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Gartenlaube selber bauen: Material für die eigene Laube

Wie aus einem Hochsilo ein schmucker Freisitz wurde
Eine Gartenlaube lässt sich auch gut aus Second-Hand-Materialien selber bauen. Hier lesen Sie, wie das aussehen kann.
Foto: Leserbild

Eine Laube kann im eigenen Garten lässt sich auch gut selber bauen. Für den Bau der Gartenlaube eignet sich auch gebrauchtes Baumaterial.

Im Sommer ist die Familie Kempfle aus Ichenhausen ganz aus dem Häuschen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Das Leben findet dann nämlich in jeder freien Minute im Garten statt. Selbst bei fast unerträglicher Hitze oder Regenwetter genießen die Kempfles ihre grüne Oase. Möglich macht das eine geräumige Laube. Und die ist etwas ganz Besonderes.

Knapp drei Meter misst das gute Stück im Durchmesser. „Die Laube ist unser absoluter Lieblingsplatz  und unsere Zentrale, sobald es draußen warm wird“, sagt Barbara Kempfle. Doch nicht etwa die Größe macht das Bauwerk so einzigartig, sondern seine Machart: Durch und durch handgefertigt ist es ein echtes Unikat. Und urig, wenn nicht gar geschichtsträchtig, obendrein.

Gartenlaube selber bauen: Recycelte Materialien eignen sich

Das Material für die Gartenlaube stammt gänzlich aus dem eigenen Fundus des landwirtschaftlichen Anwesens. So schützte das Blechdach einst an eben jener Stelle ein Hochsilo viele Jahre lang vor den Kapriolen des schwäbischen Klimas. Die tragenden Balken, die Backsteine und die Biberschwanzplatten hingegen sind die Überreste der alten Wagnerei, die dem Zahn der Zeit zum Opfer fiel. Gemeinsam mit Sohn Martin hauchte Familienoberhaupt Albert Kempfle den betagten Überresten neues Leben ein.

Foto: Leserbild

„Als Landwirt muss mein Mann vieles selber machen“, sagt die Hobbygärtnerin stolz und lobt: „Handwerklich ist er schon sehr geschickt.“ So war es für ihn ein Leichtes, mit einer einfachen, aber effektiven Trägerkonstruktion ein stabiles Grundgerüst für die Laube zu fertigen.

Laube für den Garten: Dekoration vom Schrottplatz

Da das Kegeldach nicht mehr richtig dicht war, entschloss sich das tatkräftige Männergespann, es mit Ziegeln einzudecken – eine mühsame Arbeit, zumal jede einzelne Platte zugeschnitten werden musste. „Mein Sohn bekommt heute noch Schweißperlen auf der Stirn, wenn er daran denkt“, erzählt Barbara Kempfle lachend. „Die Plackerei hat sich aber gelohnt.“

Etwa zwei Jahre betrug die Bauzeit des Gartenhäuschens inklusive sämtlicher Veränderungen. Heute zieht es die Blicke vieler Passanten auf sich und ist ein echter Hingucker. „Viele fragen, ob sie die Laube einmal anschauen dürfen. Dann bittet mein Mann die Leute herein und erzählt ihnen, wie das idyllische Bauwerk entstanden ist.“ Auch das übrig gebliebene Werkzeug der Wagnerei hat als Dekoration einen festen Platz erhalten. Genau wie der schicke Kronleuchter vom Schrottplatz, der jüngst installiert wurde. Und nun hoffen die Kempfles auf einen milden Frühling, einen langen Sommer und einen goldenen Herbst. Dann nämlich können sie wieder viele Tage in ihrem blühenden Garten genießen und aus ihrer geschützten Gartenlaube heraus das Treiben der Natur beobachten. „Ich kann nur jedem raten, es uns gleich zu tun.“

Zum Gärtnern kam Barbara Kempfle einst wie die Jungfrau zum Kinde: „Ich habe damals in einen Bauernhof eingeheiratet“, erzählt sie. Zuvor habe sie mit der Landwirtschaft und auch mit der Natur nicht sonderlich zu tun gehabt. „Meine Schwiegermutter war eine leidenschaftliche Blumenliebhaberin – das habe ich im Laufe der Jahre angenommen und nach ihrem Tod dann schließlich übernommen.“ Generell sieht sie sich jedoch nicht als Knecht ihres Gartens. Der Genuss gehe in jedem Fall vor und auch so manches Unkraut habe durchaus seine Daseinsberechtigung. Apropos Unkraut: Manchmal lässt die Hobbygärtnerin wild wachsende Pflanzen einfach sprießen. „Da kommen mitunter die schönsten Blüten zum Vorschein“, sagt sie.

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