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Elektromüll
26.02.2024

Wohin mit dem alten Handy?

Die Bundesbürger horten fast 200 Millionen alte Mobilfunkgeräte. Wer sie nicht mehr braucht, kann sie im Handel zurückgeben.
Foto: Lisa Ducret, dpa

Zu Hunderttausenden liegen alte Mobiltelefone in den Schränken und Schubladen. In den Hausmüll darf man sie nicht werfen. Vier Lösungsideen, die zum Teil auch dem eigenen Geldbeutel etwas bringen.

Smartphones waren der Renner als Weihnachtsgeschenk. Der Nebeneffekt ist, dass die alten Geräte meist in der Schublade landen. Laut Digitalverband Bitkom lagern bereits mehr als 200 Millionen ausrangierte Handys in deutschen Haushalten. Clever ist das nicht, im Gegenteil: Es schadet der Umwelt, weil durch das Bunkern knappe Rohstoffe wie Gold, Silber oder Palladium verlorengehen, die für neue Produkte verwendet werden könnten. 

Die Elektro- und Elektronikartikel über den Restmüll zu entsorgen, ist überdies verboten. Es können sogar Bußgelder verhängt werden. Wer es trotzdem macht, schadet der Umwelt, weil Schadstoffe wie Blei, Cadmium und Quecksilber freigesetzt werden können. Laut einer Bitkom-Umfrage geben jedoch 11 Prozent der Bundesbürger zu, bereits einmal ein IT-Altgerät in die Mülltonne geworfen zu haben. Dabei ist es gar nicht schwer, die wertvollen Ressourcen zu bewahren - und sogar Geld damit zu verdienen. 

Lösung 1 - Weiternutzen: Smartphone-Oldies können nützliche Dienste leisten. Sie lassen sich zum Babyfone, mobilen Musik-Player, Navi, E-Book-Reader oder zur Fernbedienung für den Smart-TV umfunktionieren. Mit einer entsprechenden App kann ein Altgerät auch als Alarmanlage oder Überwachungskamera eingesetzt werden. Der Alarm erklingt, sobald das Handy bewegt wird oder ein lautes Geräusch registriert. Eingebaut in ein Auto, hilft es bei dessen Ortung, etwa nach einem Diebstahl oder bei der Suche des geparkten Fahrzeugs in einer fremden Stadt.

Tipp: Das Online-Fachmagazin Teltarif.de stellt zehn praktische Anwendungen für Alt-Smartphones vor: www.teltarif.de/handy/altes-smartphone-weiternutzen.

Lösung 2 - Verschenken oder spenden: Längst nicht alle Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones brauchen das neueste Modell. Deshalb rät die Zeitschrift Ökotest, im Freundes- und Bekanntenkreis nach Interessenten für ein Altgerät zu fragen. Auch Familienmitglieder - etwa der kleine Neffe oder die Tante - kommen als Abnehmer in Betracht. Einige Umweltverbände, karitative Organisationen und Sozialkaufhäuser nehmen alte Smartphones als Spende an. So werden von der Deutschen Umwelthilfe, dem BUND und dem Nabu Handy-Sammlungen organisiert. 

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Tipp: Vor der Weitergabe des Altgeräts sollten alle Speicher gelöscht und die SIM-Karte sowie SD-Karte entnommen werden. Andernfalls können persönliche Daten wie Telefonnummern, Fotos, Videos und private Dokumente in falsche Hände geraten. 

Lösung 3 - Zurück zum Handel: Kommunale Wertstoffhöfe nehmen Altgeräte kostenlos an und kümmern sich um eine umweltgerechte Entsorgung und Wiederaufbereitung durch Recyclingfirmen. Noch bequemer ist es, das Handy im Supermarkt, bei einem Discounter oder Elektronikhändler abzugeben. Dort gibt es längere Öffnungszeiten als bei den Wertstoffhöfen. 

Konkret schreibt der Gesetzgeber seit Juli 2022 vor: Lebensmittel-Einzelhändler und Discounter mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern, die dauerhaft oder mehrmals im Jahr auch Elektroartikel als Aktionsware vertreiben, müssen Altgeräte kostenfrei annehmen und umweltgerecht recyceln lassen. Ist die längste Kante des Altgeräts kleiner als 25 Zentimeter - wie bei Handys - trifft die Geschäfte diese Verpflichtung sogar dann, wenn sie im Gegenzug kein neues Gerät verkaufen. Es muss auch kein Kassenzettel für das alte Smartphone vorgelegt werden. 

Eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern erreicht laut Umweltbundesamt „der größte Teil des Lebensmittelhandels in Deutschland“. Es gebe dadurch „mehrere Tausend kostenlose Rückgabemöglichkeiten“. Elektronikhändler wie MediaMarkt, Saturn oder Conrad sind sogar bereits ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern zur kostenlosen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. 

Tipp: Größere Online-Händler müssen ebenfalls alte Smartphones und andere Elektroartikel unentgeltlich zurücknehmen. Beispiel Amazon: Am unteren Ende seiner Start-Webseite (unter „Wir helfen dir, Recycling“) informiert der Internet-Riese über die Rückgabemöglichkeiten. Wer einen Handy-Oldie einschicken will, kann sich ein kostenloses vorfrankiertes Etikett ausdrucken und mit dem Paketdienst UPS eine Abholung des Pakets vereinbaren. 

Lösung 4. Zu Geld machen: Jedes noch funktionsfähige Handy kann auf Kleinanzeigenportalen zum Verkauf angeboten werden. Alternativ ist es möglich, sich gezielt an spezialisierte Ankäufer zu wenden. Plattformen wie Backmarket, Rebuy, Wirkaufens oder Zoxs erwerben gebrauchte Geräte, um sie nach einer Generalüberholung weiterzuverkaufen. Der Fachbegriff für den Secondhand-Markt ist „Refurbished“. Über Partnerfirmen treten auch die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica/O2 als Althandy-Ankäufer auf. Manche Elektronikmärkte bezahlen ebenfalls für Gebrauchthandys. 

Tipp: Nach den Erfahrungen der Verbraucherzentralen ist der Verkauf an eine Refurbished-Firma weniger zeitaufwendig als der Privatverkauf per Kleinanzeige - er bringe in der Regel aber weniger Geld. Die Verbraucherschützer raten, sich von Werbeaussagen wie einem „Ankauf zum Festpreis“ nicht blenden zu lassen. Bevor Altgeräte-Besitzer ihr Handy wegschicken, sollten sie sich informieren, was passiert, wenn das Unternehmen den Ankauf nach einer Überprüfung ablehnt. Vorsicht: Es können Rücksendekosten entstehen - oder das Smartphone wird nach 14 Tagen entsorgt, wenn sich dessen Eigentümer nicht rechtzeitig meldet. 

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