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  3. Pflanzen vor Frost schützen: So überstehen Gemüse- und Kübelpflanzen den Kälteeinbruch

Kälteeinbruch
20.04.2024

Frost droht: So schützen Sie jetzt Ihre Pflanzen

Junge Pflanzen können vor Frost geschützt werden, indem man sie rechtzeitig mit Vlies bedeckt.
Foto: Adobe Stock

Die niedrigen Temperaturen im Frühjahr könnten Pflanzen im heimischen Garten gefährlich werden. Eine Expertin gibt Tipps, wie man mit dem Frost umgehen kann.

In vielen Regionen Deutschlands soll es in den kommenden Tagen wieder frostig werden: Temperaturen bis zu –4 Grad Celsius sagt der Deutsche Wetterdienst ab Sonntag vorher. Vielen Gartenfreunden bereitet die Aussicht auf Minustemperaturen Sorgen. Erst vor wenigen Wochen dürften viele die kurzzeitig sommerlichen Temperaturen genutzt haben, um überwinternde Pflanzen zurück nach draußen zu holen und erste junge Pflanzen im heimischen Beet anzupflanzen. Heißt es jetzt "Kommando zurück" für die Pflanzen, oder können sie auch im Freien dem drohenden Frost trotzen?

Isolde Keil-Vierheilig gibt teilweise Entwarnung. Sie ist Gartenbautechnikerin und arbeitet bei der bayerischen Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Wer seine Kübelpflanzen bereits ins Freie gestellt hat, könne diese in vielen Fällen getrost draußen stehen lassen. Etwa Olive und Feige vertragen ähnlich wie Palmen auch leichte Fröste. "Am besten rückt man sie an die Hauswand und überdeckt sie mit Vlies oder alten Decken, gegebenenfalls auch doppelt", erklärt Keil-Vierheilig. Auch das Verrücken in eine Nische oder unter eine Überdachung, die die Pflanzen zudem vor Wind und Wetter schützt, könne helfen. Wenn die Größe der Kübelpflanze es zulässt, sei es jedoch am sichersten, sie beim Frosteinbruch nach innen zu bringen. 

Vlies schützt bereits ausgepflanzte Beetpflanzen vor Frost

Für voreilig ausgepflanzte Beetpflanzen stellt der drohende Frost eine Gefahr dar. Wer die ersten Gemüsesetzlinge bereits im Beet gesetzt hat oder dort schon Keimlinge sprießen, sollte ebenso zu Vlies greifen, sagt die LWG-Expertin. Die beliebte Erdbeere blüht derzeit schon und sollte mit besonderer Vorsicht behandelt werden. "Beeren vertragen nur ganz geringe Fröste", betont Keil-Vierheilig. Auch hier gilt es, die jungen Pflänzchen abzudecken, sobald der Frost kommt. Dabei ist wichtig, rechtzeitig zu reagieren, statt vorschnell zu handeln: "Werden die blühenden Pflanzen zu früh abgedeckt, können Insekten sie natürlich währenddessen nicht bestäuben", gibt sie zu bedenken.

Video: dpa

Bei Reben wie die der Weintraube sollten Gärtnerinnen und Gärtner ebenso zum Vlies greifen: "Die Reben sind zum Teil schon gut ausgetrieben. Wenn sie erfrieren, muss die Pflanze aus den Beiaugen neu starten." Um robuste Balkonpflanzen wie das Stiefmütterchen müsse man sich laut Keil-Vierheilig keine Sorgen machen: "Die können das bisschen Frost vertragen."

Hochgewachsene Bäume lassen sich fast unmöglich vor Frösten schützen. Das bedeutet jedoch nicht, dass blühende Bäume wegen einiger Frosttage den gesamten Ertrag verlieren müssen, erklärt Keil-Vierheilig. Denn das Mikroklima der Bäume sei nicht zu unterschätzen: Ein Baum könne etwa die gespeicherte Bodenwärme auch dann nutzen, wenn die Lufttemperatur stark gesunken ist. "Oft sind die oberen Äste betroffen und darunter hat sich trotz des Frosts nichts verändert", sagt die LWG-Expertin. Ihr Tipp: Den Boden um den Stamm herum nicht direkt dick mit Mulch bedecken, sondern ihn eventuell sogar wegräumen. 

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Mit dem Auspflanzen sollte man sich bis nach den Eisheiligen gedulden

Wenn doch das ein oder andere Pflänzchen nach den Frosttagen den Kopf hängen lassen sollte oder gar abgestorbene Blüten aufweist, ist es bedauerlicherweise oft zu spät. Keil-Vierheilig rät dazu, das abgestorbene Gewebe dann abzuzupfen. Um das Schlimmste zu verhindern, rät die Expertin dazu, erst nach den Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai mit dem Auspflanzen von kälteempfindlichem Gemüse, wie beispielsweise Tomaten, Bohnen und Zucchini, zu beginnen. Der Boden sei bis dahin ausreichend aufgewärmt.

Keil-Vierheilig schließt nicht aus, dass es sich bei den kommenden Temperaturen bereits um die Eisheiligen handeln könnte. Das könnte durchaus sein, wie Andreas Walter, Pressesprecher des Deutschen Wetterdiensts, bestätigt: Die Eisheiligen sind eine regelmäßig auftretende, kalte Anomalie. In der Vergangenheit fiel der Höhepunkt der Kältephase oft auf den 14. Mai. "Das muss aber nicht immer so sein", erklärt Walter: "Es kann immer zu einer natürlichen Variabilität kommen, weshalb sich die Eisheiligen nach vorn oder nach hinten verschieben." 

Die niedrigen Temperaturen werden uns nach Walters Angaben noch in der kommenden Woche erhalten bleiben. Die kühle Luftmasse, die von Norden her hierzulande eingesickert ist, bringt weiterhin kaltes, wechselhaftes Wetter mit sich. In mittleren und höheren Lagen kann es sogar zu Neuschnee kommen, in der Alpenregion könnten sogar signifikante Mengen an Schnee vom Himmel fallen. Wann es wieder wärmer wird, ist für den Wetterdienst bisher nicht vorherzusehen.

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