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Schnitthecke im Garten pflanzen: Tipps zur Pflege und Infos

Sie möchten eine Schnitthecke im Garten anlegen? Hier finden Sie hilfreiche Tipps und Infos.
Foto: Leserbild

Wenn Sie eine Schnitthecke im Garten pflanzen möchten haben Sie verschiedene Schnitttechniken und Pflanzen zur Auswahl. Hier gibt es Infos zur Pflege einer Schnitthecke.

Den wenigsten Menschen ist Topiari ein Begriff. Fast jeder aber kennt die akkurat geschnittenen Heckenwände barocker Schlossanlagen oder die außergewöhnlichen Heckenskulpturen von Mickey und Donald in den Disney-Freizeitparks. Langjährige Erfahrung, jede Menge Geduld und eine ruhige Hand – all das brauchen die Künstler, die diese grünen Wunder zaubern. Ihr Fachgebiet: Formschnitt.

Schnitthecke im Garten pflanzen: Formschnitt mit der Handschere

Das Grundprinzip, das hinter einer einfachen Schnitthecke, einer Kugelform oder etwa einer Tierfigur steckt, ist stets das gleiche: Überstehende Triebe werden präzise gekürzt, um die gewünschte Form zu erzielen. „Das A und O ist eine sehr scharfe Schere“, betont Christine Klein-Berning aus Bobingen. „Nur so können Quetschwunden vermieden werden, die sich später braun verfärben.“  Im Gartenparadies der 63-Jährigen stehen einige Formgehölze. Die Lizenz zum Schneiden hat Ihr Mann Jörn. Er hält die Buchskugeln und Heinbuchenkegel in Zaum – und schwört dabei auf die altbewährte Handschere.

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Nicht jede Pflanze eignet sich zum Formschnitt. Schnittverträgliche Gehölze wie Eibe, Thuja, Wacholder, Stechpalme und Liguster sollten hierfür die erste Wahl sein. Am besten bewährt hat sich jedoch über die Jahrhunderte hinweg der Buchs. Immergrün und extrem robust ist er bereits seit der Antike eines der beliebtesten Ziergehölze, um als Hecke klare Strukturen zu schaffen oder in kreativer Form zu jeder Jahreszeit ein Blickfang im Garten zu sein. „Außerdem ist sie eine der ältesten Kulturpflanzen“, sagt Christine Klein-Berning.

Schneiden einer Schnitthecke: Hauptschnitt und Formen

Ist das richtige Formgehölz gefunden, geht es an den Schnitt. Dieser erfolgt je nach Wuchsentwicklung ein- bis zweimal im Jahr. Ob der Hauptschnitt im Frühjahr zwischen April und Juni oder im Herbst in den ersten Septemberwochen erfolgt, ist eine Glaubensfrage. „Wir schneiden grundsätzlich im Mai“, sagt Christine Klein-Berning. Überstehende Triebe, etwa der eine vorgesehene Kugelform überragende Haupttrieb, werden gekappt, die Seitentriebe immer wieder gekürzt, um einen buschigen, kompakten Wuchs zu erzielen. Auf keinen Fall aber solle man die Pflanze schneiden, wenn sie noch nicht treibt, erklärt die Buchs-Expertin.

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Für den erfolgreichen Formschnitt gibt es viele Erfolgsrezepte. Ob mit Schnittschablone oder nach purem Augenmaß – hier ist erlaubt, was funktioniert. Zum Schneiden gerader Fluchten sind Richtschnur und Messlatte unerlässliche Utensilien. Eine Kugelform hingegen lässt sich leicht mit einem großen Blumentopf erreichen, der über das halbe Blattwerk gestülpt wird und überstehende Triebe leicht erkennen lässt. Nach dem Rückschnitt gilt es, die Pflanze sorgfältig zu beschatten und so Austrocknung zu vermeiden. „Mit etwas Übung geht der Formschnitt ganz leicht von der Hand.“

Buchs pflegen: Schutz vor Pilzen

Einen Buchs bringt so schnell nichts aus der Ruhe – außer der Cylindrocladium Buxicola. Die Pilzkrankheit rafft ganze Buchs-Bestände dahin. Pflanzenschutzpräparate, die heilend wirken, gibt es nicht, einzig vorbeugende Mittel sind im Fachhandel erhältlich. „Zur Not geht auch ein Rosenschutzmittel. Das ist besser als nichts“, sagt Christine Klein-Berning. Ist ein Buchs befallen, muss das betroffene Laub vollständig entfernt werden. Da an den Blättern Sporen sitzen, die über vier Jahre infektionsfähig bleiben, müssen auch Blätter vom Boden aufgenommen werden. „Am besten trägt man die oberste Bodenschicht gleich ganz ab“, rät die Expertin.

Christine Klein-Berning liebt ihren Garten – oder vielmehr ihren Park. Denn mit fast 4000 Quadratmetern Fläche ist das grüne Paradies der 63-jährigen Bobingerin alles andere als klein. „Wichtig ist es, im Garten feste Blickpunkte und klare Linien zu schaffen“, rät die Expertin, die heuer zum inzwischen 18. Mal die Bobinger Rosentage veranstaltet. Mehr als 1000 der stachligen Pflanzen gibt es dann in allen Farben und Formen eine Woche lang zu bestaunen. Für Christine Klein-Berning und ihren Mann Jörn ist die Veranstaltung Leidenschaft und Hobby gleichermaßen. „Es ist ein Treffpunkt für Gartenliebhaber, bei dem man sich in netter Atmosphäre austauschen und neue Ideen für die eigene grüne Oase finden kann.“

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