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Blitzmarathon 2019
30.03.2019

Geblitzt worden? Diese Strafen drohen bei Tempo-Vergehen

Auf Blitzerfotos ist oft auch der Beifahrer zu sehen. Das Bild muss nicht unkenntlich gemacht werden, wenn es wichtige Rückschlüsse auf den Fahrer zulässt.
Foto: Patrick Seeger (dpa)

Zu schnell unterwegs gewesen und geblitzt worden? Das kann schnell teuer werden. Welche Strafen bei Geschwindigkeits-Überschreitungen laut dem Bußgeldkatalog drohen.

Beim Blitzmarathon geblitzt worden? Wer zu schnell unterwegs ist, dem droht ein Bußgeld - in schlimmeren Fällen sogar Punkte und ein Fahrverbot. Bei welchem Tempo welche Strafe droht - ein Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog (Quelle: Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.).

Bußgeld, Punkte Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Übertretung (km/h)

Euro

Punkte

Monat(e) Fahrverbot

bis 10

15

 

 

11-15

25

 

 

16-20

35

 

 

21-25

80

1

 

26-30

100

1

 

31-40

160

2

(1)*

41-50

200

2

1

51-60

280

2

2

61-70

480

2

3

über 70

680

2

3

*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur dann, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Bußgeld, Punkte Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Übertretung (km/h)

Euro

Punkte

Monat(e) Fahrverbot

bis 10

10

 

 

11-15

20

 

 

16-20

30

 

 

21-25

70

1

 

26-30

80

1

(1)*

31-40

120

1

(1)*

41-50

160

2

1

51-60

240

2

1

61-70

440

2

2

über 70

600

2

3

*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur dann, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Wichtig zu wissen: Wer im Jahr zuvor schon einmal auffällig - also mit deutlich überhöhtem Tempo geblitzt - wurde, muss mit einer höheren Strafe rechnen. So könnte also auch ein Fahrverbot verhängt werden, obwohl dieses unter normalen Umständen eigentlich noch gar nicht fällig wäre.

Wann kann ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt werden?

Grundsätzlich kann gegen jeden Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt werden. Innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung muss der Einspruch bei der zuständigen Behörde eingehen. Wer der richtige Ansprechpartner ist, erfährt der Betroffene in der so genannten "Rechtsmittelbelehrung", die jedem Bescheid beigelegt ist. Da Privatpersonen keine Akteneinsicht gewährt wird, kann es ratsam sein, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten. AZ

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