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Pizzaofen im Garten selber bauen: Planung und Konstruktion

Italienisches Flair mit Pizza aus dem eigenen Ofen
Sie möchten einen Pizzaofen im Garten selber bauen? In diesem Erfahrungsbericht finden Sie Tipps zum Bau und zur Planung.
Foto: Leserbild

Ein echter Pizzaofen braucht vor allem viel Platz. Deshalb liegt es im Trend den Pizzaofen im eigenen Garten selber zu bauen. Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht.

Eigentlich gilt ja Italien als das Ursprungsland der Pizza. Die Kunst, aus einfachsten Zutaten wie Wasser, Mehl und Tomaten ein Festmahl für Könige zu zaubern, scheint den Südländern regelrecht in die Wiege gelegt. Dennoch spielt der „Stiefel Europas“ für diese Geschichte keine Rolle. Ihr Schauplatz nämlich liegt im beschaulichen Rain am Lech, der Blumenstadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

Vor acht Jahren hat sich hier Familie Lay den Traum vom Eigenheim erfüllt. Nicht fehlen durfte dabei natürlich ein gemütlicher Garten – und hier hat Vater Stephan die Hosen, pardon: die Gartenschürze an. „In unserer blühenden Oase bin ich der Chef“, sagt er keck. „Wenn es um die Gestaltung oder die Blumenauswahl geht, sagt meine Frau einfach nur: ,Du machst das schon!‘“

Pizzaofen im Garten selber bauen: Sorgfältige Planung lohnt sich

Besonders stolz ist Stephan Lay auf den großen, urigen Grillplatz. Dessen Herzstück ist der massive Pizzaofen, den der 35-Jährige komplett in Eigenregie gebaut hat. Ganz einfach sei das freilich nicht gewesen. „Ich bin kein Zimmermann und auch kein Maurer, von daher nahm die Planung viel Zeit in Anspruch.“ Allein für die Konstruktion des Schornsteins verbrachte er lange Nächte im Internet, um sich inspirieren zu lassen und sich das nötige Know-how anzueignen.

Foto: Leserbild

Pizzaofen selber bauen: Wie groß soll der Ofen sein?

Knapp ein halbes Jahr später wurde der Plan endlich in die Tat umgesetzt. Mit dem Spaten trug der leidenschaftliche Grillfan und Hobbykoch das Erdreich ab, um Platz für das massive Fundament zu schaffen. Die fertiggegossene Bodenplatte, die den gewichtigen Ofen heute trägt, ist zehn Zentimeter stark und dank Armierung so stabil, dass selbst ein Elefant darauf tanzen könnte. Anschließend erhielten die rund 800 alten Mauerziegel im Reichsformat eine Schönheitskur mit der Drahtbürste. „Das war ein echter Kraftakt und zwang drei stabile Bürsten in die Knie“, erzählt der Bauherr.

Die Ausmaße der Brennkammer, die aus schweren Schamottsteinen besteht, hat Stephan Lay mit 50 auf 75 Zentimetern bewusst überschaubar gehalten. In größeren Dimensionen brauche sie sonst zu lange, um aufzuheizen und sei so nicht mehr familientauglich. Knapp zwei Stunden benötigt sein Eigenbau, um auf 550 Grad Celsius zu kommen. „Die Pizza ist bei dieser Temperatur in einer Minute fertig.“

Foto: Leserbild

Pizzaofen im Garten: Wie lange dauert das Bauprojekt?

Zusätzlich zum Backofen hat der Familienvater einen Grill und vor allem viel Platz für Stauraum und Kochutensilien eingeplant. Seitlich flankieren zwei großzügige Abstellflächen das Prachtstück. „Gerade für unsere zwei Mädels ist es beim Kindergeburtstag ein Erlebnis, gemeinsam mit Freunden selbst den Teig auszurollen und zu belegen“, sagt Stephan Lay.

Etwa fünf Monate nahm die Bauzeit letztlich in Anspruch, dafür aber, wie sein stolzer Besitzer betont, nahezu jeden Tag. Die Anstrengungen haben sich aber voll und ganz gelohnt. Übrigens schmeckt natürlich nicht nur Pizza aus dem Steinofen, sondern auch Brot, Braten oder Ciabatta. Womit wir zum Schluss eben doch wieder in Italien wären.

Der urige Look seines Ofens lag Stephan Lay sehr am Herzen. „Dieser Ruinenstil gefällt mir einfach“, sagt er. „Es sollte so aussehen, als stünde der Ofen schon hundert Jahre da.“  Das begrünte Dach trägt einiges zu diesem Ziel bei und löste zugleich das Problem, den halbrunden Bau einzudecken, was mit konventionellen Hohlpfannen oder Bieberschwanzplatten nicht so einfach gewesen wäre. „Die unterste Schicht des Dachaufbaus bildet eine Schutzlage aus Vlies, gefolgt von robuster Teichfolie, einer Festkörperdrainage, Filtervlies und schließlich Dachbegrünungssub­strat aus Bims und Lava.“ Die zahlreichen Hauswurzen fühlen sich auf dem Dach sichtlich wohl – und verleihen dem einzigartigen Pizzaofen zusätzlichen Charme.

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