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Walnussbaum im eigenen Garten: Standort und Pflege

Ein Baum als Jungbrunnen und Fotomodell – das gibt’s nur in „Gartentipp“
Walnussbäume werden in Deutschland immer seltener. Wir haben Tipps zu Standort und Pflege für Ihren Walnussbaum im eigenen Garten.
Foto: Leserbild

Walnussbäume kommen in unserer Region immer seltener vor. Ein Walnussbaum lässt sich aber auch gut im eigenen Garten züchten. Hier gibt es Tipps zu Standort und Pflege.

Zugegeben, ein besonderer Blickfang ist der Walnussbaum nicht: Er glänzt nicht durch eine auffällige Blüte und legt sein Blätterkleid erst spät im Frühjahr an, jedoch schon früh im Herbst wieder ab. Er wirkt ein wenig untersetzt, ja: plump, und kann auch nicht durch einen besonders hübschen Fruchtstand begeistern. Nein, bei „Germany’s next Topmodel“ hätte es unser Bäumchen schwer. Und doch überzeugt es durch zwei gewichtige Argumente: das edelste Holz und die besten Nüsse.

Walnüsse aus der Region: Gibt es noch Walnussbäume?

Einst war unsere Region eine regelrechte Walnussregion. Überall reckten sich freistehende Bäume dem Himmel entgegen und erfreuten hart arbeitende Feldarbeiter mit einem willkommenen Schattenplätzchen zum Pausieren sowie Feinschmecker mit einem köstlichen, gut zu lagernden Leckerbissen. Diese Zeiten sind leider längst vorbei, andere Bäume bestimmen heute das Landschaftsbild. Und die Nüsse stammen inzwischen von Plantagen oder gar aus dem Ausland. Doch es gibt sie noch: die letzten Wilden. Christine Hanika aus Thannhausen hat bei einer Radtour an der Kleinen Mindel bei Burtenbach zwei besonders schöne Exemplare entdeckt. Und sie war derart angetan, dass sie auf eine ungewöhnliche Idee kam: „Mein Gedanke war, das Leben eines Walnussbaumes im Laufe eines Jahres festzuhalten und meiner Zeitung zu schicken“, erzählt sie. Das Ergebnis sind wunderbare Zeugnisse für den Kreislauf der Natur.

Foto: Leserbild

Walnussbaum: Standort und Pflege

Aus gärtnerischer Sicht stellt das Gewächs bis auf den Standort selbst kaum Ansprüche: Groß muss der zur Verfügung stehende Platz sein – rund 100 Quadratmeter pro Baum sind schon erforderlich, da dieser es als Einzelgänger gerne luftig hat. Und da die Walnuss ein verforenes  Fröstelchen ist, möchte sie im Idealfall in Südlage gepflanzt werden. Im ersten Jahr wächst der Baum übrigens kaum in Höhe und Breite – stattdessen bildet er sein üppiges Wurzelwerk aus. Dann aber gedeiht er unter guten Bedingungen schnell. Ein Rückschnitt ist nur nötig, wenn sich die Äste allzu sehr verdichten.

Christine Hanika schätzt die grünen Kolosse aber auch noch aus einem anderen Grund: „Walnüsse schmecken nicht nur lecker, sie sind zudem sehr gesund“, sagt sie. Zwar sind sie aus kalorischer Sicht nicht gerade Leichtgewichte – 100 Gramm kommen auf stramme 716 Kalorien –, doch der dafür verantwortliche Fettanteil von über 60 Prozent hilft auch bestimmte Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen und die Blutfettwerte günstig zu beeinflussen. Selbst vor Brustkrebs soll die Nuss Studien zufolge schützen. Ob pur, als alkoholischer Auszug oder im Gebäck, Walnuss ist also immer eine (gesunde) Sünde wert.

Christine Hanika ist eine begeisterte Gartenliebhaberin und nicht umsonst bereits seit acht Jahren bei den Gartenfreunden Thannhausen aktiv. Umso verwunderlicher, dass ihr eigenes grünes Paradies nicht besonders groß ist. „Das Eckgrundstück misst keine 100 Quadratmeter“, sagt die 61-Jährige. Hier blühen Magnolie, Flieder, Kornelkirsche und vieles mehr um die Wette. „Mehr Platz brauchen wir auch gar nicht, schließlich sind mein Mann und ich auch viel in der Natur unterwegs.“ Die Kamera haben die beiden auf ihren Touren immer dabei. Auch die Walnussbäume bei Burtenbach haben sie für die Nachwelt verewigt. „Sie hat mich daran erinnert, dass auch meine Oma einen solchen Baum im Garten hatte.“

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