Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Rohöl aus Russland darf ab sofort nur noch in Ausnahmefällen in EU importiert werden
  1. Startseite
  2. Geld & Leben
  3. Energiesparen: Auf Balkon oder Terrasse heizen? Besser nicht!

Energiesparen
19.06.2020

Auf Balkon oder Terrasse heizen? Besser nicht!

Gerade ist es draußen noch schön, aber abends wird es auf der Terrasse schnell kalt. Die Lösung scheint ein Heizstrahler zu sein. Stimmt aber nicht.
Foto: stock.adobe.com

Heizpilze oder Heizstrahler ziehen zunehmend auf Balkon und Terrassen ein. Das ist keine gute Idee. Sie sind schlecht fürs Klima und wahnsinnig teuer.

Der Spätsommer zeigt sich dieser Tage noch einmal von seiner besten Seite, doch die Abende sind schon deutlich kühler geworden. Am Abend mit Freunden unter freiem Himmel zu plauschen, wäre trotzdem schön. Um die „Terrassensaison“ zu verlängern, greifen daher viele Privatleute zu Heizpilzen oder Infrarotstrahlern, wie sie Gastronomiebetriebe schon seit längerer Zeit einsetzen. Tatsächlich sorgen diese für Wärme in unmittelbarer Umgebung. Allerdings verbrauchen die mit Propangas oder Strom betriebenen Strahler sehr viel Energie. Ja, sie sind wahre Energiefresser.

Heizpilze wärmen immer nur die ihnen zugewandte Seite

Sowohl die mit Propangas betriebenen Heizpilze als auch elektrische Infrarotstrahler erzeugen Strahlungswärme. Letztere erwärmt nicht die Luft, sondern die Festkörper. Trifft die Strahlungswärme eines Heizpilzes beispielsweise auf den Rücken, fühlt es sich dort warm an. Gleichzeitig bekommt der vordere Rumpf keine Wärme ab. Der Fachmann spricht in diesem Fall von einer Strahlungsasymmetrie. Die dadurch auftretenden Temperaturunterschiede werden als unangenehm empfunden. Folglich müssten mehrere Heizpilze oder Infrarotstrahler eingesetzt werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Dann wäre der Energieverbrauch aber noch viel größer.

Und der Verbrauch kommt nicht von ungefähr. Denn die Leistung von Heizpilzen beträgt bis zu 14 Kilowatt. Zum Vergleich: Mit der gleichen Energiemenge könnte eine Wohnfläche bis zu 150 Quadratmeter beheizt werden. Eine Propangasflasche enthält im Schnitt rund elf Kilo Gas. Ein handelsüblicher Heizstrahler kann damit etwa zehn Stunden lang nonstop betrieben werden. Der dadurch verursachte Kohlendioxid-Ausstoß beträgt 33 Kilogramm pro Flasche.

Sechs Stunden Wärme kosten beim Heizpilz 15 Euro

Auch die verursachten Kosten sind nicht zu unterschätzen. Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen hat errechnet, dass bei einem Gas-Heizpilz mit einer Leistung von zwölf Kilowatt sechs Stunden Wärme rund 15 Euro kosten. Etwas günstiger sind demnach strombetriebene Geräte. Wer sie nutzt, muss für sechs Stunden Wärme mit rund elf Euro rechnen.

Dafür sieht die CO2-Bilanz von Infrarotstrahlern deutlich schlechter aus. Wenn die Geräte mit dem in Deutschland üblichen Strommix betrieben werden, ist der CO2-Ausstoß im Vergleich zur Propangas-Variante fast vier Mal so hoch. So das Ergebnis der Berechnung der Energieagentur NRW.

Wer nun meint, er könne die Ökobilanz verbessern, indem er den Regler zurückdreht, wird enttäuscht sein. Denn die Geräte entwickeln in der Regel erst die erwünschte Wirkung, wenn sie auf hoher Stufe laufen. Manch einer wird bei diesen Informationen auch an das gute alte Lagerfeuer denken, das eine ähnliche Wirkung hat. Doch bei der oft unvollständigen Verbrennung beim offenen Feuer wäre die Belastung der Nachbarn durch Geruch und Feinstaub nicht ganz unerheblich – und auch der nachwachsende und damit CO2-neutrale Brennstoff Holz ist nur begrenzt verfügbar und sollte besser in effizienten Holzheizungen eingesetzt werden. Bleiben als wirklich klimafreundliche und wirksame Alternativen nur die Wolldecke und der dicke Pullover.

Mehr hilfreiche Tipps und Informationen finden Sie hier in unserem Ratgeber zum Thema Energie und Energiesparen.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier .

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.