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New York Times

06.09.2018

Klimawandel: Datenprojekt zeigt Hitzeentwicklung in Städten

Das Projekt gibt ebenfalls einen Ausblick bis 2089.
Bild: Arno Burgi, dpa (Symbolbild)

Die New York Times stellen ein Datenprojekt zur Entwicklung von klimatischen Veränderungen zu Verfügung: Es zeigt die Hitzeentwicklung in Städten.

Das Klima ändert sich - schon heute. Das zeigt ein Datenprojekt der New York Times mit sehr schöner grafischer Visualisierung. Wer auf der Webseite der New York Times seine Heimatstadt und sein Geburtsdatum einträgt, erhält einen Überblick über die Hitzetage, aber auch einen Ausblick, wie heiß es noch werden könnte. 1983 musste beispielsweise ein Bewohner Duisburgs im Durchschnitt mit einem Tag pro Jahr rechnen, an dem es wärmer als 32 Grad wurde, ein Münchner mit null Tagen, ein Berliner mit zwei Tagen.

Übersicht vom aktuellen Stand der Klimaforschung

Wenn die 1983 in Duisburg, München oder Berlin geborene Person 80 ist, muss sie laut der Klimaberechnungsmodelle mittlerweile mit viel mehr Hitzetagen rechnen - durchschnittlich sechs für den Berliner, vier für den Duisburger und drei für den Münchner. Wobei laut der Vorhersagemodelle durchaus noch mehr Tage möglich sind, an denen die Temperatur über 32 Grad steigt. 

Wer auf der Seite noch weiter herumscrollt, erhält auch eine grafische Übersicht, welche Weltregionen künftig wie stark unter mehr Hitze und Trockenheit zu leiden haben werden. Dazu gibt es in englischer Sprache Informationen zum aktuellen Stand der Klimaforschung.

Prognosen bis 2089 möglich

Die Datenbasis umfasst Messungen von 1960 an und Prognosen bis 2089. Und wer den Sommer 2018 schon ziemlich heiß fand, findet vielleicht etwas Trost im Schicksal von Jakarta. War es dort 1960 im Mittel fünf Monate lang so richtig heiß, dürfte es gegen Ende dieses Jahrhunderts dort das ganze Jahr über schweißtreibende 32 Grad und mehr haben. (dpa)

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