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Naturnaher Garten: Natur in einem gepflegten Garten zulassen

Ein gepflegter Garten und wilde „Zugezogene“ schließen sich nicht aus
Auch ein naturnaher Garten kann sehr gepflegt aussehen. Hier gibt es einige Tipps für Ihren eigenen Garten.
Foto: Leserbild

Ein naturnaher Garten ohne englischen Rasen kann trotzdem gepflegt sein. Wie man die Natur zulassen und trotzdem einen gepflegten Garten haben kann, erfahren Sie hier.

Der Natur ihren Raum zu geben und trotzdem einen gepflegten Garten zu haben schließt sich nicht aus. So findet man auf der durchaus gepflegten Rasenfläche auch viele Gänseblümchen. Der eigene Garten ist ein Stück Natur. Und doch hat man oft den Eindruck, die Natur sollte doch gefälligst hinter dem Zaun bleiben, wenn jedes Unkräutchen gezupft und jede Schnecke abgewehrt wird. Ganz anders hält es Petra Fritsch aus Stepperg. Ihr rund 2000 Quadratmeter großer Garten schließt die Natur „draußen“ mit ein. „Unser Grundstück grenzt an eine Wiese, da ist kein englischer Rasen möglich“, sagt die 64-Jährige.

Und so findet man auf der durchaus gepflegten Rasenfläche mit Beet-„Inseln“, einer Kräuterschnecke, großen Laub- und Nadelbäumen auch viele Gänseblümchen und Löwenzahn, die von nebenan rüberwachsen oder deren Samen rüberwehen. „Wenn etwas passt, lass ich es wachsen.“ So auch einen wilden Apfelbaum, der bleiben durfte, weil er so schön blüht. Oder wilde Heckenrosen, die sich aus umgesetzten Kletterrosen gebildet hatten. Und auch das Moos, das in den schattigen Rasenbereichen wächst, darf dort bleiben, schließlich lässt es sich zum Basteln verwenden.

Naturnaher Garten: Das Ausgrasen gehört zur Pflege

Der Natur ihren Raum zu geben und trotzdem einen gepflegten Garten zu haben schließt sich nicht aus. So gehört bei Petra Fritsch das Ausgrasen durchaus dazu. Allein fünf Tage am Stück mindestens einmal im Jahr ist sie damit beschäftigt. „Das ist für mich Entspannung pur – andere gehen joggen, ich grase aus.“

Wenn sie Blumensamen oder -zwiebeln kauft, achtet sie darauf, dass sie farblich zu den anderen passen. Der Buchs, der viele Beete in der Rasenfläche umrandet, wird beschnitten, jedoch nur einmal im Jahr: nach Johanni im Juni. Das reicht, weil ein zu früher Schnitt einen zweiten erforderlich macht und dieser zweite im Herbst oft dazu führt, dass der Buchs braun wird. So bleibt er jedoch grün und ist auch im Winter, wenn ihn Rauhreif oder Schnee überzuckern, eine Zierde.

Foto: Leserbild

Naturnaher Garten ohne Pestizide: Pflanzen für die Wildromantik

Nicht zuletzt spart sich Petra Fritsch damit Arbeit, denn auch, wenn sie Unterstützung durch ihren Mann German (71) erhält, der bereits in Ruhestand ist und „die groben Arbeiten wie Rasen mähen oder Bäume schneiden übernimmt, bleibt immer noch genug für sie übrig – neben ihrem Beruf als Köchin. „Unser Garten ist ein bisschen wildromantisch, aber die Abendstimmung bei Sonnenuntergang ist einfach traumhaft“, schwärmt die Gartenfreundin, die noch viele Ideen für ihr grünes Reich hätte, das in 33 Jahren entstanden ist.

Petra Fritsch liebt Rosen. Sie hat an die 65 Rosenstöcke und 14 bis 15 Kletterrosen. Klar, dass so manch kalter Winter seine Opfer darunter forderte. Trotzdem kommt in ihrem naturnahen Garten keine chemische Keule weder als Dünger noch als Fungizid oder Insektizid zum Einsatz. Das ist sie ihren eigenen Tieren – zwei Katzen, den Fischen im Teich  und einem Border Collie – sowie den Gasttieren – unzähligen Vögeln, Igeln und sogar einer Ringelnatter schuldig. Stattdessen setzt sie fürs Wachstum der Rosen auf Hornspäne und gegen Blattläuse spritzt sie eine Mischung aus Lavendel- und Nelkenöl mit Spülmittel, die sehr gut wirkt.

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