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Elektromobilität
19.09.2018

Das brauchen Sie, um ein Elektroauto zu Hause zu laden

Mit Starkstrom lässt sich das E-Auto schnell aufladen.
Foto: EON, dpa (Symbolbild)

E-Autos gelten als die Zukunft. Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte vorher allerdings die Lademöglichkeiten klären.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Elektroauto anzuschaffen, sollte sich unbedingt vorab mit den Lademöglichkeiten befassen – insbesondere am Wohnort. Die Erfahrung zeigt, dass 80 Prozent der Elektroautobesitzer ihren Wagen zu Hause aufladen, weil es praktisch ist. Welche Möglichkeiten gibt es dabei, was muss beachtet werden?

Die einfachste, aber langsamste Option, ist die Haushaltssteckdose mit einer Ladeleistung von circa 2,3 Kilowatt (kW) mit dem „Notladekabel“. Vorab sollte ein Elektriker allerdings prüfen, ob die betreffende Steckdose und die Anschlussleitung überhaupt für so eine Dauerbelastung geeignet sind. Sollte das der Fall sein, beträgt die Ladezeit mittels Steckdose für einen gängigen Akku mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden rund zehn Stunden. Wird das Elektroauto als Zweitwagen genutzt, der nur sporadisch im Einsatz ist, oder wird das Auto regelmäßig am Arbeitsplatz geladen, kann diese Methode ausreichend sein. In der Regel ist die Steckdose zum Laden aber unkomfortabel und nicht empfehlenswert.

Elektroauto laden: Schneller geht es mit einer Wallbox

Deutlich schneller geht der Ladevorgang mit einer Wandladestation, auch „Wallbox“ genannt. Ist die Anlage mit einem Starkstromanschluss verbunden, lässt sich damit das Elektroauto in gut zwei Stunden aufladen. Grundsätzlich gilt: Mit einer höheren Ladeleistung steigt die Effizienz. Das liegt unter anderem daran, dass während des Ladevorgangs auch immer Nebenverbraucher aktiv sind, wie zum Beispiel die Batterieüberwachung. Sprich: eine kürzere Ladezeit bedeutet einen geringeren unnötigen Stromverbrauch. Eine Ladestation mit 11 kW Ladeleistung ist bei vielen Fahrzeugen passend und ausreichend. Auf jeden Fall ist der Netzbetreiber vorab zu informieren. Von ihm erfährt man auch, ob die am aktuell am Hausanschluss verfügbare Leistung ausreichend ist oder erhöht werden müsste

Mit der Weiterentwicklung der Elektromobilität steigen auch die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur – smart und kompatibel mit anderen neuen Technologien sollte sie sein, zum Beispiel wenn es darum geht, den Strom von der eigenen Photovoltaikanlage zum Laden des E-Autos zu nutzen. Das ist mit einer Ladestation in Kombination mit einem Energiemanager möglich. Auf diese Weise lässt sich der lukrative Eigenstromverbrauch spürbar erhöhen, das Auto wird quasi zum Speichermedium für den überschüssigen Solarstrom Marke Eigenproduktion. Häufig verfügen sehr einfache und damit preiswerte Ladestationen (circa 800 Euro) nicht über einen solchen Energiemanager. Spezielle „intelligente“ Ladeboxen sind in der Regel damit ausgestattet und sind ab circa 1700 Euro zu haben. Hinzu kommen die Kosten für die Installation der Ladebox und deren Anschluss an das Stromnetz, die je nach Aufwand stark variieren können.

Bei Tiefgaragen müssen alle Eigentümer einverstanden sein

Mitunter schwierig ist derzeit noch die Situation für Bewohner von Mehrfamilienhäusern, die in Besitz einer Wohneigentümergemeinschaft sind. Für die Installation einer Ladebox – beispielsweise in der Tiefgarage – müssen alle Eigentümer einverstanden sein. Hier ist Besserung in Sicht. Mit einer Gesetzesänderung will die Bundesregierung die Installation privater Ladestationen für Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern erleichtern. Diskutiert wird gar ein Anspruch auf eine Lademöglichkeit.

Zusätzlich kann auf öffentliche Stationen zurückgegriffen werden, deren Zahl stetig zunimmt. Inzwischen bieten auch immer öfter Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Ladestationen für ihre Elektroautos an. Hier darf, falls dies vom Arbeitgeber finanziert wird, auch kostenlos geladen werden, ohne dass es bei der Einkommenssteuer berücksichtigt werden muss.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!

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