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Gesundheit

18.01.2019

Demenzkranke sollen sich viel bewegen dürfen

Wer an Demenz erkrankt ist, sollte sich trotzdem viel bewegen.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Symbolbild)

Demenzkranke haben oft einen hohen Bewegungsdrang. Das ist nicht schlecht, birgt aber auch Risiken. Wie pflegende Angehörige damit umgehen können.

Manche Demenzpatienten haben einen hohen Bewegungsdrang. Pflegende Angehörige sollten ihn möglichst akzeptieren und unterstützen, gleichzeitig aber auf ein sicheres und beruhigendes Umfeld achten. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin. So sollte man zum Beispiel darauf achten, dass wandernde Demenzpatienten nicht unbemerkt die Wohnung verlassen. Manchmal reicht dafür schon ein Vorhang, der die Tür nach draußen verbirgt, alternativ lassen sich vielleicht Bewegungsmelder anbringen.

Gefahrenquellen für Demenzkranke vermeiden

Gefahrenquellen sollten Angehörige wandernder Patienten möglichst entfernen: Scharfe Messer, Feuerzeug und Streichhölzer oder Putzmittel gehören also zum Beispiel außer Reichweite. Persönliche Gegenstände wie die Lesebrille sollten dagegen immer am selben Ort liegen: Das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Haltegriffe und gute Beleuchtung verringern die Sturzgefahr in der Wohnung, gleiches gilt für rutschfeste Socken oder Hausschuhe. Und je nach Fortschritt der Krankheit lässt sich das Bedürfnis nach Bewegung vielleicht auch nutzen, um Betroffene mit kleinen Aufgaben in den Alltag einzubinden - in der Küche oder beim Wäschewaschen etwa. (dpa)

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