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Gartendekoration: Deko-Objekte für den Garten

In Klosterlechfeld lässt sich über Geschmack nicht streiten
Myong Wieser sorgt selbst für eine Gartendekoration: Die Deko-Objekte in seinem Garten schafft er in Handarbeit.
Foto: Leserbild

Im eigenen Garten kann man seine Kreativität ausleben. Myong Wieser baut sich seine Deko-Objekte selbst. Hier finden Sie Inspiration für Ihre Gartendekoration.

Wenn es um die Gartendekoration geht, weichen Geschmäcker meist voneinander ab. Krachige Lampions in allen Farben des Regenbogens findet eben nicht jeder schön, andere empören sich über die barbusigen Reize antiker Steinskulpturen. Sogar der urdeutsche Gartenzwerg soll schon geradezu epische Feindschaften am Grenzzaun entfacht haben. „Ach“, denken sich da die Nachbarn von Familie Wieser aus Klosterlechfeld, „mit solchen Sorgen haben wir zum Glück nicht zu kämpfen.“

Deko-Objekte für den Garten: Bunte Skulpturen und blühende Oasen

Einzigartig – dieses Wort trifft die Deko-Objekte im Garten der Wiesers wohl auf den Punkt. Denn kaufen kann man die bunten Skulpturen aus Stahl und Glas nirgends. Jedes ist ein Unikat. „Wir wollten etwas ganz Besonderes“, erzählt Myong Wieser, „etwas, das einen eigenen Charakter hat und zu uns passt.“ Die zündende Idee kam der kreativen Südkoreanerin vor drei Jahren: Wie wäre es, chinesische Schriftzeichen künstlerisch mit der blühenden Oase zu verbinden und damit sowohl der Heimat, als auch der Liebe zum Garten ein Denkmal zu setzen?

Gesagt, getan. Mit Feuereifer machte sich Ehemann Albert ans Werk. „Manche Menschen sind musikalisch begabt, manche können schön malen – mein Mann hingegen ist ein handwerkliches Genie“, sagt Myong Wieser stolz. Dass das Ergebnis überzeugen würde, war für sie daher von Anfang an klar. Und sie sollte Recht behalten… Einige bunte, verschieden strukturierte Scheiben aus der Glaserei, einige Metallstangen aus dem Baumarkt, einen Schweißapparat und jede Menge Talent, mehr braucht es für die Kunstwerke Marke Wieser nicht. Die Stangen werden mit Schweißpunkten zu geometrischen Formen zusammengeheftet, das Glas auf die richtige Größe zugeschnitten und nach Belieben in die Gebilde eingepasst. Einige der Skulpturen sind auch dreidimensional, die Enden zum Teil eingedreht, zum Teil in ein kleines Dächlein übergehend. Eben individuell gefertigt.

Garten-Deko: Chinesische Schriftzeichen

Dazu tragen auch die chinesischen Schriftzeichen bei, die jedem Objekt den letzten Schliff verleihen. „Sonne“ ist da (für sprachkundige Betrachter) zu lesen. Oder „Frieden“. „Bei den ersten Exemplaren habe ich bewusst einfache Symbole ausgesucht – mittlerweile wagt sich Albert aber auch an komplexere Zeichen.“ Bis zu zwei Tage Arbeit nimmt eines der Werke in Anspruch, je nach Größe und Aufwand. Etwa 20 bis 30 der originellen Hingucker sind auf dem knapp 900 Quadratmeter großen Grundstück zu finden, schätzt Tochter Nadine. Wie viele es wirklich sind, das weiß niemand so genau. Eines aber ist sicher: Bei Besuchern jeden Alters kommen die Deko-Stücke hervorragend an. Bei den Nachbarn übrigens auch.

Laien, die sich selbst gerne an Metallarbeiten versuchen möchten, sind mit einem Lichtbogenschweißgerät gut bedient. Hierbei wird die zum Schmelzen des Drahtes erforderliche Hitze durch elektrischen Strom erzeugt, Gas- oder Sauerstoffflaschen sind damit nicht nötig. Mit etwas Übung lassen sich so individuelle Kunstwerke schaffen. Doch Vorsicht: Schweißen ist nicht ungefährlich! Ein Schweißerhelm, Lederhandschuhe und eine Lederschürze sind definitiv Pflicht. Einfacher ist der Gang zum Schmied oder ins Fachgeschäft allemal.

Ursprünglich stammt Myong Wieser aus Südkorea. Und so verwundert es nicht, dass ihre Lieblingspflanze der Hibiskus ist – die Nationalblume der südasiatischen Republik. „Ich liebe aber auch Pfingstrosen, Blauregen… ich liebe einfach den Garten“, erklärt sie. Seit 37 Jahren kümmert sie sich um ihr Paradies in Klosterlechfeld. In der Zeit hat sie vieles verändert. Immer das Gleiche sei schließlich langweilig. Unterstützt wird sie von ihren Kindern und vor allem von Ehemann Albert. „Ohne ihn geht es nicht“, weiß die Dame des Hauses. Das gilt auch für das nächste Projekt, das schon in Planung ist: Ein kleiner Pavillon soll es werden.

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