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Rückruf
24.10.2019

Folienteile im Babybrei: dm ruft "Hühnchenfleisch Zubereitung" zurück

Dm ruft vorsorglich den Artikel "dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat 125g" zurück.
Foto: dm Drogeriemarkt, Handout (Symbolbild)

Die Drogeriemarktkette dm ruft vorsorglich Babygläschen zurück. Der Bio-Babybrei "Hühnchenfleisch Zubereitung ab dem 4. Monat" könnte Folienstückchen enthalten.

Weil der Babybrei kleine, blaue Folienteilchen enthalten könnte, ruft der dm-Drogeriemarkt vorsorglich einzelne Gläschen zurück. Am Mittwochabend informierte das Unternehmen über den Rückruf des Artikels "dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat" in der Glasgröße 125g.

Betroffen seien ausschließlich die Gläschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 21.01.2021, so der Konzern. Die Angabe des Datums finden Kunden auf dem Deckelrand der Babybrei-Gläschen.

Rückruf: Auch bei angebrochenen Babybrei-Gläschen wird der Kaufpreis erstattet

Die Drogeriemarktkette bittet in ihrer Mitteilung darum, Produkte mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum nicht zu konsumieren. Betroffene Gläser können ungeöffnet oder auch bereits angebrochen in dm-Märkte zurück gebracht werden. Der Kaufpreis wird dort erstattet. Der Konzern äußerte sein Bedauern über den Vorfall und entschuldigte sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Auf der Facebook-Seite von dm hatte eine Kundin am 11. September darauf hingewiesen, dass sie ein "blaues, weiches Plastikteil" im Babybrei der dm-Eigenmarke gefunden habe. Vor wenigen Tagen äußerte sie dann in einem weiteren öffentlichen Beitrag ihren Unmut über den "Stillstand seit über 5 Wochen bezüglich der Angelegenheit mit dem Plastikteil in der dm Bio Babynahrung".

Das Unternehmen wies in einem Kommentar darauf hin, dass es bei Fremdkörpern dieser Art eine Bearbeitungszeit ab vier Wochen gebe, "da diese Vorfälle vollumfänglich geprüft werden müssen". Nun wurde die betroffene Charge offiziell zurückgerufen.

Weiterer Lebensmittelrückruf: Sahnejoghurt könnte Schimmelkeime enthalten

Erst am Dienstag rief der Textildiscounter Kik über das Portal lebensmittelwarnung.de funkelnde Mädchensandalen zurück, weil der Artikel einen zu hohen Chrom-Gehalt enthalte und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zur Folge haben könnte.

Die Molkerei Zott wiederum rief vergangenen Freitag vorsorglich mehrere Sahnejoghurts zurück, weil diese möglicherweise durch Schimmelkeime verdorben sind. Betroffen sei der "Zott Sahnejoghurt Panna Cotta 150g" in den Sorten Pfirsich und Heidelbeere mit der Kennung 31.10.19 F, so die Molkerei. (AZ)

Lesen Sie dazu: Molkerei Zott ruft Sahnejoghurts wegen Schimmelkeimen zurück

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