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Ratgeber
03.03.2020

Trick: Wie Sie Blattsalat länger frisch halten

Salat länger frisch halten? Das geht ganz einfach.
Foto: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Blattsalat bleibt länger frisch, wenn er feucht ist. Dazu wickelt man den Salat in ein feuchtes Tuch ein. Doch noch länger hält er sich, mit einer zweiten Zutat im Wasser.

Welker Blattsalat im Kühlschrank ist wirklich ärgerlich. Und allzu oft wandert der Salat dann in die Tonne statt auf den Teller. Das muss nicht sein, findet auch die Initiative "Zu gut für die Tonne". Sie möchte etwas dagegen tun, dass in Deutschland sehr viele Lebensmittel im Müll landen. Daher hat sie einen Trick veröffentlicht, wie der Salat länger frisch bleibt.

Zunächst einmal hilft es, den Salat in ein feuchtes Tuch einzuschlagen. Das hält ihn etwa ein bis zwei Tage länger frisch. Doch damit nicht genug, denn wer den Salat wirklich gut erhalten möchte, der braucht noch etwas mehr als Wasser.

Lebensmittel lagern: Tuch mit Essig hält Blattsalat frisch

Damit Salat länger frisch bleibt, ist neben einem Tuch und Wasser auch Essig nötig. Bei dem Trick wird also ein Tuch in Wasser mit einem Schuss Essig getränkt. Wird der Salat darin eingewickelt, bleibt er deutlich länger frisch. Statt Essig funktioniert alternativ auch Zitronensaft.

Für frischen Salat hilft auch, die einzelnen Blätter in einen Folienbeutel mit kleinen Löchern oder Plastikboxen in den Kühlschrank zu legen. Aber Vorsicht: Sind die Salatblätter einmal gewaschen, halten sie sich nicht mehr so gut. Dann legt man sie am besten noch nass ebenfalls in eine Plastikbox. So halten sie sich normalerweise noch wenige Tage im Kühlschrank.

So halten Lebensmittel länger frisch: Salat in Tuch einwickeln, Brot richtig lagern

Es gibt nicht nur einen Trick dafür, dass Salat länger frisch bleibt. Auch Brot lässt sich haltbarer machen. Das ist auch nötig: Denn laut Statistiken landet jedes fünfte Brot in Deutschland einfach im Müll.

Wie lange ein Brot hält, hängt auch von der Sorte ab. „Sauerteig hält länger als Weizen“, sagt Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Brote aus Sauerteig seien auch nach einer Woche noch frisch, bei Weizen sind es lediglich zwei bis drei Tage.

Ein wichtiger Hinweis: Ungeschnittenes Brot hält länger. „Die Scheiben bieten mehr Fläche und werden durch die Keime im Sauerstoff schneller trocken“, sagt Schubert.  Außerdem sollte Brot in einem Kasten aus Holz gelagert werden. Dadurch kann die Luft zirkulieren, was in geringem Maße die Haltbarkeit erhöht. Das ist auch deutlich besser als die Tüte vom Bäcker, die das Brot austrocknet. Es kommt hier also auf die Lagerung an. Ein feuchtes Tuch, das Salat länger frisch hält, ist dagegen beim Brot natürlich eine schlechte Idee. (AZ)

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

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