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Corona-Pandemie
25.10.2021

Warum es keine Langzeitfolgen von Impfungen gibt

Nebenwirkungen einer Impfung treten immer innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auf.
Foto: Stefan Sauer, dpa (Symbolfoto)

Joshua Kimmich will sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil er spätere Nebenwirkungen fürchtet. Was Experten dazu sagen und wie sie den mRNA-Impfstoff einschätzen.

Diskussion um Kimmich-Äußerung: Was sagen Experten zu möglichen Langzeitrisiken aufgrund der Corona-Impfung?

Wissenschaftlicher Konsens ist das, was Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, so formulierte: „Was offensichtlich viele Menschen unter Langzeitfolgen verstehen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten.“ Watzl verwies darauf, dass Nebenwirkungen einer Impfung immer innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auftreten. „Danach ist die Immunreaktion abgeschlossen, und der Impfstoff ist aus dem Körper verschwunden.“ Auch der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich wegen fehlender Langzeitstudien zurückgewiesen.

Wenn ein Impfstoff zur Verwendung an Menschen freigegeben wird, gebe es begleitende Studien, die genau untersuchten, ob es bei der Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen könne, erwiderte Mertens. „Man muss bedenken, dass mittlerweile sieben Milliarden Dosen mit Covid-19-Impfstoff an Menschen verimpft worden sind“, sagte er. „Dass es bei der Anwendung eines Impfstoffes über knapp ein Jahr keine Zehnjahresbeobachtungsstudien geben kann, ist klar.“ Das gelte aber nicht nur für jeden anderen Impfstoff auch, der neu angewendet werde, sondern auch für jedes neue Medikament. „Neben den Zulassungsstudien wissen wir aus den begleitenden Studien, dass es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen ist, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind“, sagte der Stiko-Chef.

Wie sicher sind die Corona-Impfstoffe, vor allem die mRNA-Impfstoffe?

Joshua Kimmich hatte seine Entscheidung unter anderem mit „Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, begründet. An den genbasierten mRNA-Impfstoffen, die auf einer neuartigen Technologie beruhen, arbeiten Forscher aber schon seit Jahrzehnten. Die Corona-Pandemie beschleunigte die Entwicklung enorm: Plötzlich gab es viel mehr Geld, Wissenschaftler stürzten sich weltweit auf das Thema. Auch andere Vektor-Impfstoffe kamen rasch auf den Markt. In Deutschland seien über 100 Millionen und weltweit über sechs Milliarden Dosen an Corona-Impfstoffen verabreicht worden, sagte Immunologe Watzl dazu. Daher kenne man bereits mögliche seltene Nebenwirkungen bei Vektor-Impfstoffen wie Sinusvenenthrombosen. Die gesundheitlichen Risiken bei Covid-Infektionen seien jedoch viel, viel größer als bei Impfungen, sagte Dirk Brockmann von der Berliner Humboldt-Universität.

Einige Dinge sind aus Expertensicht klar: „Hinzu kommt: Durch die Impfung vieler Menschen werden vulnerable Gruppen wie Ältere und Vorerkrankte geschützt“, sagte Brockmann. Und: Eine Corona-Infektion von Ungeimpften sei quasi unausweichlich. „Das Coronavirus wird in der Welt bleiben, es wird sicher neue Varianten bilden, aber es wird nicht verschwinden.“

Greifen mRNA-Präparate in die menschliche DNA, das Erbgut, ein?

Sogenannte mRNA-Impfstoffe werden etwa von den Unternehmen Biontech oder Moderna hergestellt. In der Abkürzung steht das „m“ für messenger und „RNA“ für ribonucleic acid (Deutsch: Ribonukleinsäure). Vorher wurde noch kein Impfstoff dieser Art für den Menschen zugelassen. Klassische Impfungen basieren auf toten oder abgeschwächten Viren, die in mRNA-Präparaten aber nicht vorkommen. Stattdessen enthalten die Impfstoffe die Bauanleitung für einen Bestandteil des Covid-19-Erregers.

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Auf dieser Grundlage stellen die Körperzellen ein Virusprotein her, gegen das der Körper dann seine Immunantwort entwickelt. Die mRNA wird dabei nicht in das Erbgut des Menschen eingebaut. „Eine Integration von RNA in DNA ist unter anderem aufgrund der unterschiedlichen chemischen Struktur nicht möglich“, heißt es dazu beim Paul-Ehrlich-Institut, das in Deutschland für die Zulassung und Prüfung von Impfstoffen zuständig ist. Das heißt: Die mRNA erreicht gar nicht erst die Zellkerne, wo sich das Erbgut in Form von DNA befindet. Die Botenmoleküle wandern nur ins Zellplasma, wo sie abgelesen und schnell wieder abgebaut werden. Gentechnik spielt also nur beim Herstellungsprozess des Impfstoffs eine Rolle.

Joshua Kimmich ist nicht der Einzige, der Angst vor einer Impfung hat. Wie realistisch ist es, dass wir die Herdenimmunität erreichen?

Bisher haben sich rund 69 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Etwa 66 Prozent gelten als vollständig geimpft. In der frühen Phase der Pandemie galt, dass zum Erreichen der Herdenimmunität etwa zwei Drittel der Bevölkerung durch Impfung oder Infektion immun geworden sein müssten. Doch seit dem Aufkommen der ansteckenderen Delta-Variante gehen Experten nicht mehr davon aus. Keiner kann sich nun darauf verlassen, durch ein weitgehend geimpftes Umfeld geschützt zu sein.

Wo fehlen die meisten Impfungen?

In jedem Fall bestehe noch eine Impflücke bei der am stärksten gefährdeten Gruppe über 60 Jahren, erklärte Ralf Bartenschlager, der Präsident der Gesellschaft für Virologie. Man müsse bedenken, dass in dieser Altersgruppe etwa 20 Prozent aller übermittelten Covid-19-Fälle stationär versorgt werden müssten. „Daher sollten wir sehr darauf achten, dass ältere Menschen in unserem Umfeld geimpft sind und, wenn die vollständige Immunisierung bereits länger als sechs Monate zurückliegt, eine dritte Immunisierung erhalten.“ Bezogen auf die Gesamtbevölkerung haben mehr als 25 Millionen keinen Impfschutz – darunter 9,2 Millionen Kinder unter zwölf Jahren, für die es bislang in Europa keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Es gibt damit unter dem Strich weitaus mehr ungeschützte Menschen, als sich in Deutschland nachweislich infiziert haben.

 

Wie können weitere Menschen zum Impfen motiviert werden?

Resultate der Cosmo-Erhebung, für die seit März 2020 regelmäßig knapp 1000 Erwachsene befragt werden, lassen es fraglich erscheinen, ob die Impflücken geschlossen werden können: Demnach haben sich fast alle impfbereiten Erwachsenen unter 75 Jahren bereits die Spritzen geben lassen. Nur noch sechs Prozent in dem Alter seien impfbereit. „30 Prozent der Ungeimpften sind zögerlich, 64 Prozent sagen, sie wollen sich auf keinen Fall impfen lassen.“ Die Zielimpfquoten des Robert Koch-Instituts (RKI) lauten: mindestens 85 Prozent bei den 12- bis 59-Jährigen und mindestens 90 Prozent bei Menschen über 60. Zudem werden Maske, Abstand und Co. bis zum Frühjahr weiterhin empfohlen. (dpa, AZ)

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27.10.2021

Das ist mir alles zu einseitig. Noch nie war in der Medizin oder in irgendeiner anderen Wissenschaft irgendetwas alternativlos. Aber unsere Damen und Herren Politiker unterstützt von einem ausgesuchten "Expertenzirkel", dem niemand in öffentlichen Netzwerken widersprechen kann, ohne als Fakenews-Verbreiter gekennzeichnet zu werden, wollen uns genau das Glauben machen: Gegen die Pandemie hilft angeblich nur die Impfung.
Meinen Lieblingskommentar zu der aktuellen Kimmich-Diskussion findet ihr hier:
https://www.individuelle-impfentscheidung.de/Medien/Langzeitnebenwirkungen%20web.mp4

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27.10.2021

@ PETER P.

"https://www.aerzteblatt.de/archiv/8321/Berliner-Kongress-von-Buendnis-90-Die-Gruenen-Gentechnik-stoppen-Alternativen-foerdern"

Ganz im Gegensatz zu Ihnen scheinen die Grünen immerhin lernfähig zu sein . . .

Dieser "skandalöse Beschluss" ist mittlerweile nahezu 25 Jahre alt.
Und somit fast so alt wie der Black-out (in CDU-Kreisen damals häufiger auftretend) des Alt-Bundestagspräsidenten bzgl. des Verbleibs der 100000-DM-Spende eines bekannten CSU-nahen Waffenschiebers an ihn . . .

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26.10.2021

Was für mich auch völlig unverständlich ist: Warum gibt es bis heute keine zugelassene Impfung mit einem Totimpfstoff? Die neuartigen Impfstoffe wurden ruckizucki aus dem Ärmel gezaubert. Die seit Jahrzehnten bekannte Impfmethode mit einem Totimpfstoff kommt bei Corona einfach nicht auf den Markt, warum? Sehr viele Corona-Impfskeptiker die ich kenne würden sich mit einem Totimpfstoff impfen lassen! Und bei den Corona-Medikamenten ist es das Gleiche. Für alle möglichen Krankheiten kommen Medikamente auf den Markt. Bei Corona nicht, da gilt die Impfung als Allheilmittel, warum?

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26.10.2021

Hier etwas zum Thema Entwicklung Medikamente.
https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19
Das Medikament gegen Grippe (Virus) gibt es beispielsweise auch nicht. Die Hauptaufgabe muss der Körper selber machen. Eine Impfung "Trainiert" diesen schon mal auf den Kampf. Wenn der Körper schon geschwächt ist, hilft auch kein Training mehr. Dann kann es u.a. zu einem Impfdurchbruch kommen.
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/was-kann-man-gegen-eine-grippe-tun-734131.html

Und zu den Impfstoffen
https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov
Und auch was zum Stand zum Totimpfstoff speziell
https://www.focus.de/gesundheit/news/auch-joshua-kimmich-soll-damit-liebaeugeln-skeptiker-setzen-auf-totimpfstoff-doch-selbst-der-hersteller-sagt-warten-sie-nicht_id_24359390.html

Die neuen Impfstoffe wurde nicht ruckizucki aus dem Hut gezaubert. Eventuell ist es einfach schneller und leichter nur kurze Suquenzen in einen Impfstoff zu packen, als tote Viren. An mRNA (auch Impfstoffe) wurde schon seit Jahrzehnten gearbeitet. Dort mussten die Forscher quasi nur die mRNA austauschen - wie im Baukasten.
https://naturwissenschaften.ch/covid19-vaccination-explained/mrna_vaccines/ist_die_mrna_technologie_neu_
https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/hoffnung-fuer-mrna-impfstoffe-trotz-daempfer (Artikel aus 2017!)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/biontech-impfstoffe-mrna-corona-101.html

Bei Totimpfstoff sollen die Viren ja wirklich tot aber trotzdem noch verwertbar sein.
Mit Medikamente und einen Totimpfstoff kann man auch Geld verdienen. Und zwar nicht wenig.
Impfung gilt nicht als Allheilmittel. Jeder sollte eigentlich längst mitbekommen haben, dass die Impfung in erster Linie vor schweren Verläufen schützt.

Es wäre oft sinnvoller, erst mittels Google und Co. nach Antworten zu suchen als irgendwelche Fragen, die quasi Vermutungen beinhalten, zu schreiben.



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26.10.2021

"Es wäre oft sinnvoller, erst mittels Google und Co. nach Antworten zu suchen als irgendwelche Fragen, die quasi Vermutungen beinhalten, zu schreiben."
.
Was die Leute hier in den Kommentaren schreiben, müssen sie ihnen schon selbst überlassen.
Ansonsten können sie sich ja als Chefredakteur bei der AA bewerben und dann exklusive Kommentare verfassen!!

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26.10.2021

@Alois R.
Es kann jeder reinschreiben was er will. Er muss sich auch gefallen lassen, dass seine beweislosen und haltlosen Andeutungen von Machenschaften eben auch entsprechend kritisiert werden.

Ihre Warums lassen sich alle relativ leicht beantworten. Aber das wäre doch zu einfach, zu wenig geheimnisvoll, zu wenig unspektakulär und viel zu wenig schwarz - weiß.

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25.10.2021

Am Besten gefallen mir die Grün-Rot-Alternativen, die Meisten zur Zeit flammende Impfbefürworter. Vor noch ca. einem Jahr wurde von denen nur Milch gekauft, auf der steht: "Ohne Gentechnik hergestellt".
Und das amerikanische Soja darf auf keinen Fall importiert werden weil es gentechnisch verändert ist.
Und jetzt lassen sie sich eine Spritze mit gentechnisch hergestelltem MRNA in die Blutbahn drücken, echt witzig...................................

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26.10.2021

https://correctiv.org/faktencheck/2021/01/22/mrna-impfstoffe-basieren-zwar-auf-gentechnik-aber-sind-keine-genmanipulation/

Gibt auch einen Unterschied zwischen Genmanipulation und mRNA-Impfstoffen.
http://www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de/mrna-impfstoff-veraendert-keine-gene/

Bei Blaue wir gentechnikfreie Lebensmittel ganz groß geschrieben.
"Bei der AfD heißt der allerletzte Punkt im Wahlprogramm: „Für eine gentechnikfreie deutsche Landwirtschaft“. Die Partei verspricht darin, sich für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel „aus der deutschen Landwirtschaft“ einzusetzen."
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32667/

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27.10.2021

Die Grünen hatten jede Gentechnik abgelehnt!

https://www.aerzteblatt.de/archiv/8321/Berliner-Kongress-von-Buendnis-90-Die-Gruenen-Gentechnik-stoppen-Alternativen-foerdern

Die Freunde von correctiv versuchen nun diesen skandalösen Beschluss der Grünen in Ablehnung gentechnischer Manipulation umzudeuten. Nein - Grüne hatten auch medizinische Gentechnik abgelehnt!

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27.10.2021

Ein Artikel aus 2019 dürfte deutlich aussagefähiger sien wie ein Artikel aus 1997.
https://www.zeit.de/2019/44/gentechnik-die-gruenen-kontroverse?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Gentechnik in Lebensmitteln wird von vielen Parteien und Menschen kritisch gesehen. Zudem ist die Manipulation von Erbgut (DNA) und mRNA nicht das Gleiche.

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25.10.2021

Tolle Ratschläge, aber es hilft auch anstelle zu Impfen eine Fledermaus zu essen, die Corona verursacht haben soll?

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25.10.2021

Das glaube ich nicht. Es wohl die erste Impfung ohne mögliche Langzeitfolgen. Auch wenn die Anzahl an möglichen Folgen sehr gering ist.

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25.10.2021

Welche Impfung hat denn Langzeitnebenwirkungen? Laut u.a. diesem Artikel hier sind Reaktionen nach mehreren Monaten bei allen bisherigen Impfungen unbekannt: https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Corona-Impfung-Langzeitfolgen-verstehen-viele-falsch-id60865946.html

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26.10.2021

@Peter B.: Können Sie ausschliessen, daß Krankheiten die nicht sofort als Impfschäden erkannt werden, nicht vielleicht doch, aufgrund z.B. besserer Diagnostik, Jahre später als solche eingestuft werden. Kein Vorwurf an die Ärzteschaft: aber falsche Diagnosen gibt es halt nun mal.

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26.10.2021

Informieren Sie sich einfach besser, Herr B.:
"„Was offensichtlich viele Menschen unter Langzeitfolgen verstehen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten“, stellte etwa Carsten Watzl von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie klar."
(https://www.deutschlandfunk.de/corona-impfung-gibt-es-langzeitfolgen.1939.de.html?drn:news_id=1315201)

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25.10.2021

Hmmm, da muss ich doch spontan an den Zusammenhang mit Pandemrix (eine A/H1N1-In­flu­enzaimpfung) und Narkolepsie denken...

Im September 2009 gegen die (von Drosten&Co befürchtete) "gefährliche Schweinepest-Pandemie" zugelassen. Auf den Seiten des PEI dazu: "Mit der Information der schwedischen Arzneimittelbehörde Läkemedelsverket am 18. August 2010 über Fälle einer Narkolepsie bei Kindern und Jugendlichen nach Pandemrix- Impfung wurde erstmals die Aufmerksamkeit auf einen möglichen Zusammenhang zwischen diesem Impfstoff und der erstmaligen Entwicklung einer Narkolepsie gelenkt."

...und weiter ist dort zu lesen: "Zusammenfassend weisen diese auf ein signifikant erhöhtes Risiko für Narkolepsie nach Pandemrix-Impfung bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen verglichen mit gleichaltrigen Nichtgeimpften hin. "

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25.10.2021

Am 2. Dezember 2020 wurde während der COVID-19-Pandemie weltweit erstmals ein mRNA-Impfstoff durch eine staatliche Regulierungsbehörde zugelassen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/RNA-Impfstoff
Woher nehmen Sie das Wissen das es keine Langzeitfolgen gibt?

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25.10.2021

Leute die sich wegen vermeintlicher Langzeitfolgen nicht impfen lassen, weigern sich auch zu fliegen, weil sie Angst vor Krokodilen haben und essen keine Möhren, weil Mayonnaise dick macht. Der Argumentation fehlt einfach jedwede Logik. Diese Menschen können ja nicht mal artikulieren, woraus diese Langzeitfolgen bestehen sollen. Wenn man das liest könnte man meinen, geimpften Menschen wüchse nach vier Jahren plötzlich ein neuer Arm aus der Brust.
Finde ja praktisch alle Gründe, die da vorgeschoben werden sehr lustig und lächerlich. Aber die Langzeitfolgen sind das beste. Klingt erstmal nett und clever und total vorsichtig, aber nach zwei Sekunden seriöser Recherche müsste da jeder Mensch eigentlich begreifen, was das für ein Unsinn ist.

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25.10.2021

Werner S.

Ich finde so einfach ist es nicht. Das Misstrauen der Menschen kommt nicht ohne Grund, sondern hat berechtigte Gründe.
Zum einen, das Zögern der Regierung zu Impflicht. Können Sie es erklären? Die falsche Einschätzung zu AstraZeneca und johnson & johnson, die seit Monaten angekündigte 4. Welle und nicht zuletzt die falsche Information der intensivbetten und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkung.
Die Drohungen, welche die scheidende Regierung gegenüber dem Volk mit Freiheitsentzug bei nicht befolgen einer „EMPFEHLUNG“ ist ein Punkt den es nicht besser macht.
Aber alleine die Punkte johnson & johnson und AstraZeneca zeigen, die Zulassung erfolgte schauderhaft. Klar gibt es den Spruch“ wo gehobelt wird fallen Späne“ das ist richtig. Aber richtig ist auch „wer einmal die Unwahrheit spricht dem glaubt man nicht“.

Es sind nicht die geimpften Schuld und auch nicht die ungeimpften sondern es sind die Menschen Schuld, die Woche für Woche versucht haben das Volk unwissentlich oder wissentlich ihre Fehler zu verstecken anstelle dazu zu stehen. Diese Menschen tragen die Verantwortung warum wir uns so schwer tun über 80% zu kommen.

Die Menschen sind keine Hinterwäldler sondern Hinterfragen und durchleuchten etwas mehr.

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