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Einen Bauerngarten anlegen: Tipps zu Pflanzen und Blumen

Idylle satt im Bauerngarten
Ein Merkmal des Bauerngartens ist das Wegekreuz. Wenn Sie einen Bauerngarten anlegen möchten, dann finden Sie hier hilfreiche Tipps.
Foto: Leserbild

Im Bauerngarten sind neben Nutzpflanzen auch Blumen zu finden. Wie Sie selbst einen Bauerngarten anlegen und Tipps zu Pflanzen und Blumen haben wir hier für Sie.

Ach, ist das schön: Die Sonne scheint, die Vögel singen und ein Meer aus Blüten wogt sanft im lauen Sommerwind. Ein Idyll wie aus einem Rosamunde-Pilcher-Roman, ein wenig kitschig, ein bisschen rustikal, doch unglaublich anmutig. Wenn Sabine Bauer-Rößner aus Königsbrunn auf ihren Garten blickt, hat sie den Alltag schnell vergessen. Denn sie hat sich einen lang gehegten Traum erfüllt: einen eigenen Bauerngarten.

Pflanzen im Bauerngarten: Tipps zur Auswahl der Blumen

„Als wir vor acht Jahren nach Königsbrunn zogen, ergab sich die Gelegenheit, ein angrenzendes Grundstück mit altem Baumbestand zu erwerben“, erzählt die Neu-Schwäbin, die eigentlich aus Unterfranken stammt. Die Familie nutzte die Chance – auch wenn der Weg zum Ziel im wahrsten Sinne steinig war. „In mühsamer Handarbeit haben meine Mutter und ich das Areal von Gras, Unkraut und Lechkieseln befreit.“ Der Begriff „Bauerngarten“ ist eigentlich ein irriger: Bis ins 20. Jahrhundert hinein glich das von Landwirten bewirtschaftete Grün in keiner Weise dem romantischen Bild, das wir heute von ihm haben. Keine Obstbäume, keine Zierpflanzen, keine ästhetischen Prinzipien. Erst 1913 entstand im Botanischen Garten Hamburg eine Art Prototyp des Bauerngartens. Nach strikten Regeln wurden hier Pflanzen nach verschiedensten Kategorien geschmackvoll geordnet.

Foto: Leserbild

„Die alten Germanen lieferten den Zaun, von den Römern stammt das Obst, die Mönche sorgten für Heilkräuter und kreuzförmige Wege, und der Adel steuerte den Buchsbaum bei – fertig war der Garten, dem die Bauern nur noch ihren Namen überlassen mussten“, beschreibt Fachautor Hermann Kaiser die Geschichte des Bauerngartens. Und damit die Leidenschaft von Sabine Bauer-Rößner. Vom Frühling bis zum Herbst eifern hier Tulpen, Dahlien, Margeriten, Lilien und vieles mehr in puncto Schönheit um die Wette.

Wegekreuz im Bauerngarten: Mischung aus Beeten und Blumen

Das Wegekreuz ist typisch für den Bauerngarten. Es wird seitlich von Beeten verschiedener Bepflanzung gesäumt und erfüllt neben dem praktischen Nutzen auch einen optischen Zweck: Das scheinbare Durcheinander von Blumen, Gemüse und Kräutern wird durch die strikte geometrische Form zusammengehalten. „Ob die Pfade gekiest, mit Rindenmulch gefüllt oder gepflastert sind, ist eine Frage des Geschmacks“, sagt die Hobbygärtnerin. „Es muss halt ein harmonisches Bild ergeben.“ Sie selbst hat sich für ein Pflaster aus betagten Backsteinen entschieden. Ein Stück Historie im Paradies.

Gemüsebeet im Bauerngarten: Was lässt sich gut anbauen?

Ein Bestandteil, der im Bauerngarten natürlich nicht fehlen darf, ist das Gemüsebeet. Salate, Etagenzwiebeln, Kohl und Mangold – die Ernte fällt bei Sabine Bauer-Rößner stets ergiebig aus. „Bei meinen Kindern kommen besonders die Zuckererbsen gut an“, verrät sie. Doch so schön das Idyll auch sein mag, es bringt auch viel Anstrengung mit sich. „Wenn es im Sommer sehr trocken ist, wird es schon mal 22 Uhr, bis wir mit Gießen fertig sind.“ Das Unkrautjäten, eine regelrechte Sisyphos-Arbeit, erledigt die 79-jährige Mutter mit stoischer Gelassenheit. „Ohne sie würd’s nicht gehen“, sagt Sabine Bauer-Rößner stolz und fügt hinzu: „Wobei ein wenig Unkraut beim Bauerngarten auch dazu gehört.“

Sabine Bauer-Rößner aus Königsbrunn hat ein Händchen für besondere Dekoration. „Gerne bepflanze ich Zinkwannen und -kübel oder andere ungewöhnliche Behälter“, sagt die 46-Jährige. Auch ein ausgedienter Werkzeugkasten oder alte Vogelkäfige müssen da schon mal als neues Zuhause für Sukkulenten, Vergissmeinnicht und andere Hingucker herhalten. Eine betagte Badewanne dient, gesäumt von einem Meer aus Schwertlilien, als Wasserstelle an der Schwengelpumpe. „Mein Garten ist für mich ein Rückzugsgebiet, ein Platz der Erholung und ein Ort der Kreativität.“ Und wer sonst hat schon ein altes Klohäuschen als Geräteschuppen?

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