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Kiwi im eigenen Garten: Die Weiki wächst auch in Deutschland

Kiwis aus dem eigenen Garten? Weiki macht’s möglich.
Die Weiki wird auch Bayern-Kiwi genannt und kann auch in Deutschland angebaut werden. Hier gibt es Tipps zum Anbau und Pflegehinweise.
Foto: azureus70, Fotolia

Die Kiwi hat einen weiten Weg nach Deutschland, doch es gibt eine Alternative: Die "Weiki". Der Name setzt sich aus Weihenstephan Kiwi zusammen und die Frucht lässt sich auch in Deutschland anbauen.

Was gibt es Köstlicheres, als im Sommer einen herrlich fruchtigen Obstsalat zu genießen? Wenn da nur das schlechte Gewissen nicht wäre: Immerhin legen viele Fruchtsorten auf ihrem Weg in die Auslage des örtlichen Supermarktes eine lange Reise zurück, seien es nun die Erdbeeren aus der Türkei, die Navelorangen aus Brasilien oder die Kiwis aus Neuseeland. Gerade die pelzigen Vitamin-Bomben aus Down Under sind echte Weltreisende: Knapp 18.154 Kilometer beträgt die Distanz zwischen ihrer und unserer Heimat – Luftlinie versteht sich. Pro Flug wird die Umwelt dabei mit 6.699 Kilogramm CO2 belastet, für dessen Ausgleich 14 Bäume gepflanzt werden müssten. Ein teuer erkaufter Obstsalat.

Kiwi aus eigenem Anbau: Die Weiki liefert üppige Erträge

Warum drehen Sie den Spieß nicht einfach um? Mit Kiwis aus eigenem Anbau. Großer Aufwand, wenig Ertrag, meinen Sie? Schließlich sprechen wir hier von einer subtropischen Pflanze, und das Wetter in Schwaben ist gerade im Winter eher sibirisch… Dann haben Sie wohl noch nie von „Weiki“ gehört. Die Frucht mit dem lustigen Namen bringt einen Hauch Exotik zu uns – und trägt deshalb zurecht den Beinamen „Bayern-Kiwi“. Das Wort „Weiki“ setzt sich aus „Weihenstephaner Kiwi“ zusammen. Ihre Geburtsstunde erlebte die Züchtung nämlich am Institut für Obstbau in Weihenstephan. Wichtigster Pluspunkt: Sie ist winterhart bis eisige minus 30 Grad Celsius. So tief fällt das Thermometer selbst im im hintersten Allgäu selten. Doch das ist freilich noch nicht alles. Die zu den Scharfzähnigen Strahlengriffeln zählende Züchtung ist außerdem besonders geschmacksintensiv, äußerst ertragreich und noch dazu als schneller Snack mit Schale essbar. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Keineswegs! Die Schlingpflanze, die zur Blütezeit herrlich duftende, weiße Scheindolden austreibt, liefert gerade bei fortgeschrittenem Alter pro Ernte bis zu 30 Kilogramm der leckeren Früchte. Diese sind deutlich kleiner, als die haarigen Artgenossen aus Übersee und ähneln eher Stachelbeeren. Es sind eben Baby-Kiwis. Doch die können in allen Belangen mit ihren großen Brüdern mithalten.

Weiki Pflanze.
Foto: Miriam, stock.adobe.com

Weiki Kiwi: Pflege und Standort der Bayern-Kiwi

Die Pflege der Weiki gestaltet sich äußerst unkompliziert. Außer regelmäßigem Gießen und gelegentlicher Kompostgabe gibt es wenig zu beachten. Allerdings gilt zu bedenken, dass der Laborklon wie die meisten Kiwi-Arten zweihäusig ist – wer sich also nur eine Pflanze in den Garten setzt, darf sich nicht wundern, wenn der Ertrag ausbleibt. Nein, die Weiki liebt Gesellschaft vom anderen Geschlecht. Im Fachhandel sind daher für Hobbygärtner oftmals spezielle Kombipakete mit männlicher und weiblicher Pflanze erhältlich. Und noch etwas braucht der stolze Besitzer der Bayern-Kiwi: Geduld. Bis zur ersten Blüte des Exoten vergehen gerne vier bis fünf Jahre. Wer also hofft, heute pflanzen und morgen naschen zu können, wird möglicherweise enttäuscht sein. Doch, so viel sei versprochen: Das Warten lohnt sich!

Noch eine Kiwi-Art: Der Scharfzähnige Strahlengriffel

Die Liane des Scharfzähnigen Strahlengriffels besteht aus starken, robusten Zweigen, weshalb die Pflanze in ihrem Heimatland China zu früheren Zeiten auch als Baustoff etwa bei der Errichtung von Hängebrücken Verwendung fand. Heute gilt das Hauptinteresse jedoch zweifelsohne den ebenso leckeren wie gesunden Früchten der Mini-Kiwi. Die sind sogar noch wohlschmeckender als die gängigen großfruchtigen Sorten: Während Letztere auf circa 15 Aromastoffe kommen, wurden in den Früchten der Weiki inzwischen bis zu 70 verschiedene Geschmacksstoffe identifiziert.

Steckbrief:

  • Name: Scharfzähniger Strahlengriffel
  • Botanischer Name: Actinidia arguta
  • Familie: Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae)
  • Gattung: Strahlengriffel (Actinidia)
  • Lebensraum: ursprünglich im asiatischen Raum
  • beheimatet, heute europaweit
  • Lebenserwartung: mehrjährig
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Blütenfarbe: weiß
  • Wuchshöhe: bis zu 300 Zentimeter
  • Boden: durchlässiger, humoser, kalkfreier Gartenboden mit hohen Nährstoffanteil und saurem pH-Wert

Pflegehinweis:

  • großzügig wässern
  • benötigt ein Spalier oder eine Rankhilfe zum Wachsen
  • sonnigen Standort für optimale Entwicklung wählen
  • im Frühjahr mit Hornspäne grunddüngen
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