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Friedberg

20.03.2020

Stillstand auch bei den Turnern des TSV Friedberg

Eine der jüngsten und talentiertesten Turnerinnen des TSV Friedberg, die sechsjährige Mona Geißlinger, hätte beim Gauwettkampf gerne ihr Können gezeigt..
Bild: Werner Miller

Kaum hat die Saison begonnen, sorgt das Virus für eine Unterbrechung. Wie lange diese dauern wird, steht in den Sternen. Erste Wettkämpfe wurden gestrichen.

Wie in allen bayerischen Sportvereinen trifft die Corona-Krise die Aktiven aller Leistungssport treibenden Sparten der Turnabteilung des TSV Friedberg hart. Nach dem Beschluss der Landesregierung, die Sporthallen der bayerischen Vereine bis einschließlich 19. April, eventuell sogar darüber hinaus, aus aktuellem Anlass geschlossen zu halten, hat sehr empfindlich Folgen für die Turner. Kaum dass sie in die neue Wettkampfsaison gestartet sind, ist diese – zumindest vorläufig – schon wieder zu Ende.

Das Coronavirus bremst den Sport in seiner Gänze aus. Doch die Gesundheit aller Sportler hat primär klar den Vorrang und steht an erster Stelle. Das sehen auch alle Aktiven, besonders Jugendliche und Kinder ein, obwohl sie über die einschneidenden Maßnahmen sehr traurig sind.

Gauwettkampf findet nicht statt

Besonders hart trifft es die jüngsten Kunstturnerinnen des TSV Friedberg, die am Wochenende ihren ersten Gauwettkampf in Stadtbergen hätten absolvieren dürfen und nicht starten konnten. Darüber hinaus kam auch für die Trampoliner eine Absage des Bayerischen Turnverbands auf unbestimmte Zeit: Die bayerischen Einzelmeisterschaften am 25. April in Bayreuth und die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften am 16. Mai im unterfränkischen Dettingen wurden abgesagt. Die Friedberger Sportlerinnen und Sportler hatten im Hinblick auf diese Titelkämpfe schon eifrig trainiert und sich auch einiges ausgerechnet.

Hoffen auf die Weltmeisterschaft

Ferner trifft es auch die Gymnastinnen der Turnabteilung, deren Wettkämpfe ebenfalls anstehen. Noch schlimmer käme es für die Sportakrobatinnen, von denen sich schon vier TSV-Turnerinnen und Lilly Maresch vom SAV Augsburg-Hochzoll für die Weltmeisterschaften in Genf qualifiziert haben. Noch ist die Veranstaltung, die vom 16. bis 27. Mai terminiert sind, nicht abgesagt. Daran teilnehmen könnten die Friedberger Akrobatinnen aber wohl nur, wenn die Trainingsmöglichkeiten ab 20. April wieder gegeben wären. Was bleibt ist die große Hoffnung, dass die grassierende Pandemie ihr glimpfliches Ende nimmt und die Sportjugend des TSV ihrem gewohnten Training nachgehen und wieder an bayerischen, deutschen und internationalen Wettkämpfen mit Elan wieder teilnehmen kann.

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