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Exotische Früchte im Garten anbauen: Was wächst in Deutschland?

Was das Allgäu mit paradiesischen Südseeinseln verbindet
Exotische Früchte wie Nektarinen lassen sich auch im eigenen Garten anbauen. Wie das geht und worauf zu achten ist, erfahren Sie hier.
Foto: alexlukin/ fotolia.com

Auch in Deutschland lassen sich exotische und südländische Früchte anbauen. Wir verraten Ihnen wie das klappt und wo der beste Standort für die Exoten ist.

Wissen Sie, warum dieser Beitrag im Magazin „Gartentipp“ zu finden ist? Weil draußen gerade die Welt untergeht. Es schneit und stürmt, als hätte Väterchen Frost in den vergangenen Jahren ordentlich die Muckibude besucht. Sonne? Was ist das? Schon lange nicht mehr gesehen... Das wollen Sie sicherlich alles gar nicht hören, schließlich lesen Sie diese Zeilen im (hoffentlich) herrlichen Frühling. Doch als Autor dieses Artikels muss ich mich für eine Sekunde über das – bitte entschuldigen Sie die Ausdrucksweise – bescheidene (Wort aus Karrieregründen geändert) Wetter auslassen und freue mich, für zumindest einen Beitrag auf große Reise zu gehen. Es geht dahin, wo saftige Nektarinen, süße Feigen und köstliche Kiwis wachsen. Es geht – zu meinen Eltern ins Allgäu.

Sie dachten jetzt vermutlich an irgendeine ferne Insel in der Südsee, an weiße Strände und riesige Palmen. Tja, reingelegt! Tatsächlich spielt diese Geschichte im beschaulichen 1.000-Seelen-Dorf Ungerhausen, wo die Wiesen noch grün und die Mundart noch breit ist. Das Exotischste, was hier zu finden ist, heißt Manfred und lebt seit einem halben Jahr mit Klaus zusammen. Na gut, an dieser Stelle flunkere ich ein wenig. Der dramaturgische Zweck heiligt aber die Mittel. Und mit ihren unkonventionellen Gartenbewohnern landen meine Eltern tatsächlich recht weit oben auf der örtlichen Außergewöhnlichkeitsskala.

Dabei fühlen sich die meisten Südländer in unseren Gefilden im Grunde recht wohl und lassen sich hier auch sehr gut anbauen. Allzu überwältigende Ernten darf man freilich nicht erwarten, und auch die Größe der Früchte wird anfangs vielleicht enttäuschen – aber mal ehrlich: Kein bajuwarischer Schwabe erwartet allen Ernstes kopfgroße Ananas aus heimischem Anbau, oder?

Exotische Früchte im Garten: Nektarinen-, Feigen- oder Kiwibäume

Wer Exoten im eigenen Garten kultivieren möchte, findet im Fachhandel eine breite Auswahl. Einige von ihnen werden im bekanntlich geduldigen Katalogsortiment auch als winterhart angepriesen. Da Schnee und Eis aber im karibischen Inselparadies doch eher seltene Gäste sind, bei uns aber doch teilweise monatelang campieren, ist eine solche Angabe eher mit Vorsicht zu genießen. Glauben Sie mir, die Bananenstaude meiner Eltern war von den ersten Minusgraden gar nicht begeistert. Lektion Nummer eins lautet daher: Wer nicht den Kältetod seiner Lieblinge verantworten möchte, sollte sie im Haus überwintern. Ausnahmen sind größere Exemplare wie Nektarinen-, Feigen- oder Kiwibäume.

Feigen.
Foto: tunedin, fotolia.com

Standort für exotische Früchte: Wo wachsen sie am besten?

Das führt uns auch schon zum nächsten Punkt, dem richtigen Standort. Da Südfrüchte temperamentvolle Heißblüter sind, aalen sie sich gerne in der Sonne. Und so lautet die zweite Regel: Gib der Pflanze Zunder. Ideal ist eine wind­geschützte Süd-West-Ausrichtung. Oder anders: Steht dem Gärtner an einem lauen Tag der Schweiß auf der Stirn, ist der Standort geeignet. Wichtiger noch als Wärme ist übrigens die Dauer der Sonneneinstrahlung. Auf Schattenplätze sollte man daher verzichten.

Nicht nur für uns sind die Südländer ein ungewohntes Bild im Garten – auch Insekten wissen mit ihnen meist wenig anzufangen. Und so gestaltet sich die Sache mit den Bienchen und den Blümchen oftmals etwas diffizil. Tipp Nummer drei ist daher für den Ernteerfolg grundlegend: Erstehen Sie die Pflanzen immer im Duett, also eine mit männlichen und eine mit weiblichen Blüten. Zur Not muss der Hobbygärtner dem Liebesglück mit dem Wattestäbchen auf die Sprünge helfen. Dann aber steht dem Genuss nichts mehr im Wege.

Apropos: Ich muss diesen Beitrag schließen – es gibt Obstsalat mit süßen Früchtchen aus eigenem Anbau. So ein Urlaub in Ungerhausen hat schon was… und der Winter ist endlich vergessen!

An alle, die beim Lesen des nebenstehenden Artikels dachten: „Des exotische Zuig hot doch bei uns nix verlora!“ – Sie haben vermutlich selbst ebensolches unwissentlich bereits das eine oder andere Mal angebaut. Die Tomate nämlich ist weit weniger deutsch, als mancher meinen mag. Ihren Ursprung hat die rote Frucht, die einst „Xitomatl“ hieß, nämlich in Südamerika. Den Weg nach Europa fand sie mit spanischen Missionaren Ende des 15. Jahrhunderts, wurde hier aber noch lange Zeit nur als Zierpflanze angesehen. Erst um 1900 landete die Tomate auf hiesigen Tellern. Mit den Südfrüchten hat sie noch immer einen immensen Sonnenhunger gemein.

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