasse Bergmiller. Zudem wurden 182 SMS für ihn abgeschickt, 21 waren es für Vormittag, zwölf für Bergmiller. Und auch bei den Telefonstimmen war das Ergebnis eindeutig: 216 Anrufe wurden für Greppmeir gezählt, 68 für Bergmiller und sechs für Vormittag. Insgesamt wurden bei dieser Wahl 1346 Stimmen abgegeben.

Der strahlende Sieger wollte seinen Erfolg mit Familie und Freunden mit dem einen oder anderen Kaltgetränk feiern. Die Laufschuhe kommen in diesem jahr aber in jedem Fall noch ein paar Mal zum Einsatz.

Zunächst beim Friedberger Halbmarathon und ebenfalls noch im September bei einem „Landschaftsmarathon“ im Bayerischen Wald, bei dem es auch 600 Höhenmeter zu bewältigen gilt.

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