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Ringen

16.10.2019

TSC Mering unterliegt dem Titelaspiranten

Lukas Grundler (rot) konnte seinen langjährigen Widersacher Mahsun Ersayin diesmal bezwingen.
Bild: Matthias Biallowons

Der TSC hat beim 7:21 gegen Wacker Burghausen II wenig zu bestellen. Für die ersatzgeschwächten Meringer muss diesmal auch der Sportwart auf die Matte.

Seiner Rolle als klarer Favorit und schwerer Gegner wurde der SV Wacker Burghausen II beim Auswärtskampf des TSC Mering deutlich gerecht. Gegen eine topbesetzte Mannschaft aus Oberbayern hatte Mering auch wegen einiger Ausfälle am Ende nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 7:21 Punkten.

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"Wir haben alles gegeben!"

„Wir hatten damit gerechnet, aber uns gut geschlagen und alles gegeben“, konstatierte TSC-Sportwart Peter Tränkl, der selbst die Ringerstiefel schnüren musste, um die Ausfälle des TSC zu kompensieren. Im Fliegengewicht lag Michael Rauch nach nur wenigen Sekunden gegen Erwin Kobsar auf den Schultern (Stand 4:0 für Burghausen). Mit vollem Einsatz kämpfte Luca Gelb im Schwergewicht, musste am Ende aber eine knappe 1:3-Niederlage hinnehmen (Stand 5:0). Ebenfalls über die volle Kampfdauer musste André Spiekermann bis 61 Kilo im klassischen Stil gehen. Mit viel Aufwand verhinderte er den „Vierer“ von Markus Zehentmaier (Stand 8:0). Die ersten Punkte für den TSC besorgte Radoslaw Siejak bis 98 Kilo – der Gastgeber konnte keinen Ringer stellen (Stand 8:4).

Hochklassiger Fight

Einen hochklassigen Fight lieferten sich Mansur Dakiev und Moritz Zeitler bis 66 Kilo Freistil. Bis zum Ende lag der Meringer vorne, doch aufgrund einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung ging er als Verlierer von der Matte (Stand 9:4). In der Klasse bis 86 Kilo war der TSC unbesetzt, die Punkte gingen kampflos nach Burghausen (Stand 13:4). Das wohl schwerste Los hatte Benedikt Rieger bis 71 Kilo griechisch-römisch gezogen. Gegen den amtierenden deutschen Meister, Witalis Lazovski, konnte er den überlegenen Sieg nicht verhindern (Stand 17:4). Bis 80 Kilo Freistil musste – wie eingangs erwähnt – Peter Tränkl einspringen und sich gegen Dominik Ratz klar geschlagen geben (Stand 21:4).

Sieg für Lukas Grundler

Auch wenn der Kampf bereits entschieden war, konnte Lukas Grundler bis 75 Kilo Freistil einen persönlichen Erfolg feiern. Mit einer hoch konzentrierten und abgeklärten Leistung hielt Grundler sein Gegenüber Mahsun Ersayin mit 4:2 nieder und fügte dem Burghausener die erste Saisonniederlage zu (Stand 21:5). „Ich bin froh, dass ich für meinen Aufwand belohnt wurde und mein Potenzial abrufen konnte“, freute sich der Meringer über den Triumph. Ebenfalls souverän und hochverdient siegte Dominik Ringenberger bis 75 Kilo griechisch-römisch: Er beherrschte Konstantin Kainhuber vor allem im Stand über die gesamte Kampfdauer und ließ nichts zu (Endstand 21:7).

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