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Nützlinge im Garten fördern: Igel, Marienkäfer und Co.

Bienen, Marienkäfer oder Igel: Im Garten kann man hilfreiche Nützlinge fördern, indem man Ihnen Lebensraum schafft. Wie das geht erfahren Sie hier.
Foto: Kramkom, Fotolia

Nützlinge können im Garten die Arbeit erleichtern und außerdem den Verzicht auf Pestizide erleichtern. Wie Sie Nützlinge im Garten fördern können, erfahren Sie hier.

Das kleine Wörtchen „Bio“ hat längst seinen alternativen, von Räucherstäbchen geschwängerten Beigeschmack abgelegt. Von der Hippie-Philosophie hat es sich geradezu zum Mainstream verkehrt und ist inzwischen wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins. Selbst der engstirnigste Ignorant hat bereits begriffen, dass der hemmungslose Einsatz giftiger Chemikalien weder für die Natur, noch für den Menschen zum Vorteil gereicht.

Demgegenüber steht das ehrgeizige Verlangen, möglichst hohe Ernteerträge zu erzielen. Dies gilt für kommerzielle Gartenprofis wie für passionierte Hobbygärtner gleichermaßen. Ihre Gegner sind vielzählig: Blattläuse, Spinnmilben oder Weiße Fliegen machen ihnen das Leben schwer. Wie aber lassen sich denn nun diese beiden scheinbar unvereinbaren Ziele, die Umwelt zu schonen und sie dennoch in Grenzen zu weisen, unter einen Hut bringen, ohne auf chemische Keulen oder esoterischen Hokuspokus wie Ernten bei Vollmond zu verfallen? Die Antwort liefert die Natur selbst: Nützlinge, die tierischen Pflanzen-Bodyguards.

Foto: Kramkom, Fotolia

Nützlinge im Garten fördern: Zugang zu Wintergarten und Gewächshaus

Lässt man Nützlinge im Garten gewähren oder setzt sie in Wintergarten und Kleingewächshaus ein,  bringt dies durch Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel viele Vorteile: Die Ernte ist frei von Schadstoffen, ohne Rücksichtnahme auf eventuelle Wartezeiten jederzeit verfügbar und oftmals auch schmackhafter. Den lästigen Störenfrieden geht es trotzdem effektiv an den Kragen. Schlupfwespen etwa sind der natürliche Feind von Blattläusen, Schildläusen oder kohlschädigenden Raupen. Manche Arten von Marienkäfern haben es neben Blattläusen besonders auf Spinnmilben und Schadpilze abgesehen. Schlupfwespen machen den Raupen des Apfelwicklers den Garaus. Größere Schädlinge wie Nacktschnecken oder Käfer stehen auf dem Speiseplan des Igels sowie zahlreicher Vögel.

Nützlinge im Garten: Eine Wildblumenwiese bietet Unterschlupf und Nahrung

Wie aber lässt sich das Gleichgewicht von Mutter Natur nun für den eigenen Garten nutzen? Ganz einfach: Es gilt, den gewünschten Nützlingen bestmögliche Lebensvoraussetzungen zu schaffen. In einem nahezu sterilen und aufgeräumten Garten haben es die kleinen Helfer schwer, heimisch zu werden. Trockenmauern, Steinhaufen, Reisig- oder Totholzhaufen bieten hingegen nicht nur für die kleinen Helfer Versteckmöglichkeiten – auch größere Tiere können hier unterschlüpfen. Beste Voraussetzungen bietet auch eine großzügige Wildblumenwiese, die vielen Nützlingen Unterschlupf und Nahrung bietet. Wer weniger Platz zur Verfügung hat, kann ganz einfach selbst ein Insektenhotel für kleinere Nutzinsekten basteln: Einfach in einen Hartholzklotz etwa zehn Zentimeter tiefe, leicht nach oben geneigte Löcher bohren, eine auf allen Seiten überstehende Holzplatte als Regenschutz darauf montieren und auf einem Pfahl im Garten befestigen – fertig ist das günstigste Hotel der Welt.

Gallmücke als Nützling fürs Haus: Der natürliche Feind der Blattlaus

Während sich Nützlinge im Garten selbst ansiedeln können, ist dies im Kleingewächshaus und im Wintergarten kaum der Fall. Hierfür gibt es Nützlinge, die im Fachhandel käuflich zu erwerben sind. Keine Sorge: Es ist hierbei nicht nötig, sich einen Schwarm Bienen ins Haus zu holen oder einen Igel durch die eigenen vier Wände spazieren zu lassen. Die käuflichen Helferlein sind vielmehr meist kaum mit bloßem Auge zu sehen. Die räuberische Gallmücke etwa ist nur wenige  Millimeter groß – und macht mit Blattläusen kurzen Prozess. Ein kleiner Helfer mit großem Appetit!

Gut, schlecht, dienlich, böse – die Begriffe „Nützling“ und „Schädling“ haben sich in der Gartensprache als kontrastiv etabliert, gleich dem strahlenden Helden im Hollywood-Kino und dessen durch und durch verdorbenen Widersacher. Ganz so einfach ist das natürlich nicht: Die Einteilung in gute Nützlinge und böse Schädlinge ist etwas zu banal – denn kein Tier im Garten hat sich wohl der glorreichen Aufgabe verschworen, sein Dasein dem Wohlwollen des Gärtners zu widmen. Fressen und gefressen werden, lautet die Devise. Oder mit anderen Worten: Ohne Schädlinge, keine Nützlinge.

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