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Schwimmteich im Garten: Den eigenen Teich anlegen und bauen

Ein Schwimmteich im Garten hat viele Vorteile
Einen Schwimmteich selber zu bauen ist kein leichtes Unterfangen. Es empfiehlt sich beim Schwimmteich im eigenen Garten auf Fachleute zu vertrauen.
Foto: Leserbild

Viele Menschen träumen von einem Schwimmteich im eigenen Garten. Worauf muss man beim Anlegen des Teichs achten? Hier gibt es Tipps rund um den Schwimmteich.

Baden im Einklang mit der Natur – das war für die Seefans Elvira und Harald Behr aus Augsburg-Göggingen ausschlaggebend dafür, sich einen Schwimmteich im eigenen Garten anlegen zu lassen. Das heißt, eigentlich war zuerst der Wunsch nach einem Schwimmteich da und dann der Garten. Doch der Reihe nach.

Harald Behr, 57,  ist von Beruf Restaurator und Sachverständiger für historische Möbel und kommt viel rum. Bei einem Kunden sah er vor ungefähr 15 Jahren ein zum Teich zurückgebautes Schwimmbad. Die Idee, nicht bis zum nächsten See fahren zu müssen, um sich im Sommer zu erfrischen, ließ ihn von da an nicht mehr los. Mit einer Wohnung im Augsburger Bismarckviertel ließ sie sich jedoch nicht umsetzen. Also musste ein Haus mit großem Grundstück für einen eigenen Badeteich her.

Foto: Leserbild

Einen Schwimmteich anlegen: Wie viel Platz braucht man?

Fündig wurde das Ehepaar vor vier Jahren im Augsburger Stadtteil Göggingen in der Nähe des Hessing Förderzentrums und der Singold. Das Grundstück der Doppelhaushälfte mit 730 Quadratmetern bot genug Platz und schon kurz nach dem Einzug rückten die Bagger für den Aushub an. „Wenn man es nicht gleich macht, wird es nie mehr was“, war Harald Behrs Devise. Drei Mitarbeiter einer versierten Augsburger Fachfirma waren samt schwerem Gerät drei Wochen beschäftigt – keine Arbeit also, die man allein mal zwischendurch ausführen kann.

Gleich neben der Terrasse entstand der 11 mal 12 Meter große Teich, der im Schwimmbereich – immerhin sieben  mal  acht  Meter – zwei Meter tief ist. Die Bebauung und Bepflanzung auf einem circa 1,50 Meter breiten Streifen rund um das Gewässer übernahmen die Behrs dann wieder selbst. Neben Unterwasserpflanzen zieren Seerosen, Schwertlilien und  Sumpfdotterblumen  das Ufer. Insgesamt wurden an die 150 Pflänzchen eingesetzt und „man kann richtig zusehen, wie sie jedes Jahr immer intensiver wachsen“, erzählt Harald Behr.

Foto: Leserbild

Pflanzen im Schwimmteich: Selbstreinigung des Teiches

Die Pflanzen unter Wasser und im Uferbereich in einer Tiefe bis 50 Zentimeter sind für die natürliche Selbstreinigung des Teichs wichtig, weil sie die wassertrübenden Nährstoffe aufnehmen. Beim Schnitt im  Herbst werden sie dann mit den Pflanzen aus dem Teich entfernt. Eine kleine Pumpe sorgt mit einer minimalen Umwälzung dafür, dass das Wasser nicht „steht“ und glasklar bleibt. Ein Wasserwechsel ist wegen der Selbstreinigungskraft des Teichs aber nicht nötig. „Wir füllen höchstens bei sehr langen Trockenperioden etwas Wasser nach, ansonsten reicht Regenwasser. Und sollte es mal zu viel regnen, hat der Teich einen Überlauf, an dem das Wasser kontrolliert ins Erdreich fließen kann.“ Ökologischer – und dank des weichen Wassers angenehmer – geht Baden im eigenen Garten kaum.

Um bequem in den Schwimmerbereich zu gelangen, wurde ein Steg angelegt, den die Behrs gerne nutzen. „Was gibt es Schöneres, als auf dem warmen Steg zu liegen und den Libellen beim Schwirrflug zuzusehen“, freut sich Elvira Behr (56). Auch Grasfröschen und verschiedenen Kröten bietet der Teich ein Zuhause.

Die Behrs konnten ihren Teich übrigens schon im ersten Jahr nach seiner Anlage nutzen und auch die Rasenfläche, denn die Grasschäden durch die Baumaschinen wurden durch Rollrasen behoben.

Einen Schwimmteich bauen: Besser auf Experten vertrauen

Für die Anlage eines Schwimmteichs empfiehlt es sich eine Fachfirma hinzuzuziehen – schon allein wegen der Größe und Menge des Aushubs. Einmal angelegt ist die Pflege eines Schwimmteichs dagegen relativ einfach und bedeutend geringer als bei einem Schwimmbad. „Wir saugen ungefähr dreimal pro Jahr im Schwimmbereich den Grund ab und schneiden im Herbst die Uferpflanzen. So verrotten diese nicht während des Winters und es bilden sich keine Faulgase und Algen“, sagt Harald Behr. „Im Frühjahr treibt alles wieder neu aus.“

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