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Rosen im Garten: pflanzen und pflegen

Warum man von Rosen nie genug haben kann
Rosen im eigenen Garten züchten kann ohne das richtige Know-how schwierig sein. Hier gibt es einige Pflege-Tipps.
Foto: Leserbild

Rosen sind zwar schön anzusehen, können aber auch viel Arbeit machen. Worauf Sie bei der Pflege von Rosen achten sollten, erfahren Sie hier.

Zum Thema Rosen wurde vermutlich bereits alles geschrieben. Einiges auch im Magazin „Gartentipp“. Dennoch bekommt wirklich niemand genug von der Königin aller Blumen, ein fester Platz in jeder Veröffentlichung rund ums blühende Grün ist ihr damit sicher. Und so huldige auch ich in den kommenden Zeilen einer zugegebenermaßen divenhaften, mitunter auch etwas zickigen und anstrengenden, aber schlichtweg wunderschönen Hoheit.

Bereits vor Jahrtausenden gab es in Persien Rosengärten. Durch ihren Duft und ihr reizendes Äußeres wurde die Blume immer schon mit Sinnlichkeit, Liebe und Ekstase in Verbindung gebracht. Kein Wunder also, dass die alten Griechen sie den Göttern Aphrodite, Eros und Dionysos weihten. Der Siegeszug der Rose führte bald schon um die ganze Welt – so auch in den Garten von Familie Pill aus Landsberg.

Rosen richtig pflegen: Pflegeschnitt im Frühjahr

Mehr als 60 Rosenstöcke heißt das gartenbegeisterte Ehepaar sein Eigen. „Wenn die im Sommer blühen, machen Passanten manchmal extra einen Umweg, um in unser Paradies zu schauen“, sagt Helga Pill stolz. Dieser Ruhm hat jedoch auch einen Preis: Die üppigen Hingucker machen natürlich auch viel Arbeit. „Im Sommer bin ich täglich mehrere Stunden draußen, um die Pflanzen zu pflegen“, so die Hobbygärtnerin. „Mein Mann sagt schon immer, wir seien ja fast schon Sklaven des Gartens.“

Foto: Leserbild

Der jährliche Pflegeschnitt ist wichtig für Rosen. Er sorgt dafür, dass die Pflanzen ihre Blühfreudigkeit und Vitalität erhalten. Abgestorbenes und krankes Holz wird dabei im Frühjahr herausgeschnitten, sich kreuzendes, aneinander reibendes Triebmaterial ausgelichtet. „Wenn man außerdem Verblühtes regelmäßig abschneidet, treibt die Rose immer neue Knospen.“ Das sei mittlerweile die Aufgabe ihres Mannes Herbert, auch wenn der sonst mit der Blumenpflege nicht viel am Hut habe.

Krankheiten der Rose: Was hilft?

Dass die Rose auch eine Mimose sein kann, ist kein Geheimnis. Zwar lassen sich durch den richtigen Standort viele Wehwehchen auf ein Minimum reduzieren, doch Krankheiten wie Sternrußtau, Echter Mehltau oder Rosenrost sind leider dennoch ein häufiges Bild in deutschen Gärten. Manche Hobbygärtner haben hierbei gute Erfolge mit selbst hergestellten Präparaten wie Schachtelhalmbrühe, Beinwellbrühe oder Knoblauchbrühe gemacht. Im schlimmsten Fall hilft jedoch nur die chemische Keule.

Foto: Leserbild

Mit 73 Jahren ist Helga Pill in einem Alter, in welchem man einen weniger arbeitsintensiven Garten zu schätzen weiß. „Die Topfpflanzen werde ich daher in nächster Zeit etwas abbauen“, meint sie. Immerhin 62 waren das in der vergangenen Saison. Auf ihre Rosen, die Queen Elizabeth, Gloria Die, Eden Rose 85 und viele mehr, lässt sie jedoch nichts kommen. Einer Königin bleibt man eben treu.

Rosen für den Garten kaufen: Die teuerste Rose der Welt

Am Valentinstag standen wieder viele Männer mit fassungsloser Miene im Blumenladen: Fünf Euro für eine Rose? Das scheint doch etwas überzogen, oder? Doch dieser Preis es ist nichts im Vergleich dazu, was ein amerikanischer Schnittblumenhändler im Jahr 1884 für einen Rosenstock bezahlte. 1.000 Dollar sollen es gewesen sein, andere Quellen berichten sogar von 5.000 Dollar. Nicht zuletzt deshalb wird die Züchtung mit dem offiziellen Namen „William Francis Bennett“ auch als „teuerste Rose der Welt“ bezeichnet. Die teuerste Blume der Welt hingegen ist die Orchidee „Shenzhen Nongke“. Bei einer Auktion im Jahr 2005 bezahlte ein unbekannter Käufer umgerechnet 241.218 Euro für ein Exemplar. Diese Pflanze wurde übrigens nach achtjähriger Forschung in einem Hightech-Labor geschaffen.

Helga Pill aus Landsberg ist Gärtnerin aus Leidenschaft. Bereits im Kindesalter hat die heute 73-Jährige nach Herzenslust im Schrebergarten ihrer Eltern gewerkelt. Und so ist es kein Wunder, dass sich im Laufe der Zeit immenses Wissen zur Pflanzenpflege angesammelt hat. „Doch, ich denke schon, dass ich ein ganz gutes Händchen dafür habe“, sagt sie. Und das rund 1100 Quadratmeter große Paradies gibt ihr Recht.

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