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Leinheim

22.11.2019

Ab jetzt gibt es den Kartei-der-Not-Stollen zu kaufen

Stolz ist er auf seinen Stollen für die Kartei der Not: Bäckermeister Jörg Hurler aus Leinheim.
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Stolz ist er auf seinen Stollen für die Kartei der Not: Bäckermeister Jörg Hurler aus Leinheim.
Foto: Bernhard Weizenegger

Die Bäckerei Hurler im Günzburger Stadtteil Leinheim hat ihn für das Leserhilfswerk unserer Zeitung kreiert. Das macht ihn so besonders.

Sechs verschiedene Stollen gibt es bei der Bäckerei Hurler im Günzburger Stadtteil Leinheim – und nun einen siebten. Denn auf die Anfrage unserer Zeitung hin hat Bäckermeister Jörg Hurler nicht lange überlegen müssen und sich bereit erklärt, einen 500-Gramm-Stollen für die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung, zu kreieren und zu backen. Ab jetzt gibt es ihn zu kaufen in der Bäckerei an der St.-Blasius-Straße 16 und in den Verkaufswagen.

Er kostet 7,50 Euro, wovon Hurler 1,50 Euro für die Kartei der Not spendet. „Wir haben ein Herz für Bedürftige“, sagt er, man unterstütze auch andere Hilfsorganisationen. Aber einen eigenen Stollen für die gute Sache zu machen ist auch für ihn etwas Besonderes.

Das genaue Rezept wird nicht verraten

Speziell wird er durch die Mischung der Früchte. Das genaue Rezept verrät der stellvertretende Obermeister der Bäckerinnung Günzburg natürlich nicht, schließlich werden Rezepturen von Generation zu Generation vererbt. Aber was grundsätzlich drin ist, schon. So handelt es sich um einen Butterstollen – „bei uns kommt nichts außer Butter hinein, das ist geschmacklich und qualitativ einfach am besten“ –, der Gewürze, Marzipan, Weizenmehl, Milch, Eier, Zucker, Salz, Zitronenschale, Hefe, Aprikosen, Cranberries, Zitronen-Orangeat und Mandeln enthält. Die Früchte wurden in Weißwein und Marillenlikör eingelegt, beim Backen ist der Alkohol verdampft.

Die Früchte wurden am Vortag des Backens eingelegt, der Vorteig ruhte 30 bis 60 Minuten, der Hauptteig eine knappe Stunde. Die Früchte wurden im Teig untergearbeitet und zur Stollenform aufbereitet. Danach musste er noch etwas reifen. Und bevor er nach dem Backen wieder erkaltete, wurde er mit Butter bestrichen. Dann musste der Stollen ein paar Tage erneut reifen, damit alles gut durchzieht. So dauerte es eine gute Woche, bis der Stollen fertig war. Ohnehin, erklärt der Bäckermeister, dessen Tochter auch im Betrieb mitarbeitet und bereits eine Reihe von Auszeichnungen für ihr Backhandwerk erhalten hat, ist die richtige Zeiteinteilung mit das Wichtigste.

Hochbetrieb bis Weihnachten in der Bäckerei

In der Bäckerei herrscht nun bis Weihnachten Hochbetrieb, ruhige Tage wird es bis dahin nicht mehr geben, wobei zu jeder Jahreszeit viel los sei. Sollte der Stollen für das Leserhilfswerk unserer Zeitung zu schnell ausverkauft sein, will er auf jeden Fall weitere Exemplare nachbacken, verspricht Hurler. (cki)

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