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Ist die Trompetenblume giftig? Standort, Blütezeit und alle Infos

Die Trompetenblume will hoch hinaus – und erfreut mit satter Blütenpracht
Die amerikanische Klettertrompete ist in Deutschland eine beliebte Gartenblume. Wir haben Pflegetipps und alle Infos zur Trompetenblume für Sie.
Foto: contadoral1999, Fotolia

Die Trompetenblume ist eine im Spätsommer blühende Kletterpflanze. Wir haben hier Pflegetipps für Sie und verraten Ihnen ob die Pflanze giftig ist.

Seien wir ehrlich: Wir Gärtner sind ein oberflächliches Volk. Denn was bei der Wahl der Gartenpflanze primär zählt, ist deren üppige Blütenpracht. Je auffälliger, farbenfroher und imposanter diese ausfällt, umso gefragter ist das Pflänzlein. Rosen, Hortensien, Fuchsien, und, und, und… die Liste der blühenden Superstars ist lang. Definitiv in der ersten Liga spielt eine Schönheit, die ganz nach oben strebt: die Trompetenblume. Mit ihren großen, trichterförmigen Blüten ist diese ein echter Hingucker und eine Zier für jeden Garten. Dies besonders, da sich die Kletterpflanze erst außergewöhnlich spät in voller Pracht präsentiert, im Spätsommer bis zum Herbst, wenn die meisten anderen Pflanzen bereits längst verblüht sind. Mit einem über viele Wochen dauernden, überreichen Farbenspiel ist sie eine echte Freude für ihren Besitzer. Allerdings legt sie im Gegenzug erst sehr spät ihr Laubkleid an, frühestens Ende April.

Arten der Trompetenblume: amerikanische und die chinesische Klettertrompete

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Trompetenblume zwei Arten: die amerikanische und die chinesische Klettertrompete. Gärtners Liebling ist in unseren Breiten zweifelsohne Erstere, da sie über einen formschönen Wuchs verfügt und eine gewisse Robustheit vorweisen kann. Ihr asiatischer Verwandter hingegen wirkt eher strauchig und benötigt vor allem in den kalten Wintermonaten Schutz, da sie recht frostempfindlich ist. Darüber hinaus gibt es natürlich noch zahlreiche Hybriden mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen, wie es in der modernen Pflanzenzucht eben üblich ist. Bis zur ersten Blüte ist Geduld gefragt: Diese bildet die Trompetenblume nämlich erst nach drei bis vier Jahren aus. Vorausgesetzt natürlich, die Pflanze fühlt sich an ihrem Standort wohl. Grundvoraussetzung hierfür ist ein sonniges, warmes Plätzchen, das vor Wind und Wetter geschützt ist und über feuchten, jedoch nicht nassen Boden verfügt. Weitere Ansprüche hat der Exot jedoch nicht. Auf Dünger verzichtet er ebenso wie auf einen komplizierten Rückschnitt – Letzterer gestaltet sich ganz einfach, sollte im Februar oder März erfolgen und darf ruhig auch bis auf den Stock zurück gehen.

In der Regel strebt die Trompetenblume zügig dem Himmel entgegen. Bis zu 50 Zentimeter pro Jahr wachsen manche Sorten, eine Höhe von 12 Metern, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus, ist keine Seltenheit. Mit ihren feinen Haftwurzeln erklimmt die Kletterpflanze selbstständig Fassaden, Pergolen oder Spaliere und ist damit eine gute Alternative zum ebenfalls nur sommergrünen Wilden Wein. Die Verwendung einer Rankhilfe, zum Beispiel mit einem Drahtgerüst, ist als Absturzsicherung definitiv ratsam, da die Haftwurzeln nicht so ausgeprägt sind wie etwa die des Efeus und daher gerade in größerer Höhe Wind nur wenig Widerstand bietet.

Übrigens: Die Trompetenblume diente im Laufe der Jahre auch immer wieder Designern als Muße und Vorbild. So widmete beispielsweise das New Yorker Unternehmen Tiffany & Co. Ende des 19. Jahrhunderts der Pflanze einen Lampenentwurf, der bei den Kunden großen Anklang fand. Durch Einsatz der berühmten Tiffany-Glaskunst, herrlich filigranen Glaselementen, die bei Beleuchtung zauberhafte Farbenspiele an Wand und Decke projizieren sowie eines eleganten bronzenen Standfußes im Stile eines Baumstammes ist diese heute ein gefragtes Sammlerstück und erzielte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s im Jahr 2009 den sagenhaften Preis von 794.500 US-Dollar. Schönheit hat eben ihren Preis.

Pflege der Trompetenblume: Schneiden, Standort, giftig?

Diese Blütenträume sollten Sie nicht verwechseln: Zwar stammen sowohl die Trompetenblume, als auch die Engels­trompete aus Amerika, damit endet aber auch schon die familiäre Gemeinsamkeit. So werden die Pflanzen, die durch ihre großen  trompetenförmigen Blüten zu ihrem Namen kamen, unterschiedlichen Ordnungen zugeteilt. Erste zählt zu den Lippenblütlerartigen, Zweitere zu den Nachtschattengewächsen. Giftig sind sie beide, weshalb gerade in Haushalten mit Kindern und Tieren Vorsicht geboten ist.

Steckbrief:

  • Name: Amerikanische Klettertrompete
  • Botanischer Name: Campsis radicans
  • Familie: Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae)
  • Gattung: Trompetenblumen (Campsis)
  • Lebensraum: ursprünglich Nordamerika,
    inzwischen auch europaweit
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: August bis September, je nach Sorte aber
    auch von Juni bis Oktober
  • Blütenfarbe: orange bis leuchtend rot sowie gelb
  • Wuchshöhe: bis zu 12 Meter
  • Boden: feucht und nährstoffhaltig, sonst keine
    besonderen Ansprüche
  • Pflegehinweis:
    Standort möglichst warm und sonnig
    stark lehmigen Boden mit steinigem Material und
    Humus aufbessern
    Pflanzabstand von drei Metern berücksichtigen
    Klettergerüst oder Rankhilfe schützt die Triebe
    vor Wind
    optimalerweise den Fußbereich beschatten
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