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Rezepte

25.07.2020

Das sind die Lieblingsrezepte unserer Korrespondenten

Lust auf sommerliche Küche? Dann probieren Sie mal ein Gazpacho aus.
Bild: Sandra Rösch, Imago Images

Plus Süßkartoffelkuchen, Gazpacho oder Scones: Unsere Korrespondenten verraten ihre Lieblingsrezepte – für Ihre Ferien daheim.

Unsere Korrespondenten aus den verschiedensten Teilen der Welt haben uns ihre Lieblingsrezepte verraten: Süßkartoffelkuchen aus der Karibik oder Gazpacho aus Spanien zum Beispiel.

Klicken Sie auf die Punkte in der Karte, um zu den jeweiligen Rezepten zu gelangen. Unter der Karte finden Sie außerdem nochmal alle Texte in der Übersicht.

 

Ein Stück Karibik: Süßkartoffelkuchen von Martinique

Bild: Birgit Holzer

Wenn man an Martinique denkt, dann an Palmen, die sich sanft im warmen Wind wiegen, weiße Strände und türkisfarbenes Meer. Die französische Karibikinsel bietet Postkartenmotive und Sehnsuchtslandschaften im Überfluss. Wer diese Sehnsucht, die einen in Deutschland dann doch hin und wieder beschleicht, ein wenig stillen möchte, der kann sich ein kleines bisschen Karibikzauber in die eigene Küche holen – etwa mit diesem Süßkartoffelkuchen. Und eine Zutat darf bei einem karibischen Gericht natürlich nicht fehlen: Rum.

Für sechs Personen benötigt man: zwei große Süßkartoffeln; 120 Gramm flüssige Butter; drei Eier; 150 Gramm Zucker; drei Esslöffel Mehl; einen Teelöffel Zimt und etwas Rum. Und so funktioniert die Zubereitung des Karibikkuchens: Die Süßkartoffeln werden geschält, in regelmäßige, würfelgroße Stücke geschnitten und dann etwa 20 Minuten in kochendem Wasser gegart, bis sie vollständig weich sind. Anschließend werden sie mit einer Gabel oder einem Mixstab zerdrückt, sodass eine weiche Paste entsteht. Nach und nach gibt man die geschmolzene Butter, die Eier, Zucker, Mehl, Zimt und den Rum dazu und verrührt das Ganze. Dann den Teig in eine gefettete Kuchenform geben und im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Celsius 40 Minuten lang backen.

Die Insel, die zu den Kleinen Antillen gehört, ist von Deutschland viele Flugstunden entfernt. Doch mit diesem Kuchen kann man auch bei uns ein kleines bisschen das Flair der Karibik genießen.

Von Birgit Holzer

Hack in Hochform: Bobotie aus Südafrika

Bild: Natalie Putsch

Wer von einer Reise nach Südafrika träumt, von Kapstadt, dem Tafelberg, den Weinbergen und wilden Tieren, dem haben wir das wohl klassischste südafrikanische Gericht zum Nachkochen zu bieten: den Hackauflauf Bobotie.

Folgende Zutaten brauchen Sie für sechs Personen: zwei Esslöffel Öl; zwei Zwiebeln, fein gehackt; eine Handvoll Lorbeerblätter; ein Kilogramm Hackfleisch; drei Knoblauchzehen, fein gehackt; zwei Teelöffel Kurkuma; zwei Teelöffel geröstetes Masala; Himalayasalz (Menge je nach Geschmack); schwarzer Pfeffer (Menge je nach Geschmack); zwei Eier; eine Tasse (250 ml) Vollmilch und – optional –drei Esslöffel Mango-Chutney.

Und so funktioniert’s: Erhitzen Sie das Öl (etwa Olivenöl) in einem tiefen Topf bei mittlerer Hitze. Fügen Sie die Lorbeerblätter und Zwiebeln hinzu und braten Sie sie leicht an, bis die Zwiebeln braun sind. Den gehackten Knoblauch dazugeben und zehn Minuten auf dem Herd kochen lassen. Nun die restlichen Zutaten dazugeben und bei mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten kochen lassen. Nach Bedarf umrühren und etwas Wasser hinzufügen. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Für die Herstellung des Eierpuddings Ei und Milch verquirlen, die Hackfleischmischung in eine ofenfeste Auflaufform geben und den Eierpudding direkt über das Hackfleisch gießen. Zuletzt ein paar Lorbeerblätter darauflegen. 30 bis 35 Minuten backen. Mit Reis und Gemüse servieren, und fertig ist eines der besten und beliebtesten Gerichte der Regenbogennation.

Von Natalie Putsch

Kalter Zaubertrank: Gazpacho aus Spanien

Bild: Sandra Rösch, Imago Images

Schnell zubereitet, gesund, lecker, erfrischend: Wir sprechen von Gazpacho, der berühmten Gemüsesuppe also, die im Sommer in keinem spanischen Haushalt fehlt. Mittags, abends oder als Zwischenmahlzeit – dieser köstliche kalt gepresste Tomaten-Paprika-Gurken-Mix passt immer. Was braucht man nun für den spanischen Zaubertrank, der getrunken oder gelöffelt wird? Für vier Personen vor allem Folgendes: ein Kilo reife Tomaten, eine halbe Salatgurke, eine grüne Paprika, eine halbe Zwiebel, eine Knoblauchzehe und ein Stück Weißbrot. Hinzu kommen drei Esslöffel Olivenöl, ein Esslöffel Essig, eine Prise Salz. Alles Weitere ist ein Kinderspiel: Das Gemüse in grobe Stücke schneiden, mit allen anderen Zutaten in den Küchenmixer geben und pürieren. Dann abschmecken und eventuell nachwürzen. Tipp: Gazpacho wird dünnflüssiger und als Sommerdrink verwendbar, wenn man ein bisschen Wasser hinzufügt. Gazpacho wird cremiger, wenn man mehr Weißbrot und Olivenöl in den Mixer gibt. Nicht vergessen: vor dem Servieren kaltstellen.

Inzwischen haben auch die Spitzenköche Gazpacho entdeckt, die traditionell eher ein Arme-Leute-Essen war. Mit altem Brot, das in Wasser eingeweicht wurde, ein paar Gemüseresten und Olivenöl fing vor Jahrhunderten alles an. Inzwischen verfeinern die großen Küchenchefs die Gazpacho, indem sie Melone, Erdbeeren, Kirschen, Apfelstücke oder rote Bete hineinmischen. Alles ist erlaubt. Deswegen sagt auch eine spanische Volksweisheit: „Gazpacho schmeckt in jedem Haus anders.“

Von Ralph Schulze

Pasta für die Seele: Spaghetti all’Amatriciana aus Italien

Bild: Julius Müller-Meiningen

Nudeln machen glücklich. Nun ist es natürlich etwas anderes, Nudeln in Italien zu essen. Doch das Leben ist kein Wunschkonzert. Wie schön, dass viele italienische Rezepte gut nachzukochen sind. Wir schlagen vor: Spaghetti all’Amatriciana. Das Originalrezept stammt aus Amatrice, ein Bergdorf in der Region Latium, das an der Grenze zu Umbrien, den Marken und den Abruzzen liegt.

Für zwei Teller braucht man: Spaghetti oder eine andere Pastasorte (ca. 160 Gramm), Guanciale (ungeräucherter Schweinespeck, ca. 80 Gramm), eine Knoblauchzehe, Peperoncino, Olivenöl (zwei Esslöffel), Weißwein (ein Glas), Passata di pomodoro (Tomatensauce, ca. 250 Gramm), Pecorino-Käse. Man gibt ein wenig Olivenöl in eine große Pfanne und erhitzt es. Erst die Knoblauchzehe, dann den in Streifen geschnittenen Speck, beides insgesamt etwa sieben Minuten anbraten, aber nicht verbrennen lassen. Etwas Peperoncino dazugeben. Dann den Pfanneninhalt mit einem Glas Weißwein ablöschen und aufkochen. Anschließend den Speck aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller bereithalten und das Wasser für die Pasta aufstellen. In das verbleibende Öl in der Pfanne die Tomatensauce geben und ca. zehn Minuten bei kleiner Flamme erhitzen. Währenddessen die Pasta ins kochende Salzwasser geben, etwa sieben Minuten kochen. Nun ist es Zeit, den Speck der Tomatensauce beizufügen. Die Pasta noch gut bissfest abgießen, in die Tomatensauce geben und ein bis zwei Minuten in der Sauce zu Ende kochen. Auf die Teller servieren, etwas Pecorino darüberreiben. Buon Appetito!

Von Julius Müller-Meiningen

Tee nur mit Gebäck: Scones aus Großbritannien

Bild: Imago

Tee steht in Sachen Britishness auf einer Stufe mit der Queen, dem schwarzen Humor und den roten Telefonzellen. „Tea time“ ist eigentlich immer und Kinder wachsen im Königreich mit der Gewissheit auf, jedes Problem lasse sich mit einem „Cuppa“ lösen. Als besonderes Kulturgut gilt der Afternoon Tea, der Nachmittagstee, bei dem auch Variationen von süßen und herzhaften Kleinigkeiten gereicht werden. Als Klassiker gelten Scones. Es handelt sich um kleine, süße Brötchen, die man mit der typisch englischen Clotted Cream – einem dicken Rahm aus roher Kuhmilch – und Erdbeermarmelade serviert. Zu einer Glaubensfrage hat sich mittlerweile entwickelt, ob man die Scones zuerst mit Cream bestreicht und dann mit Marmelade oder umgekehrt? Entscheiden Sie doch selbst und backen Sie mal Scones.

Das sind die Zutaten: 230 Gramm Mehl; eine Prise Salz; 25 Gramm Zucker; eine Packung Backpulver; 60 Gramm Butter; 150 Milliliter Milch; ein Ei. Und so funktioniert’s: Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen, eine Mulde hineindrücken und dort die Milch hineingießen. Die kalte Butter in Flocken darüberstreuen. Zu einem glatten Teig verkneten und etwa zwei Zentimeter dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Scones mit einem Glas ausstechen. Das Ei mit etwas Milch verquirlen und die Scones damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene des Ofens 15 bis 20 Minuten backen, bis die Scones aufgegangen und goldbraun sind.

Von Katrin Pribyl

Kapern und Knollen: Ajiaco aus Kolumbien

Bild: Natalia Mylova, stock.adobe.com

Kolumbien ist für viele Menschen das Land des Kaffees. Der Staat in Südamerika hat aber noch mehr für die Geschmacksnerven zu bieten, etwa Bogotas Eintopf „Ajiaco“.

Die Suppe ist ein Mix aus Kartoffel- und Hühnersuppe. Dazu braucht man: 600 Gramm Hähnchenbrust; 600 Gramm Suppenhuhn, möglichst ein halbes mit der Brust; ein Glas Kapern; 100 Milliliter Sahne; 100 Gramm Crème fraîche; 500 Gramm Kartoffeln mit roter Schale; 800 Gramm sehr mehlige Kartoffeln; 500 Gramm kleine Kartoffeln, z. B. Drillinge; ein Esslöffel Salz; drei Esslöffel getrocknetes Franzosenkraut; zwei Esslöffel Koriander; ¼ Teelöffel Pfeffer; zwei Avocados; drei vorgekochte Maiskolben; drei Lauchzwiebeln; zwei Knoblauchzehen; zwei Liter Wasser.

Das Huhn wird mit Wasser, Salz und zwei Esslöffeln Franzosenkraut aufgesetzt, nach dem Kochen das Eiweiß abschöpfen. Die festkochenden geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden, die mehlig kochenden würfeln. Die festkochenden Kartoffeln nach 35 Minuten mit den Hähnchenfilets zum Suppenhuhn geben. Die Lauchzwiebeln würfeln und mit den mehlig kochenden Kartoffeln und einem Esslöffel Franzosenkraut nach weiteren 15 Minuten zur Suppe geben. Am Ende einen Esslöffel Koriander und die Sahne in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abrunden. Die Suppe in Teller füllen und das gezupfte Hühnerfleisch und einen halben Maiskolben darauflegen. Die Avocado schälen und schneiden, mit Kapern und Crème fraîche in Schalen füllen und dazu reichen.

Von Tobias Käufer

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