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Apotheker in Jettingen: Die Last der Verantwortung

Apotheker in Jettingen: Die Last der Verantwortung
Kommentar Von Till Hofmann
09.06.2020

Der Mann darf die St.-Martins-Apotheke in Jettingen nicht mehr betreiben. Deshalb zog er vor Gericht. Doch das Urteil der Justiz ist eindeutig.

Hat der Jettinger Apotheker den Neid eines Kollegen auf sich gezogen? Wer hat den Mann hingehängt? Es ist müßig, diese Fragen zu beantworten. Seit Dezember 2018 ist für ihn und seine Familie nichts wie es war. Damals begann das strafrechtliche Ermittlungsverfahren – zwei Razzien im Juli 2019 und im Februar dieses Jahres inklusive. Es ist nach wie vor nicht beendet.

Dass eine Aufsichtsbehörde wie das Landratsamt angesichts der gewonnenen Erkenntnisse tätig werden musste, ist klar. Wurde hier mit einem zu scharfen Schwert und ohne letzten Beweis agiert? Nein und ja. Schließlich galt es, mögliche Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung abzuwehren.

Und das Verwaltungsgericht hat nun wiederholt dem Apotheker die Zuverlässigkeit abgesprochen. Das ist bitter für ihn. Gleichwohl weiß er am besten, welche Verantwortung der Beruf eines Apothekers mit sich bringt. Einer Verantwortung, der er in mehrerlei Hinsicht augenscheinlich nicht gerecht geworden ist.

Apotheker in Jettingen: Die Last der Verantwortung

Lesen Sie dazu den Bericht zur Verhandlung:

Gericht zweifelt an Zuverlässigkeit des Apothekers

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