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Gartenakzente für den eigenen Garten: Mauern, Pavillion und ein Baumhaus

Für originelle Gartenakzente braucht es die richtige Idee und etwas Glück
Familie Vogel arbeitet im heimischen Grün gerne mit verschiedensten Gartenakzenten.
Foto: Sigrun Lenk

Familie Vogel hat in ihrem Garten mit Fundstücken Akzente gesetzt - alte Ziegel, ein alter Grabstein, ein schmiedeeisernes Tor. Gartenakzente müssen nicht teuer sein.

Dem ehemaligen Pfarrgarten in Buttenwiesen sieht man an, dass da zwei wahre Sammler am Werk sind mit dem nötigen Gespür, was zusammenpasst. Seit 2000 bewohnt die Familie Vogel das Haus mit dem angeschlossenen alten Pfarrgarten. Zuerst renovierten sie das Gebäude aus dem Jahre 1860. Dann wurde Stück für Stück aus der Wildnis um das Haus herum ein Garten. Hinter jedem Gegenstand und Stein steckt eine Geschichte. Da wäre zum Beispiel die Sache mit der alten Ziegelmauer. Rita Vogel hörte, dass eine ehemalige Ziegelei in der Gegend abgerissen wird. Just zu diesem Zeitpunkt brauchte das Paar alte Ziegel für die garteneigene Werkstatt. Ein echter Glücksfalls – also nichts wie hin. Einziges Problem: Die Steine mussten sofort von der Baustelle mitgenommen werden, sonst wäre der Schutt weggefahren worden.

Mauern, Pavillion oder Baumhaus: Den Garten mit Akzenten verschönern

Während ihr Mann also in der Arbeit war, trug Rita Vogel eimerweise Ziegel von der Baustelle, was bei den anwesenden Bauarbeitern natürlich für manche Verwunderung sorgte. Auf ähnliche Weise fanden auch einige Granitbrocken, die heute als Sitzbank dienen, ihren Weg in den ehemaligen Pfarrgarten. Oder der alte Grabstein, den Günther Vogel beim Spazierengehen im Wald herumliegen sah. Auch das schmiedeeiserne Tor, und, und, und... „Mein Mann hat große Fantasie und jede Menge Vorstellungskraft“, erzählt Rita Vogel. Oft steht er im Frühjahr oder Herbst im Garten und tüftelt an einer neuen Idee. So entstanden Mauern, eine Terrasse, ein Pavillon sowie ein Baumhaus für den Enkel.

Foto: © Sigrun Lenk

Die ersten Pflanzen, die sich jetzt im Frühjahr im Garten zeigen sind Märzenbecher, Schneeglöckchen und Tulpen. Aber auch die Stauden lassen nicht lange auf sich warten. Und schon bald quellen Blüten und üppige Pflanzen durch den selbstgebauten Zaun. Eine ganz besondere Schau ist die Rosenblüte. Vor dem Wohnhaus steht eine alte Rose. Sie hat sämtliche Renovierungsarbeiten überstanden und blüht einmal jährlich in voller Pracht. Dann verbreitet sie ihren betörenden Duft. „Mit meinen Rosen betreibe ich keinen großen Aufwand“, sagt Rita Vogel. Ihre Devise: Was wächst, wächst. Dabei hat sie auch bei den Rosenbäumchen keine Probleme im Winter. Die Pflanzen überstehen auch deutliche Minusgrade ohne Anhäufung – sofern sie denn richtig gepflanzt sind. Entscheidend dabei ist, ob die Veredelungsstelle unter der Erde liegt. Paradoxerweise wird erst die Sonne in Kombination mit Kälte zur Gefahr. Dann nämlich entstehen Frostrisse und die Pflanze geht ein. Deshalb sollte die Veredelungsstelle – und damit die empfindlichste Stelle des Gewächses – auch auf jeden Fall vor direkter Sonneneinstrahlung im Winter geschützt werden.

Im Frühjahr, wenn Frühlingsboten wie die Forsythien zu blühen beginnen, schneidet Rita Vogel die Rosen zurück. Besonders die Kletterrosen sollte man stark zurücknehmen, damit sie dann neu austreiben können. Bei solchen Arbeiten verlässt sie sich gerne und sehr erfolgreich auf ihr Gefühl. Wobei – ein Problem hat das Ehepaar Vogel doch mit seinen Rosen: Sie sind sich bei den Lieblingsfarben nicht einig. Während Günther Vogel im Garten rote Rosen liebt, verzücken seine Frau eher die blasseren Farben. So sticht die eine kräftig rot blühende Rose unter den anderen deutlich hervor. Um dieses Spektakel im Juni nicht zu verpassen, wird schon mal der Urlaub in Südtirol daran angepasst.

Foto: © Sigrun Lenk

Auf der Suche nach neuen Schätzen: Gartenakzente suchen und finden

Und auch, wenn die Idylle heute zum Ausruhen und Erholen einlädt, wirklich im Gartenstuhl liegen wollen die Besitzer nicht. „Ich streife lieber durch die Beete, jäte und schneide hier und da ein bisschen. Wenn ich ohne Druck im Garten arbeiten kann, macht mir das am meisten Spaß“, erzählt die Hobby-Gärtnerin. Das gute Gefühl für Pflanzen hat Rita Vogel von ihrer Mutter. Die Eltern betrieben eine Landwirtschaft und die Mutter schmückte das ganze Haus mit Geranien. Das sah aus Kinderperspektive nach sehr viel Arbeit aus.

Heute hegt und pflegt sie selbst einen großen Garten. Sie und ihr Ehemann bilden darin jetzt ein perfektes Team. Auch, weil sie ihre Sammelleidenschaft teilen. So kann es schon mal passieren, dass das Paar einen gemeinsamen Nachmittag irgendwo auf einem Steinhaufen verbringt. Immer auf der Suche nach neuen Schätzen. Für den alten Pfarrgarten in Buttenwiesen heißt das: Es fängt immer wieder etwas Neues an.

Rosen überwintern: Tipps und Pflegehinweise

Rosen zählen zu den Lieblingen deutscher Hobbygärtner. Mit wunderschöner Blüte sowie betörendem Duft setzen sie Akzente im eigenen Garten und tragen so zu Stolz und Freude ihrer Besitzer bei. Umso ärgerlicher, wenn die Königin der Blumen der kalten Jahreszeit zum Opfer fällt. Wichtig zum Überwintern ist vor allem Wurzel-, Stamm- und Kronenschutz sowie der richtige Rückschnitt. Um die Wurzeln vor Frostschäden zu bewahren, sollte die Pflanze bis auf eine Höhe von etwa 20 Zentimetern mit Erde, Kompost oder Pferdemist sowie gegebenenfalls noch mit zusätzlichem Laub abgedeckt werden. So sind die empfindliche Veredelungsstelle und die Basis der Pflanze optimal geschützt.

Foto: © Sigrun Lenk

Die Triebe der Rosen werden mit Jutegewebe oder mit Tannenreisig abgedeckt. So hat eisiger Ostwind keine Chance, die Krone auszutrocknen. Für Stammrosen gilt selbiges übrigens für den Stamm selbst, zum einen da die Veredelungsstelle sehr weit oben, direkt unter der Krone sitzt, zum anderen, da der Stamm durch die starken Temperaturschwankungen bei Wintersonne und frostiger Nacht Risse bekommen kann; dann ist die Pflanze leichtes Opfer für Pilze und andere Schädlinge. Gut mit Jute und Reisig umwickelt droht ihr jedoch kein Ungemach. Schließlich der Rückschnitt: Dieser sollte grundsätzlich erst zur Forsythienblüte im Frühjahr erfolgen. Auf diese Weise bleiben die Rosen lange schön und gesund.

Steckbrief:

  • Name: Rose de Resht
  • Botanischer Name: Rosa syn. Rose de Rescht,
    Gul e Rescht, Gul e Resht
  • Gruppe: Portlandrosen, Damaszenerrosen
  • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
  • Gattung: Rosen (Rosa)
  • Lebensraum: Herkunft unbekannt,
    durch Kultivierung inzwischen weltweit verbreitet
  • Lebenserwartung: mehrjährig
  • Blütezeit: Mai bis Juli
  • Blütenfarbe: purpurrot
  • Wuchshöhe: bis zu 100 Zentimeter
  • Boden: sandig-toniger Boden mit wenig Kalk
    und leicht saurem bis neutralem pH-Wert
  • Pflegehinweis:
    sehr robuste, frostharte und relativ pflegeleichte Pflanze
    sonniger bis halbschattiger, luftiger Standort mit
    Abstand zu anderen Pflanzen
    auch für die Kübelhaltung geeignet
    jährlicher Schnitt, vorzugsweise im März
    im Winter mit einer dicken Erdschicht oder
    verrottetem Kompost abdecken
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