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Taglilien: Standort, Farben und alle Infos zur Blume

Die Taglilie ist nicht nur schön anzusehen - sie kann auch gegessen werden. Wir haben alle Infos zur Blume für Sie.
Foto: Franziska Gabbert, dpa

Die Taglilie kann entgegen ihres Namens vom Frühsommer bis in den Herbst blühen und hat darüber hinaus zahllose Blütenfarben zu bieten. Wir haben alle Infos zur Gartenblume für Sie.

Schönheit ist vergänglich, sagt man. Das gilt auch und insbesondere für den Garten. In welcher Pracht die Bäume, Blumen und Sträucher auch um die Wette blühen, irgendwann ist selbst die herrlichste Blüte verwelkt und zeugt so von der Unbeständigkeit des Lebens.

Doch wir wollen nicht in Schwermut verfallen und stattdessen den Moment genießen. Der kann – bezogen auf die eingangs erwähnte Blütezeit – über Wochen, gar Monate andauern, selbst wenn der Erdentag des Pflänzchens im Singular steht. So geschehen bei der Taglilie, einem anmutsvollen Blüher, der seine Wohlgestalt wie es der Name verrät nur einen einzigen Tag präsentiert, seinen stolzen Besitzer jedoch vom Frühsommer bis in den Herbst hinein erfreut.

Die Ausdauer rührt von der überreichen Zahl an Einzelblüten her, die tatsächlich nur einen einzigen Tag überdauern, jedoch erst nach und nach ihre Knospen öffnen. Wer dann noch ein geschicktes Händchen beim Zusammenstellen von frühen, mittleren und späten Sorten beweist, verwandelt seine grüne Oase über Monate in ein beeindruckendes Farbenmeer.

Taglilie: Gelb, rot oder orange - zahllose Blütenfarben

Apropos „mehr“: Eine größere Sortenvielfalt als die Taglilie bietet kaum eine andere Zierpflanze in unseren Breiten. Aus ehemals rund 20 immer- oder sommergrünen Arten, deren Ursprung in Ostasien zu suchen ist, haben Züchter aus aller Welt inzwischen mehr als 65.000 Hybriden hervorgebracht, die sich in Sachen Blütenfarben, -formen und -größe zu übertreffen versuchen. Kaum eine Farbe, die im Portfolio der unkomplizierten Staude fehlen würde, von schier reinem Weiß bis beinahe tiefstem Schwarz ist nahezu jede Abstufung zu finden. Und Jahr für Jahr kommen neue Sorten hinzu.

Auch hinsichtlich der Größe lässt der bescheidene Alleskönner keine Wünsche offen: Wuchshöhen von 25 bis 180 Zentimetern sowie Blütendurchmesser von zwei bis knapp 30 Zentimetern bieten für jeden Geschmack und jeden Gartentyp das richtige Angebot. Wer jetzt schon unter der berüchtigten Qual der Wahl leidet, wird an der überbordenden Vielfalt an Blütenformen und -zeichnungen verzweifeln. Nein, die Taglilie ist definitiv keine Pflanze für Unentschlossene.

Dafür lädt sie zum Genießen mit allen Sinnen ein. Nicht nur, dass die meisten Arten einen betörenden Duft verströmen, sie schmecken auch vorzüglich. Sie haben richtig gelesen: Die Blüten der Taglilie sind essbar und verwöhnen den Gaumen von Sorte zu Sorte mit süßer, würziger oder auch pfeffriger Note. In China gelten sie schon seit Jahrhunderten als Delikatesse, die westliche Küche entdeckt den Blumensnack gerade für sich. Ob in roher Form als Dekoration auf Salaten oder frittiert in feinem Ausbackteig, der Leckerbissen aus dem eigenen Garten ist definitiv eine Verkostung wert.

Die Vielseitigkeit der Taglilie: Gewürz und Lebensmittelfarbe

Verwerten lässt sich übrigens, vom Stängel abgesehen, die gesamte Pflanze. Die Wurzeln lassen sich kochen und dienen so als nussige Kartoffelalternative. Junge Blattschößlinge munden als Rohkost oder gekocht, reifere Blätter können als Salat zubereitet werden. Blüten eignen sich auch als Gewürz, ebenso der Samen der Pflanze in gemahlener oder zerstoßener Form. In Asien dient die Pflanze auch als Grundlage für Lebensmittelfarbe. Und – damit verlassen wir den Bereich der Kulinarik – selbst zum Baustoff findet das hübsche Pflänzchen Verwendung: So nutzen traditionelle chinesische Bauherren die Blätter der Taglilie als Material zum Decken von Dächern. Ganz schön vielseitig also – und alles andere als unbeständig.

Die Taglilie im eigenen Garten: Tipps und Pflegehinweise

Taglilien werden auch als „Stauden des faulen Gärtners“ bezeichnet. Das heißt freilich nicht, dass alle Hobbygärtner, die ihre grüne Oase mit den herrlichen blühenden Blüten schmücken, nur auf der faulen Haut liegen würden. Im Gegenteil: Die Pflanze zeugt definitiv von Geschmack und gärtnerischem Gespür für ästhetische Farbgestaltung. Dass sie zudem kaum Pflege bedarf und bis auf eine Mulchschicht im Frühling, ausreichend Wasser und Dünger im Frühsommer sowie etwas Frostschutz im Spätherbst kaum Ansprüche stellt, spricht weniger für die Faulheit, sondern vielmehr für die Weitsicht des Gärtners. So viel Pracht und Wandlungsfähigkeit bei einem Aufwand, dem selbst ein absoluter Gartenlaie zurechtkommt, das spricht für eine Pflanze, die in keinem Paradies fehlen sollte.

Steckbrief:

  • Name: Taglilie
  • Botanischer Name: Hemerocallis
  • Familie: Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae)
  • Unterfamilie: Hemerocallidoideae
  • Lebensraum: Mitteleuropa bis Ostasien,
  • als Hybriden auch in Nordamerika
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Mai bis September
  • Blütenfarbe: von (nahezu) Weiß bis (fast) Schwarz alle Farben des Regenbogens, außer Blau
  • Wuchshöhe: 25 bis 180 Zentimeter
  • Boden: humoser, nährstoffreicher Boden mit guter Wasserdurchlässigkeit

Pflegehinweis:

  • Grundsätzlich anspruchslos und pflegeleicht
  • Pflanzen im Frühjahr mit einer Mulch- oder ­Kompostschicht abdecken, um Wildwuchs zu ­vermeiden
  • In der Hauptwachstumszeit (April/Mai) gut ­wässern und ausreichend mit Depotdünger ­versorgen
  • Im Winter mit Reisig oder anderer Abdeckung
  • vor Frost schützen
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