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Energiekolumne
07.06.2024

Beim Fenster kommt es auf den Rahmen an

Auswahl und Platzierung der Fenster sind entscheidend fürs Raumklima.
Foto: Daniel Reinhardt, dpa

Sowohl bei einer Sanierung als auch im Neubau gilt es, bei der Wahl, der Größe und der Anordnung der neuen Fenster einige Dinge zu beachten.

Bei der Auswahl der Fenster gilt: Fenster mit 3-fach-Wärmeschutzverglasungen und einem niedrigen U-Wert sind heute Standard und sollten sowohl im Neubau als auch bei einer Sanierung erste Wahl sein. Sie sorgen für geringere Wärmeverluste in der kalten Jahreszeit und für mehr Wohnkomfort. Der U-Wert gibt den Wärmedurchgangskoeffizienten von Bauteilen an. Für das komplette Fenster einschließlich Rahmen sollte der U-Wert circa zwischen 0,75 und 0,95 W/m²K liegen – je niedriger, desto besser. 

Zwar geht ein niedrigerer U-Wert der Fenster zulasten des Lichteinfalls und damit auch der solaren Wärmegewinne im Winter. Um untertags trotzdem genügend natürliches Licht in den Räumen zu bekommen, kann die Fensterfläche etwas erhöht werden. Für den Energiegewinn durch diese passive Solarenergienutzung ist die Größe der Fensterflächen allerdings nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist ein hoher Wärmeschutzstandard des gesamten Gebäudes durch eine gute Wärmedämmung.

Sonnenschutz bei großen Fenstern unverzichtbar

Was die Ausrichtung angeht, ermöglichen großzügig bemessene Fenster Richtung Süden solare Wärmegewinne, die wiederum Heizkosten einsparen. Fenster auf der Nordseite sollten dagegen eher sparsam eingesetzt werden, um Wärmeverluste zu vermeiden. Große nach Osten, Westen und Süden ausgerichtete Fensterflächen können in den Sommermonaten aber auch für eine Überhitzung der Räume sorgen. Deshalb muss hier von Anfang an ein wirksamer Sonnenschutz eingeplant werden. Das gilt vor allem für die Fenster auf der West- und Ostseite. Hier ist der Sonnenschutz noch wichtiger als auf der Südseite, weil in der Früh und am Abend die Sonne tiefer steht und damit im Sommer besonders viel Wärme ins Gebäude bringt.

Gerade bei Neubauten sieht man häufig großflächige bodentiefe Fenster. Das mag dem Gebäude optisch mehr Leichtigkeit verleihen, hat aber auch Nachteile – vor allem hinsichtlich des sommerlichen Hitzeschutzes. Für die Belichtung eines Raumes ist immer der obere Teil der Fenster wichtig, weil von hier das Tageslicht bis weit in den Raum fällt. Der untere Teil, knapp über dem Fußboden trägt hingegen wenig zur Belichtung bei. Deswegen sind Fenster mit Brüstung sinnvoller. Sie lassen fast genauso viel Tageslicht in die Räume bei deutlich weniger Wärmeeintrag im Sommer. In Summe sollte der Glasflächenanteil an einer Fassade im Wohngebäude bei 20 bis 30 Prozent liegen.

Auf den Rahmen kommt es an

Noch ein Wort zum Thema Fensterrahmen: Nachdem eine moderne 3-fach-Verglasung bereits eine sehr gute Wärmedämmwirkung hat, ist der Rahmen mittlerweile der Schwachpunkt mit den größten Wärmeverlusten. Entsprechend wichtig ist hier eine gute Qualität. Holz ist nicht umsonst der Klassiker unter den Rahmenmaterialien. Das Naturmaterial kann nachhaltig produziert werden, ist robust, leicht zu pflegen und bietet eine gute Wärmedämmung. Eine interessante Materialkombination bieten Holz-Aluminium-Fenster. 

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Sie kombinieren die Vorteile von Holzfenstern mit der Witterungsbeständigkeit und Farbgestaltung von Aluminium. Der Holzrahmen wird auf der Außenseite mit einer Aluminiumschale abgedeckt und dadurch vor Bewitterung geschützt. Kunststofffenster sind ebenfalls sehr widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. Für die guten Dämmeigenschaften von Kunststofffenstern sorgen im Rahmenprofil eingearbeitete Luftkammern und bei besseren Fensterprofilen auch noch zusätzlichen Dämmmodule.

Zur Person: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!.

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