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Insektenhotel im eigenen Garten: Standort und Tipps

Im Insektenhotel finden eifrige Arbeiter Unterschlupf
Ein Insektenhotel lässt sich mit dem richtigen Bausatz auch einfach selber bauen. Hier finden Sie Tipps für den passenden Standort.
Foto: Leserbild

Ein Insektenhotel hat viele Vorteile für den eigenen Garten. Nützliche Tiere wie Marienkäfer oder Schaufelläufer ersparen Pestizide. Infos zum Standort und Bau eines Insektenhotels gibt es hier.

Ohne Bienen keine Äpfel – so einfach ist die Rechnung. Auch wenn die kleinen Tierchen schon so manches Grillfest vermiest und bei unzähligen Kindern durch ihren spitzen Stachel für Tränen gesorgt haben, so sind sie doch unverzichtbar für das Leben auf unserer Erde. Sie sorgen dafür, dass die Welt im Großen und der heimische Garten im Kleinen in gesundem Gleichgewicht ist. Und nicht nur sie sind für den biologischen Kreislauf unverzichtbar: Marienkäfer fressen Blattläuse, Schaufelläufer machen Schnecken den Garaus, Florfliegenlarven jagen Blattsauger.

Insektenhotel: So holen Sie nützliche Insekten in den eigenen Garten

Beim Gedanken an die fliegenden oder krabbelnden Tiere läuft es vielen Menschen kalt den Rücken herunter. Vor allem Insekten sind nicht jedermanns Liebling und bekommen daher häufig mit der chemischen Keule Breitseite. Dabei sind viele von ihnen nützliche Gartenhelfer und sorgen eigentlich dafür, dass das grüne Paradies auch ohne Gift schädlingsfrei und ertragsreich ist.

Auf die erste Ernte müssen sich Winfried und Johanna Konrad aus Bissingen bei Donauwörth noch etwas gedulden. „Unser Apfelbaum trägt noch keine Früchte“, bedauert die Hobbygärtnerin. Kein Wunder: Ihr großzügiger Garten, und damit auch der Säulenobstbaum, der in ihm steht, stecken mit zwei Jahren sozusagen noch in den Kinderschuhen. Das sieht man der blühenden Oase freilich nicht an. Buschiger Lavendel, mannshohe Koniferen und stolze Rosen sorgen hier mächtig für Eindruck. Letztere sind übrigens auch die Lieblingsblumen von Johanna Konrad. Dicht gefolgt vom Zierkugellauch.

Um die tierische Hilfsmannschaft im Kampf gegen das Ungeziefer zu unterstützen, bietet der Garten der Familie Konrad seit geraumer Zeit auch den kleinsten Nützlingen eine Unterkunft. Im handgefertigten Insektenhotel ist jeder willkommen, der sich um das Wohl der Pflanzen sorgt. „Von unserem lauschigen Zweit-Sitzplatz können wir die zahlreichen, fleißigen  Insekten hervorragend beobachten“, sagt die Bürokauffrau. „Daher wird auch jede freie Minute im Freien verbracht.“

Insektenhotel im Garten: Standort und Bausatz

Der Bau einer Nisthilfe ist im Grunde ganz einfach: Aus Brettern schraubt man eine Art Setzkasten zusammen, der anschließend mit allerhand Füllmaterial ausstaffiert wird. Die Auswahl ist dabei so vielfältig, wie die Natur selbst: Schilf, Reisig, Stroh, Lehm, Tonscherben, Holzwolle, Ziegelsteine, und, und, und… Die Liste der infrage kommenden Bestandteile könnte schier endlos fortgesetzt werden. Einzige Voraussetzung: Das Material sollte frei von Lacken, Lösungsmitteln oder anderen chemischen Zusätzen sein.

Auch hinsichtlich des Standorts ist das Insektenhotel genügsam. Es sollte nur genügend Sonne abbekommen sowie in wind- und regengeschützter Lage stehen. Geeignete Plätze sind Gartenlauben, Mauern und natürlich Gärten. Des Weiteren sollten in relativer Nähe möglichst viele Kräuter, blütenreiche Pflanzen sowie einheimische Sträucher und Bäume vorkommen. Dann steht dem Erfolg des Nützlingsquartiers nichts mehr im Wege. „Unser Hotel jedenfalls ist schon rege belegt“, sagt Johanna Konrad. Das freut die Hobbygärtnerin, die Insekten und den Garten. Nur die Schädlinge, die freuen sich nicht…

Warum ist das Insektenhotel so wichtig?

Warum brauchen Insekten eigentlich eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe, wo sie doch in vielen Fällen als besonders anpassungsfähig gelten und Jahrtausende ohne einen Unterschlupf durch Menschenhand überstanden haben? Die Antwort ist ganz einfach: In unserer aufgeräumten Landschaft fehlt es inzwischen oft an natürlichen Rückzugsmöglichkeiten für die Sechsbeiner. „Ordnung ist mir im Garten sehr wichtig“, sagt auch Johanna Konrad. „Unkraut und verblühtes Laub sind mir ein Graus, alles muss akkurat und sauber sein.“ Was toll aussieht, ist für die kleinen Tierchen jedoch keinesfalls von Vorteil. Mit dem Insektenhotel möchte die 29-Jährige den kleinen Tierchen dennoch ein Zuhause bieten.

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