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Neuvorstellung
13.05.2021

VW Polo 2021: Preis und Platz bleiben gleich

Kleinwagen-Klassiker: der VW Polo, der mit einem Facelift ins neue Modelljahr startet.
3 Bilder
Kleinwagen-Klassiker: der VW Polo, der mit einem Facelift ins neue Modelljahr startet.
Foto: Volkswagen AG

In zwei Punkten hat sich der VW Polo nicht verändert – in vielen anderen schon.

Für die einen war er sofort ein Kult-Auto – für die anderen nur der Golf für Arme. Und eigentlich war der erste Polo noch nicht mal ein echter Volkswagen. Als VW anno 1975 sein bis dato kleinstes Modell auffahren ließ, stand der baugleiche Audi 50 seit Monaten bei den Händlern.

Der Ur-Polo kostete 7500 Mark

Aber, und so steht es ja schließlich schon in der Bibel: die Letzten werde die Ersten sein. Der Audi 50 flog schon drei Jahre später aus dem Programm, der VW Polo verkaufte sich seitdem mehr als 18 Millionen Mal. Mit 7500 Mark Verkaufspreis und 3,50 Metern fing alles an.

Bei den Assistenten auf Augenhöhe mit dem VW Golf

Der Polo heute legte im Vergleich zum Ur-Modell um mehr als einen halben Meter zu, der Preis stieg ums Doppelte - und das Ganze auch noch in Euro. Beim Facelift der sechsten Generation bleibt, was die beiden Punkte anbetrifft, alles beim Alten. Der Nachfolger ist exakt so groß wie sein Vorgänger und auch an der Preisschraube haben die Wolfsburger nicht gedreht, wie man stolz betont. Nicht ganz zu Unrecht, denn bei den Assistenten fährt er jetzt auf Augenhöhe mit dem VW Golf. Und das schon in der Serie, die jetzt statt „Trendline“ schlicht „Polo“ heißt.

Das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ ist genauso an Bord wie Spurhalteassistent oder City-Notbremsfunktion. Wer will, kann den Polo bis zum teilautonomen Fahren hochrüsten. Dann genügt ein sanfter Druck auf das Lenkrad, den Rest macht das Auto ganz allein: Geschwindigkeit und Abstand halten, eigenständig lenken.

LED-Matrix-Scheinwerfer im neuen VW Polo

Konsequenterweise wurde auch das Cockpit erneuert, die Instrumententafel digitalisiert. Das Achtzoll-Display ist serienmäßig, in der nächsthöheren Ausstattungsvariante „Style“ darf gegen Aufpreis auf 12,5 erweitert werden. Stolz ist man bei VW auch auf die Matrix-Scheinwerfer, die in dieser Fahrzeugklasse eher Seltenheitswert besitzen.

Wer die intelligenten LED-Lichter bestellt, bekommt eine Leuchtspange im Kühlergrill dazu, wie man sie schon von den elektrischen ID-Modellen her kennt. Von hier droht auch die größte Gefahr für den Polo. Denn unterhalb des ID3 wollen die Wolfsburger wohl einen rein elektrischen Kleinwagen bauen. Wie lange es dann noch den Verbrenner gibt, darüber wird schon heiß spekuliert.

VW Polo Modelljahr 2021: technische Daten

  • 3-Zylinder-Benziner mit Turbo
  • Hubraum: 999 ccm
  • Leistung: 80 bis 110 PS
  • Drehmoment: 93 - 200 Nm
  • 5-Gang-Schalter oder 7-Gang-DSG
  • Verbrauch: k. A.
  • Länge/B./H.: 4,05/1,75/1,46 m
  • Preis ab: ca. 15.000 Euro
  • Alternativer Antrieb:
  • 1,0 Liter TGI mit Erdgas
  • Leistung: 66 kW (90 PS)
  • Drehmoment: 160 Nm
  • Verbrauch: 3,7 kg /100 km

Beim Facelift jedenfalls röhrt es noch aus dem Endrohr. Mit drei 1,0 Liter großen Benzinern, wahlweise zwischen 80, 95 und 110 PS. Die stärkeren Motoren verfügen über einen Turbolader und können mit Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden. Geduld sollte üben, wer es noch schärfer mag.

Auch den Polo GTI wird es geben, mit 207 PS und Sprintwerten bei knapp über sechs Sekunden. Auch hier fing der Polo anno 1979 ganz unten an. 60 PS galten damals als flott.

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