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Östrogendominanz in den Wechseljahren: Wie lange dauert sie an?

Frauengesundheit

Östrogendominanz in den Wechseljahren: Wie lange dauert sie an?

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    In den Wechseljahren kann eine Östrogendominanz unter anderem zu Müdigkeit, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen führen.
    In den Wechseljahren kann eine Östrogendominanz unter anderem zu Müdigkeit, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen führen. Foto: Tatyana Gladskih, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Die Wechseljahre sind eine Zeit großer Veränderungen, die auch den Hormonhaushalt betreffen. In dieser Phase kann es zu einer sogenannten Östrogendominanz kommen, bei der das Gleichgewicht zwischen den Hormonen durcheinander gerät. Doch was bedeutet das genau, warum tritt es in den Wechseljahren auf und wie lange bleibt dieses Ungleichgewicht bestehen? In diesem Überblick erfahren Sie mehr dazu.

    Wann spricht man von einer Östrogendominanz?

    Östrogen und Progesteron sind zwei zentrale Sexualhormone, die im weiblichen Körper viele wichtige Aufgaben erfüllen. In der Regel stehen sie in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander und sind in ihrer Menge im Blut aufeinander abgestimmt. Kommt es jedoch dazu, dass im Vergleich zu wenig Progesteron vorhanden ist und dieses Gleichgewicht so durcheinanderkommt, spricht man von einer Östrogendominanz. Wie die Cleveland Clinic erklärt, überwiegt in diesem Fall dann die Wirkung des Östrogens, weil die ausgleichende Funktion des Progesterons fehlt.

    Wieso tritt die Östrogendominanz in den Wechseljahren auf?

    In der Zeit vor der eigentlichen Menopause, der Perimenopause, verändert sich der Zyklus deutlich. Blutungen treten unregelmäßig auf, sie können kürzer oder länger ausfallen oder auch ganz ausbleiben. Kennzeichnend für die Phase in den Wechseljahren ist eine nachlassende Funktion der Eierstöcke. Sie reagieren weniger auf die Steuerungshormone, wodurch der Körper verstärkt FSH, das follikelstimulierende Hormon, ausschüttet, wie das Informationsportal Frauenärzte im Netz erklärt.

    Das regt die Follikel zwar noch einmal an und lässt den Östrogenspiegel zeitweise stark ansteigen, die Werte für Progesteron erhöhen sich jedoch nur wenig. Dadurch kommt es in der Perimenopause dann zu einer Phase der Östrogendominanz. Mit dem Erreichen der Menopause endet sie laut Frauenärzte im Netz jedoch wieder, da die Eierstöcke ihre Hormonproduktion dann weitgehend einstellen und schließlich sogar ein Östrogenmangel vorliegt.

    Östrogendominanz in den Wechseljahren: Wie lange dauert sie an?

    Eine Östrogendominanz in den Wechseljahren zeigt sich also vor allem in der Perimenopause, also in der Zeit vor der eigentlichen Menopause. Wie lange sie bestehen bleibt, hängt daher also auch davon ab, wie lange diese Übergangsphase dauert. Nach Angaben des Menopause Zentrums kann sie nur wenige Monate betragen, in anderen Fällen aber auch bis zu acht Jahre. Im Durchschnitt beginnt die Perimenopause um das 47. Lebensjahr und hält etwa vier bis fünf Jahre an. Diese Zahlen sind jedoch nur Richtwerte, da der Verlauf von Person zu Person variieren kann.

    Östrogendominanz: Diese Zeichen können darauf hindeuten

    Es gibt verschiedene körperliche Anzeichen, die mit einer Östrogendominanz verbunden sein können und auf die man achten sollte, wenn man ein solches Hormonungleichgewicht bei sich vermutet. Im Zusammenhang mit den Wechseljahren nennt Frauenärzte im Netz unter anderem Spannungsgefühle in der Brust, die besonders in der zweiten Zyklushälfte auftreten können. Auch stärkere Blutungen sind möglich, manchmal begleitet von Unterbauchschmerzen oder Zwischenblutungen. Kommt es zu einem raschen Abfall des Östrogenspiegels, können zudem auch Hitzewallungen einsetzen.

    Daneben gibt es jedoch auch noch weitere Symptome, die ebenfalls durch eine Östrogendominanz hervorgerufen werden können. Laut NetDoktor zählt dazu unter anderem:

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